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Unter großer Anteilnahme wurde Pater Klaus Schnehle CMM auf dem Friedhof der Gemeinde Reimlingen beigesetzt. Das anschließende Requiem feierte der stellvertretende Provinzial, Pater Mario Muschik CMM, in der Kapelle des Missionshauses St. Josef in Reimlingen.

 

Predigt von Pater Mario Muschik CMM, stellvertretender Provinzial

Zum Schluss des Requiems sprach der ehemalige Schüler des Gymnasiums Maria Veen, Edgar Bertram, ein Grußwort und drückte mit seinen Worten wohl das aus, was viele ehemalige Maria Veener im Herzen bewegte:

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Am 16. September feiert Bruder Heinrich Dahlhaus CMM im Kloster der Missionare von Mariannhill in Maria Veen seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren ihm von Herzen und wünschen ihm noch viele segensreiche Jahre.

Bruder Heinrich Dahlhaus wurde am 16. September 1936 in Lippramsdorf geboren. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er eine Ausbildung zum Schreiner. Als Geselle war er ab 1954 in verschiedenen Betrieben in Nordrhein-Westfalen tätig. Am 28. Oktober 1961 begann er das Postulat in der Ordensgemeinschaft der Missionare von Mariannhill in Reimlingen. Ein Jahr später, am 28. September 1962, wurde er eingekleidet und begann das Noviziat. Seine Erste Profess legte er am 29. September 1964 in Reimlingen ab. Drei Jahre später folgte die Ewige Profess, mit der er sich an die Gemeinschaft der Missionare von Mariannhill für immer band. Im Juli 1966 wurde er nach Maria Veen versetzt. Als Mitglied des ordenseigenen Bautrupps war er als gefragter Schreiner auch beim Bau der Niederlassung in Neuss im Einsatz. Im Herbst 1969 wurde er für ein Jahr nach Palencia, Spanien, versetzt. Im Januar 1971 ging er für ein viertel Jahr zu den Mariannhillern nach Altdorf, Schweiz. Anschließend arbeitete er ein viertel Jahr in der Ordensniederlassung in Arnsberg, Hochsauerlandkreis. Seitdem ist er ohne Unterbrechung im Kloster Mariannhill in Maria Veen, Westfalen, tätig. Trotz seines hohen Alters sorgt er sich immer noch um die Sauberkeit des Kirchplatzes und so mancher Pflanzen und Hecken auf dem Schulgelände des ordenseigenen Gymnasiums. Er ist bemüht, dass wir Missionare von Mariannhill, laut dem Hausoberen Pater Dr. Hubert Wendl CMM, in Westfalen stets ein sauberes Bild abgeben.

Am Dienstag, 7. September 2021, um 2 Uhr verstarb Pater Klaus Schnehle CMM im ordenseigenen Pflegeheim der Missionare von Mariannhill in Reimlingen.

Die Beerdigung findet am Montag, 13. September 2021, um 14 Uhr auf dem Friedhof in Reimlingen statt. Zuvor wird der Rosenkranz gebetet. Nach der Beisetzung wird im Missionshaus St. Josef das Requiem für den verstorbenen Pater Klaus gefeiert.

Am Dienstag, 14. September 2021, um 19.00 Uhr halten die Missionare von Maria­nnhill ein Requiem für den Verstorbenen in der Kirche St. Marien in Maria Veen.

Im Sinne von Paster Klaus bitten wir anstatt Blumenspenden für eine Unterstützung der Schule St. Michael’s in Athi / Kenia. Geben Sie als Kennwort bitte „Corona Athi“ an. Hier geht es zu unserem Spendenformular. Vergelt's Gott.

