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Provinzial Pater Christoph Eisentraut CMM teilt mit: "Heute morgen, Freitag 25. Juni 2021, gegen 0.40 Uhr verstarb im Wagner - Jauregg Krankenhaus in Linz unser lieber Pater Andreas Stadler CMM im Alter von 94 Jahren. Er war der drittälteste Missionar von Mariannhill weltweit. Pater Andreas war erst Ende Mai ins Rudigierheim der Kreuzschwestern in Linz übersiedelt, verbrachte aber seitdem die meiste Zeit in verschiedenen Krankenhäusern. Zuletzt wurde er aufgrund seines Allgemeinzustandes palliativ betreut. 
Ein besonderer Dank gilt unserer Koordinatorin in Riedegg, Frau Cornelia Brunner, die ihn seit ihrem Dienstantritt im Mai 2020 vorbildlich begleitet hat. So konnte er seinem Wunsch gemäß fast bis zum Lebensende in Riedegg bleiben.
Alle die ihn kannten, können bestätigen: Wir haben einen wahrhaft durch und durch guten und immer liebenswürdigen Menschen und Mitbruder verloren! Möge er nun die Freude der himmlischen Heimat erfahren!"

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Pater Hermann Kraus CMM feierte sein 40jähriges Priesterjubiläum in der Herz-Jesu-Kirche der Missionare von Mariannhill in Würzburg.

45 Autominuten von der Hauptstadt Nairobi entfernt liegt Juja-Farm, ein etwa 7000 Einwohner zählender Ort, den wir Mariannhiller seit ei­nigen Jahren seelsorglich betreuen. Auf der Außenstation Athi gibt es eine Grundschule für etwa 350 Kinder. Eine öffentliche Grundschule (Primary School; Klassen 1-8) und auch eine weiterführende Schule (High School; Klassen 9-12) gibt es hier zwar, aber diese staatlichen Schulen haben keinen guten Ruf, so dass die Eltern für ihre Kinder mit Hilfe der Pfarrgemeinde und der Mariannhiller Missionare eine eigene Schule aufgebaut haben. Den Kindern soll dadurch eine Zukunft er­möglicht werden. Mit dem Abschluss an der Schule können sie eine Ausbildung beginnen oder auf eine Secondary School wechseln, um dann anschließend eine Universität zu besuchen.

In einer beeindruckenden Initiative haben die Eltern hauptsächlich in Eigenleistung die Klassenzimmer und die nötigen Fachräume errichtet. Zusätzlich zu den 8 Klassen umfasst die kleine Schule auch einen Kin­dergarten und eine Vorschule. Zweimal täglich erhalten die Kinder ein einfaches Frühstück und ein Mittagessen. Ein Brunnen spendet frisches und sauberes Wasser. Immer mehr Eltern schicken ihre Kinder von der öffentlichen an diese kirchliche Schule, da die Lehrer hier gut ausgebil­det und motiviert sind. Allerdings erhalten sie vom Staat dafür keinen Cent, aber für die Leute vor Ort ist das kein Problem: sie sind über­zeugt, dass sie das tragen können.

Durch die Coronakrise ist aber auch in Kenia vieles im Alltag anders ge­worden. Die Schulen waren monatelang geschlossen und sind erst seit eini­gen Wochen wieder geöffnet. Viele Eltern haben zudem durch die Aus­gangsbeschränkungen im Land ihre Arbeit verloren und dadurch auch ihr kleines Einkommen. Viele können sich nun kaum noch eine Mahlzeit leisten und auch die notwendigen Maßnah­men gegen die Co­ronapandemie sind für viele nicht mehr zu bezahlen. Die Mahlzeiten an der Schule entlasten die Eltern, was allerdings ohne zusätzliche Spen­den nicht mög­lich ist. Auch verlangen die Maßnahmen gegen Corona durch Desinfektion und Sauberkeit zu­sätzliche Mittel, die die Eltern nicht mehr aufbringen können. Es gibt Desinfektionsmittel und auch Seife, damit die Kinder ihre Hände wa­schen können, aber sie müssen in den größeren Orten eingekauft wer­den, da es vor Ort keine Ein­kaufsmöglichkeiten gibt. Selbst ein einfa­ches Stück Seife ist für viele El­tern nicht mehr zu bezahlen.

