headermariannhill2

Gedanken von Pater Jörg Thiemann CMM zum Neuen Jahr 2022: 

„Mit Gott fang an, mit Gott hör auf, das ist der beste Lebenslauf...“ Liebe Schwestern, liebe Brüder! Dieses Wort lädt ein,  auf Gott zu vertrauen. Es sagt uns:  In Schwerem und Leidvollen steht Gott uns bei, in guten Zeiten, in Tagen des Glücks und der Freude ist es Gottes Liebe, die uns beschenkt. Dieses Wort will uns Gelassenheit und auch Vertrauen schenken – Gott wird die Menschen gut führen, auch dann, wenn wir vieles nicht begreifen.  Wenn wir mit Gott leben, dann müssen wir unseren Teil auch tun. Dann müssen wir uns einsetzen. Das Entscheidende wirkt Gott. Der Bauer muss säen – Gott schenkt das Wachsen. Wer in der Kirche wirkt, muss sein Bestes tun. Doch am Ende spürt diese Frau, dieser Mann – das Entscheidende tut Gott. Gott wird Segen schenken, auch für das Jahr, das vor uns liegt.   

In diesem Jahr stehen wir – wie in allen Jahren – vor großen Herausforderungen. Der Klimawandel wird uns weiterhin beschäftigen. Viele fragen: Wann wird endlich die Pandemie besiegt sein? In allem sind wir gefordert, als Christinnen und Christen unsere Antwort zu geben. Es kann verschiedene Meinungen und Ansichten geben. Doch es ist ein ehrliches Ringen, ein gemeinsames Suchen nach Lösungen wichtig.

Das trifft vor allem für die Kirche als Glaubensgemeinschaft zu. Als Gemeinschaft der Glaubenden stehen wir vor wichtigen Fragen und Herausforderungen. Wie ist der Glaube in der heutigen Zeit zu leben? Wie soll das Leben, gestaltet werden? Wie soll die Führung der Kirche aussehen? Wie wird die Kirche glaubwürdig?

In der Frage des Klimawandels muss jeder bei sich selber anfangen. Was kann ich an meinem Ort für die Verbesserung der Situation tun? Was die Frage nach der Zukunft der Kirche und der Pandemie angeht, so kann ich einen Mitmenschen, der anderer Meinung ist, versuchen zu verstehen und ihn nicht zu verteufeln. Freilich gilt das für beide Seiten. Diese Fragen werden unser Jahr bestimmen. Was wir dabei brauchen, das ist Orientierung an Gottes Wort und an Gottes Handeln.

In den letzten Jahren lassen immer mehr Politiker/ innen am Ende ihrer Vereidigung die Formel „So wahr mir Gott helfe...“ aus. Sicher ist das oft ehrlicher als diese Formel gedankenlos daher zu sagen. Doch steht hinter dieser Haltung nicht oft auch das Denken: „Wir Menschen brauchen Gott nicht. Wir schaffen alles aus eigner Kraft.“ Das ist die Haltung vieler. Ein Theologe des vergangenen Jahrhunderts hat einmal gesagt: „Die Krise der Kirche ist eine Gotteskrise.“ Gott spielt im Leben vieler Menschen keine Rolle mehr. Dass Gott eingreift, ist für viele nicht mehr vorstellbar.

Doch wir Christen glauben: Wir brauchen die Kraft von Gott für unsere Herausforderungen. Wir können sie bekommen, wenn wir uns immer wieder neu mit Gott verbinden im Gebet, in der Heiligen Messe, wenn wir aufeinander hören. Das gilt für die großen Fragen, die ich angesprochen habe, das gilt vor allem für unseren Lebensbereich, für wichtige Entscheidungen, die anstehen im kommenden Jahr, für die nächsten Schritte im Beruf, das  gilt für alle Herausforderungen und Anfragen, die im kommenden Jahr auf mich zu kommen.

Wir dürfen auch dieses neue Jahr mit Gott verbunden leben.  Maria ist uns ein Vorbild. Sie vertraute fest auf Gott. Sie stand Jesus von Anfang an bei. Es war sicher nicht einfach für sie, Jesus den Weg gehen zu lassen, den Gott vorgesehen hatte. Sie ist Jesus bis unter dem Kreuz gefolgt. Sie hat den tiefsten Schmerz erleben müssen, das eigene Kind zu verlieren, derart leiden zu sehen. Doch sie hat auch erleben dürfen, wie Jesus über den Tod gesiegt hat und auferstanden ist. Trotz allem Schweren war ihr Leben gesegnet, weil sie mit Gott gelebt hat.