Pater Klaus Schnehle wurde am 23. April 1932 in Reimlingen im Nördlinger Ries als Jüngstes von sechs Kindern eines Landwirtsehepaars geboren. Nach Volks- und Oberschule besuchte er die Missionsschule der Missionare von Mariannhill in Reimlingen. 1949 wechselte er ins Lohrer Internat Aloysianum. Nach dem Abitur im Jahr 1952 trat Schnehle in das Noviziat der Gemeinschaft in Mönchsdeggingen ein. Nach seiner Ersten Profess ging er an das Würzburger Pius-Seminar und studierte Philosophie und Theologie an der Universität Würzburg. Am 20. Juli 1958 wurde Pater Klaus von Bischof Josef Stangl in der St. Michaels Kirche in Würzburg zum Priester geweiht. Im November 1958 nahm er das Studium für das Lehramt am Gymnasium in den Fächern Katholische Religionslehre und Latein in Köln auf. Nach dem Abschluss im Jahr 1963 war er Lehrer an dem im Aufbau befindlichen Gymnasium der Mariannhiller in Maria Veen (Westfalen) und Erzieher im Internat der Schule. Bis zu seiner Ernennung zum Schulleiter 1983 war Pater Klaus als dessen Stellvertreter tätig. Ab Juli 1996 lebte Pater Klaus im Kloster Mariannhill in Würzburg, 1998 wurde er zum Hausoberen der Würzburger Gemeinschaft gewählt. Im November 2007 wurde er in das Missionshaus St. Josef in Reimlingen versetzt und übernahm die Aufgabe des stellvertretenden Hausoberen. Dieses Amt übte er zehn Jahre lang aus. Nach einem Sturz war er pflegebedürftig und wurde in den letzten Monaten im ordenseigenen Pflegeheim betreut.

Die Missionare von Mariannhill kehren mit einer Neugründung an den Ort zurück, wo alles begann. Der Geburtsort von Abt Franz Pfanner in Langen bei Bregenz beherbergt zum ersten Mal in der Geschichte der Kongregation eine kleine Gemeinschaft. Pater Regis Mushunje CMM wurde am Samstag, 4. September, im Beisein von Provinzial Pater Christoph Eisentraut CMM und Bischof Dr. Benno Elbs, Diözese Feldkirch, in sein Amt als Pfarrvikar der Pfarreiengemeinschaft Langen - Thal - Sulzberg eingeführt. 

Predigt von Bischof Dr. Benno Elbs:


Pater Regis Mushunje CMM kommt in Langen an:


Grußworte vom Pfarrgemeinderat:


Grußworte vom Obmann des Kuratoriums Abt Pfanner Haus, Alt.-Bgm. Johann Kogler:


Grußworte von Bürgermeister Josef Kirchmann:

 

Die katholische Bischofskonferenz von Papua-Neuguinea und den Salomonen ruft zur Umsiedlung afghanischer Flüchtlinge auf, die seit Jahren in Ozeanien in Lagern festsitzen, weil Australien ihre Asylanträge ablehnte.

Bei einer Pressekonferenz mit Vertretern der Politik in Port Moresby wandten sie sich am Mittwoch an die Regierungen der Region zugleich mit der Forderung nach „einem speziellen humanitären Programm für eine sichere Ausreise der am meisten gefährdeten Menschen aus Afghanistan“.

Australien hatte die Anlandung von Asylbewerbern 2013 gestoppt und sie in Aufnahmezentren auf die Inseln Manus und Nauru umgeleitet. Heute befinden sich immer noch mehrere hundert dieser Flüchtlinge in Lagern in Papua-Neuguinea oder alternativen Haftzentren in Australien, ohne Recht auf eine Ansiedlung und ohne Perspektive. Viele dieser Menschen können aufgrund der Zuspitzung in Afghanistan derzeit nicht einmal mehr mit Familienangehörigen sprechen.

Recht auf Ansiedlung und humanitärer Korridor aus Afhanistan

„Angesichts dieser Situation möchte die Katholische Bischofskonferenz von Papua-Neuguinea und den Salomonen zur Solidarität für die Umsiedlung aller afghanischen Flüchtlinge aufrufen, die sich noch in Papua-Neuguinea, Nauru, Australien und der asiatisch-pazifischen Region im Allgemeinen aufhalten“, heißt es in einer Erklärung der Bischöfe, die am Mittwoch nach einer Pressekonferenz von veröffentlicht wurde.