Wichtig für afrikanische Schulen sind auch Schuluniformen. Sie haben eine zweifache Funktion. Zum einen stiften sie Identität und fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl. Zum anderen bedeuten sie, dass die Kinder gute Kleidung bekommen. Schuluniformen zu kaufen ist aber sehr teuer. Deshalb nähen Frauen diese Unifor­men. In dieser Corona­krise werden auch Masken genäht, die an die Schülerinnen und Schüler gegeben werden wie auch an die Mitglie­der der Pfarrei.

Mit einer Spende können Sie mithelfen, dass die Schülerinnen und Schüler in Athi über die Coronazeit kommen.

Geben Sie auf Ihrer Überweisung bitte als Stichwort „Corona Athi“ an, damit wir die Spende in voller Höhe weiterleiten können.

IBAN: DE59 7509 0300 0003 0176 05                    BIC: GENODEF1M05

Wenn Sie eine Spendenbestätigung benötigen, geben Sie bitte auf dem Überweisungsschein ihren Namen und Adresse an.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Seit vielen Jahrzehnten ist das Engagement für die Weltkirche ein Grundstein der katholischen Kirche in Deutschland. Es ist Ausdruck ihrer missionarischen Haltung und der weltweiten Solidarität, die allen Menschen gilt. Die Erfolgsgeschichte der Hilfswerke, von Diözesanpartnerschaften und vielem mehr wird sichtbar am Profil weltkirchlicher Arbeit und an der stetigen Anpassung an sich wandelnde kirchliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen.

Die Konferenz Weltkirche hat ihre gestern Abend (10. Juni 2021) zu Ende gegangene Online-Jahrestagung mit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern genutzt, um ein Resümee der vergangenen Jahre zu ziehen und Weichenstellungen für die Zukunft der weltkirchlichen Arbeit zu setzen.

Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, würdigte die zurückliegende Arbeit. Diese hatte einen Paradigmenwechsel von Patenschaft zu Partnerschaft angebahnt und die globale Entwicklung von der „Westkirche zur Weltkirche“ mitgestaltet. Auf diesen Erfolgen dürfe man sich nicht ausruhen. Die Kirche müsse immer „katholischer“ werden im eigentlichen Sinn des Wortes, das heißt in der gegenseitigen Teilnahme an Freud und Leid der anderen. Es werde in Zukunft wichtiger, stärker untereinander und mit nichtkirchlichen Organisationen zu kooperieren. „Unser Auftrag ist es, die Frohe Botschaft zu den Menschen zu bringen – vor allem zu den Armen. Stichwort: integrale Evangelisierung. Dies bedeutet, das Evangelium den Menschen zu verkündigen, indem man sich konkret für das Wohl und Heil der Menschen einsetzt, zum Beispiel durch Bekämpfung von Hunger, Gesundheitsfürsorge, den Einsatz für Bildungs- und Entwicklungschancen und die Etablierung demokratischer Strukturen, den Einsatz für die Menschenwürde und Menschenrechte und die Bewahrung der Schöpfung. Integrale Evangelisierung meint: Aus dem Evangelium dafür Sorge zu tragen, dass alle Menschen gut leben können und das Leben in Fülle finden“, so Erzbischof Schick Die Themen der Weltkirche fänden so auch bei jungen Menschen Interesse: Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung. Das ist die Chance der weltkirchlichen Arbeit in der Zukunft. Für die Gemeinden in Deutschland sei die weltkirchliche Arbeit ein Jungbrunnen und dürfe um der eigenen Zukunft willen nicht vernachlässigt werden.

