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Pater Adalbert Balling erinnert sich an die Begegnung mit Albert Luthuli, dem Friedensnobelpreisträger von 1960.

"Als ich überlegte, welche Begegnung in mein Leben Licht und Helle gebracht hat, an welche Begegnung ich besonders gerne zurückdenke, welche zu den glücklichsten Augenblicken meines Lebens zählt – begannen gleich mehrere wie Filme vor meinem inneren Auge Revue zu passieren.

Ich dachte an meine Gespräche mit Präsident Kenneth Kaunda von Sambia. Sie liegen mehr als 20 Jahre zurück – und doch, sie sind mir noch so klar und deutlich in Erinnerung, als hätten sie erst gestern stattgefunden.

Ich erinnerte mich an den Mariannhiller Missionsbischof A. G. Schmitt von Bulawayo, mit dem mich viele gemeinsame Erlebnisse verbinden, auch eine Reihe witziger und humorvoller. Sein Leben selbst nahm ein tragisches Ende: Schmitt wurde im Busch bei Regina-Mundi-Mission in Rhodesien/Simbabwe ermordet.

Auch war ich nahe daran, über meine Begegnungen mit Dom Helder Camara von Olinda & Recife/Brasilien zu erzählen, gab aber auch dieses Ansinnen wieder auf. Andere Autoren haben über ihn berichtet, viele mit sehr eindringlichen Worten.

Schließlich wollte ich über Roger Schutz von Taize schreiben. Wiederholt habe ich den kleinen Ort in Burgund besucht. Dabei kam es zu einer persönlichen Begegnung mit Schutz. Er hat mich tief beeindruckt; er hat mich froh gestimmt und hat mir bleibende Worte mit auf den Weg gegeben – dieser gute Mensch von Taize!

Am Ende jedoch entschloss ich mich, über meine Begegnung mit einem Schwarzen zu berichten, einem Mann, dessen Name kaum (mehr) bekannt ist, obschon er zu den großen Persönlichkeiten Schwarzafrikas zählt: Häuptling Albert Luthuli von Südafrika, Träger des Friedensnobelpreises im Jahre 1960.

Ein Gentleman unter Hausarrest

Besucher zu empfangen, und gar noch Weiße, war dem Zuluhäuptling streng verboten. Aber der schwarze Gentleman mit den weißgrauen Haaren war nicht nur eine imposante Gestalt, einem alttestamentlichen Propheten vergleichbar, sondern auch ein witziger und humorvoller Mensch. Als wir seinen Aufenthaltsort aufgespürt hatten und an der Tür einer kleinen Wohnhütte klopften, erschien Luthuli zunächst nicht selbst, sondern ließ erst mal anfragen, wer wir seien.

Mariannhiller Missionare! – Für Luthuli also keine Unbekannten, besuchten doch mehrere seiner Kinder das St. Francis College von Mariannhill bei Durban/Südafrika, eine Schule, die zu den profiliertesten des Landes zählt. Hier wirkte einst der aus Ödheim bei Heilbronn stammende Sozialreformer Pater Bernhard Huss, der die Ideen des Missionsabtes Franz Pfanner, Gründer der Missionszentrale Mariannhill in Südafrika, aufgegriffen und weiterentwickelt hatte. Hier gingen viele prominente Schwarze in die Schule. Allein vier Minister aus dem ersten Kabinett von Robert Mugabe / Simbabwe waren ehemalige Studenten von Mariannhill! Eine von Luthulis Töchtern, Ärztin von Beruf, arbeitete einige Zeit am Missionskrankenhaus von Mariannhill. Kurzum, Mariannhill war für Albert Luthuli kein fremder Name, und so war er denn auch gerne bereit, uns zu empfangen – gegen die Vorschrift des Apartheidstaates. Aber, und jetzt zeigte sich die Bauernschläue des schwarzen Häuptlings, er wollte uns nicht in sein "Haus" bitten. Das war ihm strikt untersagt. Weiße Spitzel hätten zudem viel zu schnell davon Kenntnis nehmen können und somit dem Nobelpreisträger noch mehr Schwierigkeiten mit der Landesregierung eingebracht. Luthuli wies daher auf unser Auto und sagte schelmisch: "Setzen wir uns doch ins Auto! Dort sind wir ungestört. Und ich habe auch nicht gegen die Buchstaben des Gesetzes verstoßen. Offiziell darf ich niemanden in mein Haus einladen; von einer Begegnung in einem Auto ist da nirgends die Rede…" Breites und anhaltendes Schmunzeln huschte über sein gelassen wirkendes Gesicht. Seine guten Augen glänzten vor Schalk und Lausbübigkeit.