Ein Sprecher der 20 Asylbewerber, die sich noch in Port Moresby aufhalten, prangerte auf der Pressekonferenz an, dass die asiatisch-pazifischen Staaten in all den Jahren nichts unternommen hätten, um eine dauerhafte Lösung für die Afghanen zu finden. „Unsere Situation ist sehr schwierig, weil wir es mit zwei Staaten zu tun haben, Australien und Papua-Neuguinea.“

Der Migrationsbeauftragte von Papua-Neuguinea kündigte eine Kommission an, die Ansprüche auf Flüchtlingsstatus prüfen solle und lud die Bischöfe zu Mitarbeit dabei ein. Auch in Australien selbst hat die katholische Bischofskonferenz die Regierung darum gebeten, 17.000 statt nur 3.000 von den Taliban bedrohte afghanische Flüchtlinge einreisen zu lassen.

Heute, 22. August 2021, beginnt in Maria Veen das Kapitel der Deutschen Provinz der Missionare von Mariannhill. Unter den Delegierten sind Vertreter aller Niederlassungen der Mariannhiller in Deutschland. Als Tagungsort dient ihnen das Jugendhaus Mariannhill in Maria Veen. Wir wünschen den Kapitularen Gottes reichen Segen und die Kraft des Heiligen Geistes. 

Gedanken von Pater Jörg Thiemann zum Fest Mariä Aufnahme in den Himmel: Gerade sind die olympischen Spiele beendet worden. Da kam es auf Siege und Niederlagen an. Viele Sportler/ innen hatten das Ziel, eine Medaille zu gewinnen. Sieger/ innen werden gefeiert, sie werden ins Fernsehstudio eingeladen. Siegen und Verlieren – das bestimmt dich unser Leben in vielen Bereichen. In der Krise von Corona gibt es Verlierer und Gewinner. Die einen konnten diese Zeit sehen, um einmal mehr zur Ruhe zu kommen. Andere haben ihre Lebensgrundlage verloren. Wer in unserer Leistungs-  und Konsumgesellschaft nicht mithalten kann, gilt als Verlierer. Wir alle müssen aufpassen, dass wir beim derzeitigen Klimawandel nicht eines Tages alle als Verlierer/ innen da stehen.

In der Lesung haben wir von einem Sieg gehört. „Jetzt ist er da, der rettende Sieg... “ Es ist der Sieg des Kindes, den die Frau geboren hat. Die Frau wird mit erhabenen und herrlichen Bildern beschrieben. Sie ist das große Zeichen. Sie ist bekleidet mit der Sonne. Ihr Haupt krönt ein Kranz mit 12 Sternen. Wir hören in der Lesung von einem Drachen. Er bekämpft das Kind. Er will es töten. Doch Gott verschafft dem Kind den Sieg. Am Ende wird Gottes Macht siegen über alles, was das Leben zerstören will. Dieses Kind ist Jesus. Jesus hat durch seine Auferstehung den Tod besiegt. Das feiern wir an Ostern. Der Glaube an die Auferstehung, der Sieg über alles Böse in der Welt, das ist  der Kern unseres Glaubens. Durch seine Auferstehung hat Jesus auch uns ewiges und neues Leben geschenkt. Wir sind für dieses ewige und neue Leben in der Nähe und auch in der Liebe Gottes geschaffen.

Diese österliche Hoffnung hat sich an Maria. Wir feiern, dass Maria mit Leib und mit Seele in den Himmel aufgenommen ist. Maria hat schon während ihres Lebens ganz mit Gott verbunden gelebt. Ihre Verbindung mit Gott gab ihr die Kraft für die schweren Zeiten ihres Lebens, als sie Jesus das schwere Kreuz tragen sah und auch als sie unter dem Kreuz stand. Maria aber durfte auch erleben: Ihr Sohn Jesus lebt. Gott hat Jesus mit dem ewigen Leben beschenkt.

Wie Gott an Jesus handelt, so handelt er auch an Maria. Maria preist Gott für sein wunderbares Handeln an ihr. „Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.“ Gott handelt auch in wunderbarer Weise an uns und an den Menschen. Darum schenkt uns Gott mehr als eben dieses Leben in dieser Welt. Dieses ewige Leben beginnt bereits in dieser Zeit, wenn wir – wie Maria – den Willen Gottes suchen, wo wir an der neuen Welt Gottes mitwirken.