Aus einer missionswissenschaftlichen Perspektive wies Pater Dr. Markus Luber SJ, kommissarischer Direktor des Instituts für Weltkirche und Mission (Frankfurt a. M.), auf eine wachsende Ambivalenz hin: einerseits genieße die weltkirchliche Arbeit aufgrund ihres caritativen und sozialen Engagements ein hohes gesellschaftliches Ansehen. Andererseits werde das Interesse der akademischen Theologie an der Reflexion weltkirchlicher Themen diesem Befund nicht gerecht. Um die Arbeit wissenschaftlich zu fundieren, werde es daher nötig sein, Themenkomplexe wie postkoloniale Theorien, Migration und Mobilität, Pentekostalismus, Digitalisierung, Säkularisierung und die Erfordernisse globaler Herausforderungen als „Zeichen der Zeit“ anzusehen und theologisch zu durchdringen. Für die Praxis weltkirchlicher Arbeit müsse noch stärker daran gearbeitet werden, Nord-Süd-Asymmetrien zu überwinden, um zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu gelangen. Dazu gehöre auch die Anerkenntnis, dass wir in Deutschland des missionarischen Engagements von Christinnen und Christen aus anderen Ländern bedürfen.

Prof. Dr. Margit Eckholt, Professorin für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Universität Osnabrück, bezeichnete die Enzyklika Fratelli tutti als Magna Charta der Kirche im 21. Jahrhundert. Vor diesem Hintergrund sprach sie sich dafür aus, die weltkirchliche Arbeit aus der Perspektive der Dekolonisierung neu zu denken. Begangene Schuld und unheilvolle politische Verstrickungen müssten von der Kirche klar benannt werden, um in eine postkoloniale Phase des Kirche-Seins einzutreten. Dazu gehöre auch ein Verständnis, dass Kirche nie abstrakt sei, sondern sich immer in realen Kontexten manifestiere. „Weltkirche sind daher nicht die anderen, Weltkirche sind wir alle.“ Diese verschiedenen Kontexte dürften aber nicht verabsolutiert werden, sondern bräuchten die Relativierung und die Korrektur durch den jeweils anderen.

Prälat Dr. Klaus Krämer, Leiter der Hauptabteilung Kirchliches Bauen der Bistums Rottenburg-Stuttgart, beschrieb die Herausforderungen, die auf die weltkirchliche Arbeit zukommen. Diese reichten von einem andauernden Relevanzverlust der Kirche in der Gesellschaft bis zu einer stetig abnehmenden Spendenbereitschaft. Dieser Entwicklung stehe entgegen, dass die Sensibilität für globale Themen bei den Menschen eher zunehme. In diese Spannung hinein müsse die weltkirchliche Arbeit verantwortungsvoll weiterentwickelt werden. Hierzu gelte es, neue Formate und Partizipationsmöglichkeiten zu entwickeln, um auch neue Unterstützergruppen zu gewinnen. Innerkirchlich müsse diese Arbeit aus ihrem Nischendasein befreit werden, gehöre sie doch wesentlich zum Profil der katholischen Kirche Deutschlands. An strukturellen Veränderungen führe dabei kein Weg vorbei. Dabei gelte es, die Vielfalt des Engagements zu erhalten und zugleich nach intensiverer Kooperation zu suchen.

Die Jahrestagung wird von der „Konferenz Weltkirche“ veranstaltet, in der die Deutsche Bischofskonferenz, die (Erz-)Bistümer, die Hilfswerke, die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK), die katholischen Verbände, das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und andere weltkirchlich tätige Einrichtungen zusammenarbeiten.