Sein Vater war Dolmetscher und Katechet

Der Sinn für Humor, die Gelassenheit, auch in schwierigen Lebenslagen, und die Bereitschaft zum Dienst an den Mitmenschen – all das zeugt von einer urchristlichen Haltung, die letztlich nur aus Luthulis lebenslanger Verbundenheit mit dem Christentum zu verstehen ist.

Albert Luthuli wurde in eine christliche Familie hineingeboren. Sein Vater zog gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Natal (Zululand) nach dem heutigen Simbabwe, wo er als Dolmetscher und Katechet bei den Adventisten von Solusi, etwa fünfzig Kilometer westlich von Bulawayo, tätig war. Hier erblickte Albert Luthuli 1898 das Licht der Welt.

Später, nach dem Tod seines Vaters, zog die Mutter mit dem Zehnjährigen nach Natal zurück, wo er bei Durban in die Schule ging. 1917 machte Luthuli das Lehrerexamen und wurde dann Dozent am Adams-Lehrerkolleg. 1927 heiratete er das Zulumädchen Nkukanya ("Lichtträgerin"), die ihm vier Töchter und drei Söhne gebar. 1936 schließlich wurde Luthuli Häuptling des Missions-Reservates von Groutville bei Durban. Er blieb offiziell Zuluhäuptling, bis er 1952 von Regierungsbeamten abgesetzt wurde, weil er an "Demonstrationen gegen ungerechte Rassengesetze" teilgenommen hatte.

Als Mitglied des African National Congress (ANC), einer politischen Bewegung der Schwarzen in Südafrika, hat sich Albert Luthuli rasch einen Namen gemacht. Er wurde Kongress-Präsident und blieb es, bis derselbe verboten wurde – 1960. Seitdem lebte Luthuli in der Verbannung bzw. unter stetem Hausarrest. (Einer seiner Nachfolger als Präsident des ANC ist übrigens Nelson Mandela, der Jahrzehnte auf der Robben-Insel inhaftiert war, zuletzt in einem Kapstadter Gefängnis.)

Die Stille und die Zurückgezogenheit des schwarzen Häuptlings – der Hausarrest ließ keine Aktivitäten mehr zu – wurde noch einmal durchbrochen, als Luthuli den Friedens-Nobelpreis erhielt. Erstmals wurde damit ein Schwarzer geehrt. (1985 sollte ein zweiter Südafrikaner diesen renommierten Preis erhalten: Bischof Desmond Tutu.) Ein Jahr später wurde Albert Luthuli (in Abwesenheit) von den Studenten der Universität Glasgow/Schottland zum Rektor gewählt; die südafrikanische Regierung verbot ihm allerdings, an der Einführungszeremonie teilzunehmen.

Voller Charme und Lebensfreude

Luthuli ließ uns Tee servieren – auf einem kleinen Tischchen neben unserem Auto. Ich erinnerte mich an eine Episode, die nur wenige Monate zurücklag. "Gentlemen", hatte Luthuli damals zu einer Gruppe neugieriger Reporter gesagt, "dies ist Männertee. Gekocht von meinem Sohn, serviert von meiner Wenigkeit. Denn meine Frau ging zur Kirche…" Der grauhaarige Patriarch aus dem Stamme der Zulus hielt kurz inne. Ein flüchtiges Lächeln umspielte seinen Mund. Dann fuhr er fort: "Eigentlich wäre ich auch gerne zum Gottesdienst gegangen. Aber, Sie wissen ja, meine Herren, ich stehe unter polizeilicher Bewachung. Hausarrest sagt man hierzulande. Gewiss, man sagte mir, falls ich bei der Regierung anfragte, würde man mir wahrscheinlich die Erlaubnis geben, die Kirche zu besuchen. Doch sagen Sie selbst: Wie kann ich um Erlaubnis bitten, mit Gott sprechen zu dürfen?"