In ihrem Magnifikat, das Maria bei Elisabeth spricht, hören wir ebenfalls von Verlieren und Gewinnern. Die Gewinner dieser Welt aber sind  die Hungernden, die er mit seinen Gaben beschenkt. Es sind die Niedrigen, die erhöht werden, es ist der Knecht Israel, dem sich Gott annimmt. Es sind Menschen, die am Rande stehen, Menschen, die keine Gewinne vorweisen können – Sie alle gewinnen in der neuen Welt. Die Reichen, die leer ausgehen, die Mächtigen, die Gott vom Thron stürzt, die Hochmütigen, die zerstreut werden, das sind die Verlierer. Denn sie alle haben auf ihre eigene Kraft vertraut, auf ihr eigenes Können und auch vergessen, dass auch sie beschenkt sind.

Wo ich mich für das Leben einsetze, für Lebensmöglichkeiten. wo andere in meiner Nähe neu aufleben können, wo ich mich für die Verlierer/ innen dieser Welt einsetze und sie zu Gewinnern mache, dort wird das ewige Leben sichtbar.

Maria hat uns Jesus geboren. Sie hat ihm das Leben in dieser Welt geschenkt. Es ist das Leben, das mit dem Tod endet. Jesus hat diese Vergänglichkeit besiegt. Gott hat Maria das ewige Leben geschenkt. Es ist auch unser Ziel, unsere Hoffnung, unser Sieg.

„Ohne ein Du kann keiner zum Ich werden“, sagt der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber.

Die in diesem Buch versammelten Texte (Gedanken und Geschichten, Sagen und Legenden, Gebete und Sinnsprüche) machen deutlich, wie wichtig und wertvoll die Begegnung - mit dem Mitmenschen und mit Gott - für das menschliche Leben ist. Nur durch Begegnung, so wird an vielen Beispielen gezeigt, kommt der Mensch der Erfüllung seines Daseins näher. Das lehrreiche und unterhaltsame Lese- und Vorlesebuch gibt Jung und Alt zahlreiche 9783863573140Anstöße zum Nach-denken und Be-denken. Es schenkt dem interessierten Leser Hilfestellung und Klarheit für den eigenen Lebensweg.

 
344 Seiten, Taschenbuch, ISBN 978-3-86357-314-0, Euro 8.95
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Generalsuperior Pater Thulani Mbuyisa CMM hatte die Möglichkeit bei der Installation des neuen Erzbischofs von Durban, Erzbischof Siegfried Mandla Jwara, dabei zu sein. Ihm war es auch möglich ein paar Fotos zu machen, die wir gerne mit Ihnen teilen wollen.

Beeindruckdende Aufnahmen der Installation von Bischof Siegfried Mandla Jwara CMM in sein neues Amt als Erzbischof der Diözese Durban in Südafrika. 

„Wenn wir das Töten der indigenen Umweltschützer nicht stoppen, wird es nicht gelingen, den Regenwald und damit das Klima zu schützen.“ Davon ist der Hauptgeschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat, Pater Michael Heinz, überzeugt. Anlässlich des Welttags der indigenen Völker am 9. August fordert er: „Dieses Töten der indigenen Waldschützer muss enden.“

Eine Adveniat-Recherche vor Ort ergab: In den vergangenen zwölf Monaten hat die Gewalt gegen Umweltschützer zwischen Feuerland und dem Rio Bravo noch einmal zugenommen. „In vielen Ländern wird die indigene Bevölkerung immer noch als Hindernis oder gar Feind einer wirtschaftlichen Entwicklung betrachtet.“ Das führt Adveniat-Chef Heinz zufolge zu unheilvollen Allianzen mit profitgesteuerten Interessen von legalen und illegalen Unternehmen von Venezuela über Kolumbien bis Peru und Brasilien. „Genau das Gegenteil ist aber richtig: Das Wissen und die Einstellung der indigenen Völker zur Natur sind für unser aller Überleben, für das Klima und die Natur entscheidend. Denn nur mit den indigenen Völkern ist eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung möglich“, ist der Adveniat-Hauptgeschäftsführer überzeugt.