Würzburg – Pater Hermann Kraus von den Missionaren von Mariannhill feiert am Donnerstag, 17. Juni 2021, sein 40-jähriges Priesterjubiläum. Pater Hermann wurde 1934 im mittelfränkischen Großhöbing (Bistum Eichstätt) geboren. Nach der Volksschule trat er 1950 in die Kongregation der Missionare von Mariannhill ein. Im Noviziat Kraus PaterHermannPater Hermann Kraus CMM ©2021 pater siegfried milzerlernte er in der ordenseigenen Missionsdruckerei den Beruf des Schriftsetzers. Nach entsprechender Vorbereitung machte er die Meisterprüfung. Pater Hermann absolvierte im Anschluss den Grund- und Aufbaukurs von „Theologie im Fernkurs“ bei der Katholischen Akademie der Domschule, sowie den Aufbaukurs „Katechetik“. Außerdem nahm er am Diakonatsbewerberkreis für Ständige Diakone im Bistum Augsburg teil. 1977 wechselte er nach Lantershofen, wo er das Theologiestudium aufnahm. Am 17. Juni 1981 wurde er von Bischof Dr. Paul-Werner Scheele in der Mariannhiller Herz-Jesu-Kirche in Würzburg zum Priester geweiht. Danach war er als Kaplan in Würzburg - St. Laurentius eingesetzt. 1982 bis 1987 betreute er im Auftrag der Ordensoberen die Freunde und Förderer des Mariannhiller Missionswerkes. Daneben hielt er im Auftrag der Domschule Seminarabende in den Pfarreien der Diözese Würzburg. 1988 wurde Pater Hermann zum Pfarrer von St. Barbara in Würzburg ernannt. Unter seiner Leitung wurde das Pfarrhaus renoviert und umgebaut. Anstelle des maroden Pfarrheims entstand ein „Haus der Begegnung“. 2010 wurde Pater Hermann als Pfarrer von St. Barbara entpflichtet. Seitdem lebt er im Pius Seminar, dem Kloster der Missionare von Mariannhill in Würzburg. Seinen Weihetag feiert Pater Hermann im Kreis seiner Mitbrüder. Eine größere Feier findet, auf Grund der Corona-Pandemie, zu einem späteren Zeitpunkt statt. 

Im letzten Jahr musste die Wallfahrt zur Pfarrkirche des Seligen Pater Engelmar Unzeitig wegen der Pandemie leider ausfallen. In diesem Jahr 2021 findet sie jedoch am Samstag, 26. Juni, statt. Wie immer beginnt sie mit einem kleinen Stationenweg am Schwemmkanal ab 13.30 Uhr, anschließend feiern wir Eucharistie um 15 Uhr in der Kirche von Glöckelberg/Böhmerwald. Provinzial Pater Christoph Eisentraut CMM schreibt dazu: "Es gilt in der Kirche Maskenpflicht wie anderswo. Die Stationen entlang des Schwemmkanals werden in Würzburg vorbereitet, im Gottesdienst singt der Kirchenchor von St. Markus, Linz, und der Pfarrassistent von St. Markus (Gemeindeleiter) Matthias List wird predigen. Er hat als junger Mann selbst bei der Wiederherstellung von Friedhof und Kirche mit Hand angelegt, da er aus dem nahen Ulrichsberg stammt."

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme. Auf ein Wiedersehen in Glöckelberg Ihre Missionare von Mariannhill.

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Seine Heiligkeit Papst Franziskus hat am Mittwoch, 9. Juni, Bischof Siegfried Mandla Jwara CMM zum neuen Erzbischof von Durban, Südafrika, ernannt. Er folgt damit Winfried Kardinal Napier, der bisher als Erzbischof von Durban für die Menschen an der Ostküste Südafrika tätig war. Wir gratulieren herzlich und wünschen unserem Mitbruder Gottes reichen Segen für diese herausfordernde Aufgabe. 