Mit Gott fang an, mit Gott hör auf – das ist der beste Lebenslauf. Möge unser neues Jahr gesegnet sein.

Wir Missionare von Mariannhill wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein gesegnetes Neues Jahr 2022.

Generalvikar Pater Michael Maß CMM berichtet aus den Vereinigten Staaten folgendes: Gestern konnte ich den Vertrag mit der Erzdiözese Indianapolis unterzeichnen. Unsere neue CMM Präsenz ist somit offiziell! Nach fast zwei Jahren, wegen Corona, konnten nun die beiden ersten Missionare hier ankommen. Die Mitbrüder werden im Pfarrhaus St. Rita Leben und von dort in verschiedenen Pfarreien als Kapläne arbeiten. So der Plan für den Beginn, damit ein Eingewöhnen in die Kultur und Gegebenheiten möglich ist.

 

Ein Weihnachtslied aus Haiti gibt auf diese Frage folgende Antwort:

„Es ist Weihnachten,
wenn alle bereit sind für das Fest.

Weihnachten heißt:
mit Hoffnung leben.
Wenn sich die Menschen
die Hände zur Versöhnung reichen,
wenn der Fremde aufgenommen wird,
wenn einer dem anderen hilft,
das Böse zu meiden
und das Gute zu tun,
dann ist Weihnachten.

Weihnachten heißt:
die Tränen trocknen,
das, was du hast,
mit anderen zu teilen;
jedes Mal,
wenn wir die Not
eines Unglücklichen lindern,
wird Weihnachten.

Jeder Tag ist Weihnachten
auf dieser Erde,
jedes Mal,
wenn einer dem anderen
seine Liebe schenkt;
wenn Herzen Glück empfingen,
ist Weihnachten,
dann steigt Gott
wieder vom Himmel herab
und bringt das Licht.“

Weihnachten ist, wenn Menschen aufeinander zugehen; wenn sie Raum schaffen für die Liebe und damit Raum für Gott, der die Liebe ist.

Wir Missionare von Mariannhill wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein gesegnetes Weihnachtsfest 2021. Möge das Neue Jahr 2022 für Sie ein Segen sein.

Der apostolische Nuntius von Südafrika, Erzbischof Peter Bryan Wells, überreichte am Samstag, 18. Dezember, unserem Mitbruder Erzbischof Siegfried Mandla Jwara das Pallium. Bruder Mauricio Langa hat dies in Bildern festgehalten:

 

Auf Youtube findet sich auch ein Video, in dem sich unser Mitbruder, Erzbischof Siegfried Jwara CMM, vorstellt:

 

Am Samstag, 18. Dezember 2021, erhielt Erzbischof Siegfried Mandla Jwara CMM das Pallium. Hier können Sie sich den feierlichen Festakt noch einmal anschauen:

Der Heilige Vater hat Reverend Pater Neil Augustine Frank, O.M.I., bisher Provinzoberer der Missionarischen Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria in Südafrika zum Koadjutor Bischof der Diözese Mariannhill ernannt.

Msgr. Neil Augustine Frank, O.M.I., wurde am 21. August 1966 in Pietermaritzburg in der Erzdiözese Durban geboren. Er erhielt seinen Bachelor of Science (1988) und Master of Science in Physik (1991) von der University of KwaZulu-Natal, Südafrika. Er absolvierte seine philosophische Ausbildung am Scholastikat St. Joseph (1993-1995) und seine theologische Ausbildung an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom (1995-1998). Am 4. Januar 1998 legte er seine ewigen Gelübde als Oblate der Unbefleckten Jungfrau Maria ab und wurde am 21. August 1999 zum Priester geweiht. Anschließend war er Pfarrvikar und Pfarrer in mehreren Pfarreien der Erzdiözese Durban (1999-2004), und studierte dann in Pune, Indien, für einen Master in Philosophie (2004-2006). Nach seiner Rückkehr nach Südafrika war er Seelsorger zweier Pfarreien, Dozent, Leiter der Philosophieabteilung (2006-2014) und Präsident (2015-2018) am Saint Joseph's Theological Institute (2015-2018). Von 2018 bis zu seiner Ernennung als Koadjutor war er Provinzoberer der Missionarischen Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria in Südafrika.