Adveniat stellt sich deshalb hinter die Forderung von indigenen Führerinnen und Führern aus dem Amazonasgebiet, die die Regierungen der Amazonas-Länder zu einem entschlossenen Handeln und multilateralen Garantien aufgerufen haben. Für das kulturelle, politische, aber auch rein physische Überleben ist dies unabdingbar, wie ein Blick auf die Zahlen beweist. 600 indigene Aktivistinnen und Aktivisten sind in der Region seit 2014 ermordet worden. Durchschnittlich ein Mord alle zwei Tage im Jahr 2020 lautet die erschreckende Bilanz. Eine Abfrage bei indigenen Organisationen Lateinamerikas ergab: Eine Mehrheit sieht eine wachsende Gefahr für Leib und Leben der indigenen Aktivisten.

Es sei allerdings nicht ausreichend, nur den Blick auf den Amazonas zu richten, so Pater Michael Heinz. „Ob Wasserknappheit in Chile, illegaler Bergbau in Kolumbien und Venezuela, absurde Großprojekte in Mittelamerika – die indigene Bevölkerung bezahlt immer noch den Preis für diese Art von Wirtschaftspolitik“, kritisiert der Adveniat-Chef. Es müsse sich aber auch die internationale Politik fragen: „Wie organisieren wir in Zukunft die Agrar-Industrie, die Auto-Industrie, den Tourismus und die Energiewirtschaft?“

Die Ratifizierung der ILO 169, der einzigen verbindlichen internationalen Konvention zum Schutz der indigenen Völker, durch den Bundestag sei ein wichtiges Zeichen. Darauf müsse jetzt aber eine international abgestimmte Wirtschaftspolitik folgen, die ernst macht mit dem Schutz der ursprünglichen Völker und der Bewahrung der Schöpfung. „Wir alle müssen uns fragen: Was wollen wir? Einen abgeholzten Regenwald, ein zerstörtes Klima und eine vernichtete Kultur oder ein nachhaltiges, respektvolles Zusammenleben in Einklang mit der Natur und der Schöpfung“, bringt es Pater Michael Heinz auf den Punkt.

Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat wird sich weiter als Teil des Amazonas-Netzwerk REPAM (Red Eclesial PanAmazonica) für die Rechte der indigenen Völker vor Ort einsetzen und die nach der Amazonas-Synode 2019 neu gegründete Amazonas-Bischofskonferenz CEAMA unterstützen. „Ich habe aber auch das ungeheure Engagement zahlreicher junger Menschen beim letzten Weltjugendtag in Panama, erlebt, die ein Umdenken der reichen Industrienationen und einen Umgang auf Augenhöhe mit den indigenen Völkern forderten. Genau diese Begeisterung der Jugend für eine neue Form des Zusammenlebens und der Wirtschaft muss unser Antrieb sein.“

Adveniat, das Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, steht für kirchliches Engagement an den Rändern der Gesellschaft und an der Seite der Armen. Dazu arbeitet Adveniat entschieden in Kirche und Gesellschaft in Deutschland. Getragen wird das Werk von hunderttausenden Spenderinnen und Spendern – vor allem auch in der alljährlichen Weihnachtskollekte am 24. und 25. Dezember. Adveniat finanziert sich zu 95 Prozent aus Spenden. Die Hilfe wirkt: Im vergangenen Jahr konnten mehr als 2.000 Projekte mit rund 35 Millionen Euro gefördert werden, die genau dort ansetzen, wo die Hilfe am meisten benötigt wird: an der Basis, direkt bei den Armen. 

Der neue Spruchkartenkalender für das kommende Jahr 2022 ist da. Nährere Informationen mit einer Vorschau auf die 25 wunderschönen Spruchkarten finden Sie hier: https://www.mariannhill-shop.de/kalender/Spruchkarten/categories/39/

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