SeligsprechunggrossBischof Siegfried Jwara CMM
©2021 pater andreas rohring cmm
Siegfried Jwara wurde am 1. Februar 1957 in Braemar, Südafrika, geboren. Am 2. Februar 1982 legte er seine Erste Profess ab und vier Jahre später seine Ewige. Am 31. Mai 1986 wurde er in Cedara von Bischof Mansuet Biyase zum Diakon geweiht. Am 14. Februar 1987 wurde er von Bischof Paul Themba Mngoma auf der Missionsstation Himmelberg zum Priester geweiht. 1989 bis 1990 studierte er in St. Anselm, Großbritannien, "human development and formation leadership". 1991 wurde er zum Novizenmeister im Kloster Mariannhill, Südafrika, ernannt. Drei Jahre später übernahm er die Stelle des Rektors in unserem Studienhaus in Merrivale, Südafrika. 1999 wurde er Provinzial der Missionare von Mariannhill in der Provinz Mariannhill, Südafrika. 2002 wurde er in den Generalrat gewählt und verlegte seinen Wohnsitz nach Rom, Italien. 2004 bis 2005 absolvierte er eine Reihe von Kursen in "Counselling and leadership" in Großbritannien. Von 2006 bis 2009 übernahm er das Amt des Provinzials in der Mariannhiller Provinz Mthatha. Von 2014 bis 2016 sorgte er dann als Regionaloberer in der Region Mthatha für die Menschen und die Missionare von Mariannhill.

Er wirkte als Pfarrer in der Diözese Mariannhill: auf der Missionsstation Clairvaux; der Loteni Mission; in St. Wendelin sowie in Klaarwater und der Missionsstation Einsiedeln. Als Seelsorger war er in folgenden Pfarreien der Diözese Mthatha tätig: in Port St. Johns, St. Patrick´s, bis zu seiner Ernennung als Bischof 2016.

Auch erwarb er den Master/Magister Titel in Pastoral Theologie an der Kwazulu Natal Universität in Pietermaritzburg.

Von 1997 bis 1998 dozierte er am St. Joseph´s Theologischen Institut, bis er zum Provinzial in der Provinz Mariannhill gewählt wurde.

2002 übernahm er den Posten des Präsidenten der LCCL, die unterbrochen wurde, um nach Rom zu gehen am Ende des gleichen Jahres. Die LCCL (Leadership Conference of Consecrated Life) entspricht in Deutschland der Ordensoberenkonferenz.

Am 25. Juni 2016 wurde er zum Bischof des apostolischen Vikariates von Ingwavuma geweiht. Eine Aufgabe, der er bis zum heutigen Tag gewissenhaft nachgekommen ist. 

Sobald der Termin für die Installation als Erzbischof von Durban in Südafrika feststeht, werden wir Sie gerne hier informieren.

Am Sonntag, 6. Juni 2021, feierten Irmlinde Hornung-Bernhard und Oskar Bernhard in der Kapelle des Missionshauses St. Josef in Reimlingen ihr 40jähriges Ehejubiläum. Frau Hornung-Bernhard ist seit 36 Jahren Organistin im Missionshaus St. Josef. Wir gratulieren dem Jubelpaar und wünschen ihnen Gesundheit und Gottes reichen Segen. Vergelt's Gott.

fb01 2021 1Nun ist endlich der neue Brief an die Freunde und Förderer erschienen.

Hier können Sie sich den neuen Brief an die Freunde und Förderer anschauen.

Hier können Sie sich ihn auch direkt in unserem Online-Shop kostenlos bestellen oder ihn sich auf Ihr Medium downloaden.

Am Dienstag, 1. Juni, feiert Bruder Sebastian Fischer CMM seinen 75. Geburtstag. Wir gratulieren ihm herzlich und wünschen ihm Gottes reichen Segen. 

Bruder Sebastian Fischer CMM wurde am 1. Juni 1946 im württembergischen Lauda geboren. 1960 kam er zu den Missionaren von Mariannhill und wurde drei Jahre später in Reimlingen eingekleidet. Dort machte er eine Lehre als Buchbinder und 1963 die Gesellenprüfung. 1968 band er sich mit der Ablegung der Ewigen Profess auf Lebenszeit an die Missionsgemeinschaft. Seit 1970 ist er für die Betreuung der Freunde und Förderer der Missionare von Mariannhill tätig. Zehn Jahre später übernahm Bruder Sebastian auch die Leitung des ordenseigenen Pflegeheims in Reimlingen. Am 5. Oktober 2007 trat er erstmalig sein Amt als Hausoberer des Missionshauses St. Josef in Reimlingen an.