– Nichts drückt die geradlinige Haltung Luthulis besser aus als diese Episode.

Als Albert Luthuli am 21. Juli 1967 – zwei Jahre nach unserem Besuch – bei einem Zugunglück ums Leben kam, erst knapp 70 Jahre alt, trauerten nicht nur die Schwarzen Südafrikas, sondern viele Menschen in der ganzen Welt um eine der markantesten Persönlichkeiten des schwarzen Erdteils.

Erzbischof Denis Hurley von Durban sagte damals: "Der tragische Tod Häuptling Luthulis hat uns eines Mannes beraubt, der eine ungeheure Tiefe, Würde und Freude besaß. Er hatte schwer zu leiden für die Ideale, die er vertrat, aber es steckte kein bisschen Bitterkeit in ihm. Luthuli wird für immer als ein Zeichen der Größe gelten, das aus der Verbindung von afrikanischem Charakter und christlichem Glauben entstanden ist. Sein Afrikanismus und sein Christentum ergänzten sich gegenseitig und erzeugten ihrerseits einen unwiderstehlichen Charme, menschliche Wärme und die Frohnatur seines Charakters. Die Lektion seines Lebens wird noch lange über seinen Tod hinaus bleiben."

Robert Kennedy, der sich 1966 anlässlich eines Südafrikabesuches hatte eigens mit einem Hubschrauber zu Luthuli bringen lassen, sagte nach Bekanntwerden von Luthulis Tod, alle jene Menschen in der Welt, die Mut, Bescheidenheit und Überzeugung hochschätzten, hätten in Albert Luthuli einen ihrer nobelsten Vertreter verloren.

Alan Paton hielt die Grabrede

Bei seiner Beerdigung in Groutville bei Durban waren an die 7.000 Menschen aller Rassen anwesend. Der Romanschriftsteller Alan Paton ("Denn sie sollen getröstet werden") ein enger Freund Luthulis, nannte ihn in seiner Grabrede einen Mann von außergewöhnlicher Gelassenheit und Geduld; einer, der keinen Hass hegte, auch nicht gegen jene, die ihn schier ununterbrochen drangsalierten.

Als nach Paton ein Stammes-Preisredner zum Mikrophon griff und zu einem direkten Angriff auf die Rassenpolitik Südafrikas überging, murmelte die Menge: "Freiheit für alle!" Zu Zwischenfällen kam es nicht. Luthuli wäre es sicher nicht recht gewesen, wenn es an seinem Grabe zu Gewalttätigkeiten gekommen wäre.

Unter Anwesenheit des anglikanischen Bischofs von Zululand wurde Häuptling Albert Luthuli schließlich auf einem alten Friedhof bei Groutville beigesetzt, auf dem bislang niemals Rassentrennung praktiziert worden war.

Ein namhaftes deutsches Wochenmagazin nannte Luthuli einmal den "Gandhi Afrikas", der auch "unter den Knüppeln burischer Gefängniswärter" seine Überzeugung nie aufgab, dass die "Apartheidpolitik in Südafrika allein durch gewaltlosen Widerstand überwunden werden kann".

Wer das Glück hatte, Albert Luthuli persönlich kennenzulernen, wusste um seine Größe, auch um seine beruhigende Art, Rassenprobleme zu erörtern. Wie ein alttestamentlicher Patriarch stand er über seinem Volk – und den widrigen Demütigungen und Verunglimpfungen im südafrikanischen Alltag. "Es kümmert mich wenig", sagte er zu uns, noch im Auto sitzend, "was für eine Regierung wir in Südafrika haben, solange es eine gerechte ist. Ob schwarz, weiß oder braun, wenn es eine gute Regierung ist, so habe ich nichts gegen sie einzuwenden."

Eine Lektion für die Nachwelt

Obgleich Mitglied einer protestantischen Kirche, schätzte Albert Luthuli die katholischen Missionare und ihre kulturellen und erzieherischen Anstrengungen sehr. Mit den Schwestern und Patres von Mariannhill bei Durban pflegte er zeitlebens freundliche Kontakte.