Am Sonntag, 19. Dezember 2021, feiert Pater Ivo (Edwin) Burkhardt sein 50jähriges Priesterjubiläum. Pater Ivo erblickte am 23. Februar 1942 in Friedrichshafen am Bodensee das Licht der Welt. Er besuchte die Schulen in Reimlingen und Lohr und erlangte 1963 die allgemeine Hochschulreife. Von 1964 bis 1966 studierte er in Bonn. 1967 begann er das Noviziat der Missionare von Mariannhill in Mariannhill, Südafrika. Am 2. Februar 1968 legte er seine Erste Profess ab, danach studierte er am St. John Vianney Seminar in Pretoria und kehrte dann nach Deutschland zurück. In Horrem, 20 km von Köln entfernt, wurde er in der Pfarrei Christus König am 19. Dezember 1971 zum Priester geweiht. In den folgenden zwei Jahren absolvierte er die Bayrische Journalisten-Schulung in Augsburg und Eichstätt. Danach kehrte er wieder nach Südafrika zurück und war bis 1980 Rektor am St. Francis College in Mariannhill. Von 1981 bis 82 arbeitete Pater Ivo als Pfarrverweser in Langenmosen bei Schrobenhausen. 1982 wurde er nach Sambia versetzt und kümmerte sich im Norden des Landes, in Kasama, um den Ordensnachwuchs. Daneben war er auch als Pfarrmanager und „Mädchen für alles“ in der Provinz Sambia tätig. 2006 erfolgte die Versetzung ins Generalat der Missionare von Mariannhill nach Rom. Als Archivar sorgt er dafür, dass alles auf dem aktuellen Stand bleibt. Zudem reist er öfters nach Mariannhill, Südafrika, um das dortige Archiv im Zusammenhang mit der angestrebten Seligsprechung von Abt Franz Pfanner voranzubringen sowie die Errichtung eines neuen Archivs.

Wir gratulieren Pater Ivo Burkhardt ganz herzlich zu seinem Priesterjubiläum und sagen ein herzliches Vergelt‘s Gott für seinen Dienst in der Kirche und der Kongregation der Missionare von Mariannhill. Ad multos annos.

Am Samstag, 11. Dezember 2021, wurde Pater Paul Omweri Omari CMM in der Pfarrei JujaFarm, etwa 60 Kilometer von der kenianischen Hauptstadt Nairobi entfernt, zum Priester geweiht.

 

Kennen Sie schon unsere Kalender, die wertvolle Begleiter durch die kommenden Monate sind? So etwa unseren Liturgischen Abreißkalender. Seit Jahrzehnten hat sich dieser Kalender als ein Begleiter durch das Jahr bewährt. Unser Spruchkartenkalender mit seinen 25 wunderschön ausgesuchten Bilder mit passenden Sinnsprüchen aus der großen weiten Welt begleitet Sie durch das Kalenderjahr 2022. Oder etwa das "Wort Gottes für jeden Tag": Das Büchlein möchte Ihnen helfen, sich auch im Alltag vom lebendigen Wort Gottes begleiten zu lassen. Und zu guter Letzt unser bewährter Lesekalender. Für das kommende Jahr 2022 laden wir Sie ein, einzutauchen in längst vergangene Kulturen. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise nach Sizilien und in den Iran. Es gibt viel zu entdecken und zu bestaunen. 

Wenn Sie mehr Informationen suchen, dann schauen Sie doch einmal in unserem Online-Shop vorbei. Kalender der Missionare von Mariannhill.