Bildschirmfoto 2021 05 25 um 11.23.43Pater Lino Herrero Prieto CMM hat ein neues Werk über Abt Franz herausgegeben. Die spanische Version gibt es hier zum Download.

Adveniat-Hauptgeschäftsführer P. Michael Heinz fordert Freigabe der Impfpatente

Essen, 21. Mai 2021. Als „traurig und erschreckend zugleich“ hat Adveniat-Hauptgeschäftsführer Pater Michael Heinz die aktuelle Zahl von mehr als einer Million offiziell gemeldeten Todesopfern der Corona-Pandemie in Lateinamerika und der Karibik bezeichnet. „Die Dunkelziffer der Todesopfer dürfte weitaus höher liegen, mehr als 33 Millionen Menschen haben sich mit dem COVID-19-Virus infiziert – und kein Ende ist in Sicht. Es gilt daher, den Menschen in Lateinamerika, vor allem den Armen, in der dramatischen Notsituation beizustehen und sie möglichst schnell zu impfen.“

Pater Heinz betonte, Corona wirke wie ein Brandbeschleuniger für andere Teile der Gesellschaft: die Schwächen des ohnehin labilen und unterfinanzierten Gesundheitssystems in Lateinamerika werden in der Krise überdeutlich. Corona habe vor allem Menschen getroffen, die über kein festes Einkommen verfügen und im „informellen Sektor“ arbeiten, zum Beispiel als Straßenhändler. „In Ländern wie Brasilien gibt es wieder Hunger. Das Bildungssystem, in vielen Ländern schon vor der Pandemie nicht ausreichend, kollabiert. Und die indigenen Völker, gerade im Amazonasgebiet, sind besonders gefährdet“, beklagte der Adveniat-Hauptgeschäftsführer.  

Adveniat fordert daher einen gleichberechtigten globalen Zugang zu den Impfstoffen für alle Länder. „Die Impfpatente müssen jetzt freigegeben werden“, forderte Pater Heinz. Ein kurzsichtiger und unsolidarischer Impfnationalismus von einigen wohlhabenderen Staaten, der die globalen Ausmaße und Zusammenhänge der COVID-19-Krise außer Acht lässt, biete keine Lösungsperspektiven und gefährde letztendlich die gesamte Menschheit.

Der Staat habe die Aufgabe, für die Gesundheit der Menschen zu sorgen. Dieser Aufgabe könne er nur nachkommen, wenn er über Impfstoffe verfügt. „Es ist daher an der Zeit, den Ländern des Südens eine Freigabe zur Herstellung der Impfstoffe zu erteilen, damit sie ihre jeweilige Bevölkerung schützen können“, sagte Heinz.

Adveniat als Lateinamerika-Hilfswerk beobachtet, dass die Basis-Gesundheitsversorgung vor Ort, wo auch viel Prävention geleistet werden kann, zentral ist für die Gesunderhaltung der Menschen. Das unterstützt Adveniat mit Hilfen über die kirchliche Struktur. Adveniat hat bereits 8,2 Millionen Euro für 489 Projekte zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und deren Folgen zur Verfügung gestellt. Der Schwerpunkt der Nothilfe liegt dabei auf der Versorgung mit Lebensmitteln, aber auch mit Medikamenten und Hygieneartikeln, damit sich die Pandemie nicht weiter ausbreitet.

 

Adveniat, das Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, steht für kirchliches Engagement an den Rändern der Gesellschaft und an der Seite der Armen. Dazu arbeitet Adveniat entschieden in Kirche und Gesellschaft in Deutschland. Getragen wird das Werk von hunderttausenden Spenderinnen und Spendern – vor allem auch in der alljährlichen Weihnachtskollekte am 24. und 25. Dezember. Adveniat finanziert sich zu 95 Prozent aus Spenden. Die Hilfe wirkt: Im vergangenen Jahr konnten rund 1.900 Projekte gefördert werden, die mit mehr als 36 Millionen Euro genau dort ansetzen, wo die Hilfe am meisten benötigt wird: an der Basis, direkt bei den Armen.

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