Nach seinem Tod (lange Zeit wurde gemunkelt, es sei ein fingierter Zugunfall gewesen; doch Kenner der Lage glauben an ein echtes Unglück, für das man die Regierung von Pretoria bzw. ihre Beamten nicht verantwortlich machen dürfe) stellte sich die Frage: Was hat Albert Luthuli nun wirklich konkret erreicht? Zwar wurde er weltweit geehrt – mit der Verleihung des Friedens-Nobelpreises –, doch wie wirkte sich das in seinem Heimatland Südafrika aus?

Ein südafrikanisches Nachrichtenmagazin schrieb kurz nach seinem Tod, Luthuli "starb in den Augen der Außenwelt als Märtyrer der Rassengesetzgebung, aber als ein stummer Märtyrer, dessen Stimme im eigenen Land und unter seinen eigenen Landsleuten längst verblasst war. Sein Leben blieb ohne sichtbaren Erfolg. Erreicht hat er wenig oder nichts…"

Es stimmt, Luthuli brachte es nicht zum Staatschef. Er verfügte über kein politisches Amt mit direktem Einfluss auf das Leben seiner Landsleute. Seine politische Bewegung, der ANC, verlor zeitweise an Schlagkraft und Überzeugung. Jüngere Leute, radikalere, wuchsen nach und schauten mitunter recht gönnerhaft auf den weißhaarigen Patriarchen herab. Luthulis Worte verstummten oft, jedenfalls in den letzten Jahren seines Lebens, ehe sie laut gesprochen wurden. Aber seine Haltung, sein Beispiel, sein Leben – sie stehen heute noch für einen der edelsten Männer, die Afrika je hervorgebracht hat.

Meine Begegnung mit diesem schwarzen Häuptling zählt zu den eindrucksvollsten meines Lebens. Zwar liegen mehr als 20 Jahre dazwischen, aber ich werde diesen Mann zeitlebens nicht mehr vergessen, schon gar nicht seine gütige und lebensfrohe Art, mit Fremden umzugehen. Seine Bescheidenheit, sein Sinn für Humor, seine Freude am Umgang mit Menschen – all das macht ihn unvergessen. Luthulis Persönlichkeit wird auch das Afrika des 21. Jahrhunderts beschäftigen. Gewiss, Albert Luthulis Bescheidenheit ließ keinen persönlichen Ehrgeiz zu, und wenn doch, dann war es ein anderer als der vieler machtlüsterner Politiker. "Mein einziger Ehrgeiz", sagte er einmal zu weißen Besuchern, "besteht darin, Gott und meinen Mitmenschen zu dienen, beiden nach besten Kräften und bestem Können. Der Umgang mit Mitmenschen ist der Atem meines Lebens."

Bedurfte es eines schwarzen Gentlemans, der Welt eine Lektion zu erteilen?

Große Menschen sind wie Sterne

Begegnungen mit großen Menschen altern nicht; sie bleiben zeitlos; sie geben Kraft und Zuversicht – auch noch nach Jahrzehnten. In der Gegenwart großer Menschen zerbröckeln Hass und Hader; bei ihnen, in ihrer Umgebung, weiß man sich geborgen. Sie wirken versöhnend. Große Menschen sind wie Sterne. Sie leuchten weiter, auch wenn sie längst erloschen sind.

Albert Luthulis Größe waren seine Demut, seine Bescheidenheit, seine Toleranz, sein Humor. Sein Leben und Wirken lässt die Hoffnung nicht sterben, dass auch sein von Rassenhass gebeuteltes Heimatland Südafrika immer noch eine Chance hat für eine friedvolle Zukunft."

Besuch von den Heiligen Drei Königen bekamen die Missionare von Mariannhill im Missionshaus St. Josef in Reimlingen. Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Seit Beginn im Jahr 1959 haben die Sternsinger insgesamt eine Milliarde Euro gesammelt. Allein bei der Aktion 2019 kamen über 50 Millionen Euro an Spenden zusammen. Die aktuelle Sternsingeraktion 2020 stellt das Thema Frieden am Beispiel des Libanon in den Mittelpunkt. Mehr Informationen gibt es auf der Website der "Die Sternsingeraktion!"

Am Donnerstag, 2. Januar 2020, verstarb Pater Leonhard Ndabenhle Mncwabe CMM in Mariannhill, Südafrika. Pater Leonhard erblickte am 15. März 1975 in KwaMnyamana, Südafrika, das Licht der Welt. Am 2. Februar 1997 legte er seine Erste Profess ab und wurde am 16. Juni 2003 zum Priester geweiht. Zu letzt war er im südafrikanischen Vikariat Ingwavuma als Seelsorger tätig. Möge er die Herrlichkeit Gottes nun unverhüllt schauen dürfen.

Provinzial Pater Bhekinkosi Shabalala übermittelte nun folgenden Nachruf auf Pater Leonhard: 

OBITUARY FOR FR. LEONARD NDABENHLE MNCWABE CMM

“The mountains and hills may crumble, but my love for you will never end. I will keep forever my promise of peace, so says the Lord who loves you”. Isaiah 54:10

Fr. Leonard Ndabenhle Mncwabe CMM, was born on the 15th March in 1975 at KwaMnyamana, an Outstation of Kevelaer Mission. He was a son of Mr. Innocent Mncwabe and Lizer MaNdlovu Mncwabe. His father passed away 7 years ago. Fr. Leonard was the fourth born child in the family of 8 children i.e. 7 boys and one girl. He did his primary schooling at Mnyamana primary from 1982-1988 and secondary school at Ndabakazibuzwa secondary school from 1990-1994 respectively.

As a young man, his desire and interest to become a priest was inspired by his parish priest Fr. Urban Dietrich. As such, upon completing his secondary schooling, in 1995, he joined the CMM Postulancy in Mariathal under the guidance of Fr. Vincent Mdabe CMM who had recommended him for to do novitiate here in Mariannhill Monastery the following year. His Lordship Bishop Emeritus Paul Mandla Khumalo (provincial superior then) and his councilors admitted Fr. Mncwabe to canonical novitiate which began on 1st February 1996 until February the following year. While in the Novitiate Fr. Mncwabe’s Novice Director (Fr. Peter Grand CMM) described him as a ‘maturing young man who takes his religious life very serious and lives it in a humble and obliging way without much fuss and noise.’

After his first profession in 1997, Fr. Leonard went to St Joseph’s Theological Institute where he studied philosophy and theology. Going through his academic records and transcripts, it is clear that Fr. Leonard had a good grasp and understanding of the subjects involved in these disciplines. With the help of his Formators (Bishop Siegfried Mandla Jwara CMM, Fr. Mdabe CMM and Fr. Daniel Perreault CMM), Fr. Leonard displayed a tremendous growth in prayer life and experience of community life particularly in multicultural congregation like ours. After a successful finish of his studies and sufficient exposure to pastoral experiences, he was ordained priest on  the 16th  June 2003 at Kevealer Mission. As a priest,

Fr. Leonard Mcwabe worked in various dioceses such as Diocese of Mariannhill (Mariathal mission), Archdiocese of Durban (Ekukhanyeni parish and St. John Maria Vianney, Elandskop), Diocese of Uzimkulu (Margate parish and St. Martin de Porres, Gamalakhe) and the Vicariate of Ingwavuma (Manguzi) at Immaculate Conception since 2018 until his date of death.

Throughout his priestly life, he showed leadership skills and great ability to work well with parishioners entrusted to his care. As such he has served as

  • KZN Regional Co-ordinator of the Inculturation Committee following the appointment of Fr. Vincent Mdabe as Provincial Superior,
  • Dean of Pietermaritzburg Vulindlela in the Archdiocese of Durban,
  • Diocesan Spiritual Advisor of the Sacred Heart (Ngwavuma),
  • Tour Guide for Pilgrims to the Holy Land,
  • Dean at Ingwavuma Vicariate,
  • Vicar General for Umzimkulu Diocese and
  • Superior of Mariannhill Monastery.

He was always more than willing to take up different assignments and tasks in the Congregation without much resistance. He has left us a legacy of hard labour, in the spirit of Abbot Francis Pfanner. His humility was something to emulate. He had great skills to unite people and his consultative skills remain a very good example for all of us to learn from. He was indeed a dignified man who did not use many words.

Those left to cherish his memories include his mother, family and relatives, religious brothers and sisters, priests and confreres; parishioners from Margate and Gamalakhe parishes, Mariathal, Elandskop parish, Manguzi parish and his present home parish of St. Joachim’s Msinsini.. We thank God for the life of Fr. Leonard Mncwabe.

On Thursday the 2nd January 2020 he succumbed to the battle against cancer of the liver at Hilton hospital in Pietermaritzburg at the age of 45 after a long illness. May his soul rest in eternal peace.

Compiled at Mariannhill Monastery by Fr. Lufeyo Mpaha CMM, 04 January 2020

Wohl in der Nacht auf Silvester wurde in einen Raum des Missionshauses St. Josef in Reimlingen, der von der Landjugend genutzt wird, eingebrochen sein. Der oder die Täter schlugen ein Fenster ein und verschafften sich dadurch Zutritt. Es wurde eine Geldkassette mit einem geringen Bargeldbetrag entwendet. Der Sachschaden an der Fensterscheibe wird auf etwa 100 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt.

Seit dem 12. Januar 2020 funktionieren die Telefonleitungen und die Internetverbindungen in unsere Zentrale in Würzburg wieder. Für all die Umstände - auch wenn es nicht in unserer Hand lag - möchte wir uns bei allen entschuldigen und für Ihr Verständnis bedanken. Ihre Missionare von Mariannhill!

 

Wie fängt man ein Neues Jahr an? Mit welchen Vorsätzen? In wessen Namen? Auf welchen Schwur? Und überhaupt – was ist denn schon neu im Neuen Jahr? Edith Stein meinte einmal, wir sollten jeden Tag (nicht nur den ersten Tag des Jahres) "wie ein neues Leben beginnen". Grund zu solchem Neuanfang gebe es allemal und zuhauf. Es erfülle sie, Edith Stein, immer wieder mit Dankbarkeit, wenn sie an die wunderbaren und geheimnisvollen Fügungen Gottes in ihrem Leben denke.

Warum tun wir es denn nicht, jeden Tag neu zu beginnen? Warum zaudern und zögern wir, neu anzufangen? Warum nützen wir nicht die Chance, wenn schon nicht, wie Edith Stein vorgeschlagen hat, jeden Morgen, so doch wenigstens zum Beginn eines Neuen Jahres? Fehlt es uns an Vorbildern? An Menschen, die uns den Weg weisen? – Ich glaube, nah besehen, entpuppen sich unsere Fragen als Ausreden. Denn die Bibel ist übervoll mit Vorbildern, und die Texte der Evangelien strotzen geradezu von passenden Beispielen! – Da sind die Hirten! Sie "eilten nach Bethlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag" (Lk 2,16). Sie berichteten ihren Nachbarn und Kollegen, was sie gehört und gesehen hatten – und alle staunten über ihre Worte.

Spätestens jetzt stellt sich die Frage an uns: Wie wäre es, wenn wir uns aufmachten und uns "beeilten" auf dem Weg nach Bethlehem? Wie wäre es, wenn auch wir hingingen, um das Kind anzubeten? Wie wäre es, wenn wir mit anderen – mit Verwandten, Freunden, Bekannten – die Freude teilten, die uns widerfahren ist auf unseren eigenen Wegen? Die Hirten, durch die Bank einfache, ungebildete Menschen, zeigten höchste Herzensbildung, aber auch ein waches Interesse daran, die Erlebnisse, die sie auf den Fluren von Bethlehem hatten, mit anderen zu teilen. – Ferner könnten wir lernen, etwa von Maria, der Mutter des Neugeborenen, wie man mit dem Gotteswort umgeht? Oder mit Begebenheiten, deren tiefere Bedeutung uns zunächst noch nicht einleuchtet. Sie, Maria, "bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach". (Lk 2,19) – Maria, die Hörende. Maria, die Bewahrende. Maria, die Willige. Maria, die Nachdenkliche. Maria, die Mütterliche. Maria, die Ausharrende. Jetzt schon, nach dem Besuch der Hirten an der Krippe, aber auch in den kommenden Monaten und Jahren, besonders unter dem Kreuz auf Golgotha!

Was sonst noch möchte Maria uns zum Neuen Jahr sagen? – Vielleicht dies: Bleibt dem Herrn treu. Harrt aus. Bewahrt und bewegt seine Worte in euren Herzen. Bleibt 

in der Liebe Gottes und bittet den Allmächtigen immer wieder um seinen Segen und seinen Schutz für dieses Jahr! Oder wir orientieren uns an den Worten der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, deren bescheidenes Gebet auch unsere Neujahrs-Gedanken miteinschließt: Ich bitte nicht um Glück der Erden; nur um ein Leuchten dann und wann. Lass sichtbar deine Hände werden, ich deine Liebe ahnen kann.

 

Gedanken zum Neuen Jahr 2020 von Pater Adalbert L. Balling CMM

Lehramtsstudentin Franziska Lasser begeisterte mit einem zweistündigen Vortrag ihre Zuhörer in der Kulturetage der Gemeinde Reimlingen. Sie berichtete anhand von Videos und Bildern über ihre Erfahrungen als Missionarin auf Zeit (MaZ) in Südafrika. Die ersten Monate verbrachte sie im Herz-Jesu-Heim der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Ixopo, Südafrika, und einige Monate wirkte sie an der Seite von Schwester Clair Wade CPS im Gästehaus TreFontane in Mariannhill, Südafrika. Die zahlreichen Zuhörer, die der Einladung des internationalen Freundeskreises in Reimlingen gefolgt waren, konnten sich ein gutes Bild von ihrem Einsatz machen. 

Als Dankeschön konnten 560,60 Euro für das Straßenkinderprojekt in Ixopo, Südafrika, überwiesen werden

Bruder Alois Humpf, Pater Adalbert Balling sowie Dr. Hans Schales und Dr. Andreas Lauer haben sich im Missionshaus St. Josef in Reimlingen getroffen. Bruder Alois (li), der zur Zeit aus gesundheitlichen Gründen sich im Missionshaus St. Josef aufhält, freut sich sichtlich über die Begegnung mit Mitbrüdern und Freunden, die er aus Simbabwe kennt. Pater Adalbert Balling erinnert an die Zeit in Simbabwe zu Anfang der 1960er Jahre. Dr. Hans Schales (2. v.r.) lebt auf der Missionsstation St. Luke und wird begleitet von seinem Schwiegersohn Dr. Andreas Lauer, der ebenfalls schon oft mit seiner Frau in Simbabwe war. Übrigens hat die Zeitschrift Mariannhill Auszüge aus der lesenswerten Biographie von Dr. Hans Schales abgedruckt. 

Heute, am 24. Dezember, starb vor 10 Jahren Bischof Henry van Lieshout CMM. Er war der erste Bischof der Diözese Lae in Papua Neuguinea. Als jemand der immer nah bei den Menschen war, hatte er wesentlichen Anteil daran, dass die Zahl der Katholiken im Bistum Lae stetig wuchs. Henry van Lieshout erblickte am 19. März 1932 in Venlo, Niederlande, das Licht der Welt. Seine Erste Profess legte er am 8. September 1954 ab. Fünf Jahre später wurde er zum Priester geweiht. Und am 5. März 1967 erhielt er die Bischofsweihe. Möge er die Herrlichkeit des Auferstandenen Herrn Jesus Christus nun unverhüllt schauen dürfen. R.I.P.

Grüße zu Weihnachten, zum neuen Jahr 2020 und eine Einladung zum Jahrestreffen der Ehemaligen

Am Sonntag, 22. Dezember, feiert Bruder Johannes Mayr im Missionshaus St. Josef seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren ihm herzlich und wünschen ihm auf diesem Wege Gottes reichen Segen. 

Bruder Johannes Mayr wurde am 22. Dezember 1939 in Eppertshofen geboren. Nach dem Besuch der Volksschule ging er drei Jahre auf die landwirtschaftliche Berufsschule. Am 30. Dezember 1957 kam er zu den Missionaren von Mariannhill nach Reimlingen.
Am 28. September 1958 wurde Bruder Johannes eingekleidet. Zwei Jahre später, am 29. September 1960, legte er seine Erste Profess ab. Da hatte er schon die Gesellenprüfung als Bäcker bestanden. Am 29. September 1963 band er sich mit Ablegung der Ewigen Gelübde an die Gemeinschaft der Missionare von Mariannhill. Seitdem ist Bruder Johannes in Reimlingen und arbeitete in der Landwirtschaft sowie in der Druckerei mit. In den früheren Jahren war er auch in der ordenseigenen Backstube tätig.

Der Internationale Freundeskreis Reimlingen lädt alle Interessierten ein zum Vortrag 

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