Mit dem Kauf eines Kalenders unterstützten Sie übrigens unsere weltweite Arbeit. Dafür sagen wir Ihnen schon jetzt ein recht herzliches Vergelt's Gott. Ihre Missionare von Mariannhill

Ansprache beim Requiem von Bruder Konrad Menzinger CMM in der Kapelle des Missionshauses St. Josef in Reimlingen vom stellvertretenden Provinzial Pater Mario Muschik CMM:

Liebe Mitbrüder,

geehrte trauernde Angehörige von Bruder Konrad,

liebe Mitchristen,

man kann in besonderer Weise von Bruder Konrad sagen, dass das Missionshaus St. Josef hier in Reimlingen die Heimat von Bruder Konrad gewesen ist. Denn den allergrößten Teil seines Lebens, sein gesamtes Ordensleben, hat er hier verbracht.

Zunächst war seine Heimat Haselbach bei Ehekirchen. Dort ist er heute vor 90 Jahren am 10. Dezember 1931 geboren, dort ist er aufgewachsen. Nach dem Besuch der Volksschule und der landwirtschaftlichen Berufsschule arbeitete er einige Jahre als Landwirt. Später reifte in ihm der Entschluss, bei den Missionaren von Mariannhill einzutreten. Im März 1965 kam er hierher nach Reimlingen, wo er seither seine Heimat hatte. Im September des gleichen Jahres begann er sein Noviziat, am 29. September 1967 legte er seine zeitlichen Gelübde ab, am 29. September 1970 band er sich durch die Ewigen Gelübde auf Lebenszeit an unsere Gemeinschaft.

Vor allem war er zuständig für die Schweine. Er hat diese Tiere nicht nur pflichtgemäß versorgt, er hat sie liebevoll gepflegt. Überhaupt liebte er Tiere. So hatte er regelrecht einen Kleintierzoo: Hühner, Ziegen, eine Ente, Hunde. Und Katzen. Wissen Sie, liebe Mitchristen, Katzen sind raffinierte Tiere. Die wissen, mit wem sie es machen können. Die wissen, wo es ihnen gut geht. Und bei Bruder Konrad ging es ihnen gut. Nicht wenige Katzen waren es, die er, so lange es ihm möglich war, mit Futter versorgt hat.

Nicht nur das Missionshaus und die Landwirtschaft waren das Zuhause von Bruder Konrad. Auch bei Gott war er zuhause. Er hatte tiefe Wurzeln in Gott. Im Umgang mit seinen Mitmenschen – das wissen wir alle – konnte er durchaus kantig, ja ruppig sein. Aber in seinem Inneren, da sah es anders aus. Wer sich die Mühe gemacht hat, ihn in seinem Zimmer zu besuchen, der konnte anhand der vielen religiösen Bilder und Figuren sehen, wie wichtig ihm das Leben mit Gott und die Verehrung der Heiligen war. Oft und oft hörte er auf kirchlichen Sendern religiöse Beiträge. Vor allem hörte er Kassetten, wo ihm der Rosenkranz vorgebetet wurde. Solange es ging, fehlte er in keiner Messe, auch wenn er froh war, wenn der Gottesdienst nicht allzu sehr in die Länge gezogen wurde.

In den letzten Jahren brauchte er mehr und mehr Pflege, die er auf unserer Pflegestation auch bekam. Unser Dank gilt allen, die ihn in den letzten Jahren versorgt und begleitet haben.

Bruder Konrad hatte seine Heimat hier im Missionshaus, und er war bei Gott zuhause. Nein, er ist bei Gott zuhause. Das ist ja unsere Christliche Hoffnung: Wenn wir in der Verbindung mit Gott leben, wenn er unsere Heimat ist, dann kann uns nicht einmal der Tod diese Heimat rauben.

So dürfen wir darauf vertrauen, dass er jetzt für immer seine Heimat bei Gott gefunden hat, dem er sein Leben überlassen hat. So dürfen wir darauf vertrauen, dass er nun bei Gott sein ewiges Leben hat. Amen.

Am Dienstagabend, 7. Dezember, wurden zwei junge Männer aus Kolumbien in das Noviziat der Missionare von Mariannhill in Bogotá, Kolumbien, aufgenommen. Für Oscar und Jorge ist in den kommenden Monaten Pater  Jose Ferney Aragón Brinez verantwortlich.

 

 

 

grfb02 2021 1Nun ist endlich der neue Brief an die Freunde und Förderer erschienen.

Hier können Sie sich den neuen Brief an die Freunde und Förderer anschauen.

Hier können Sie sich ihn auch direkt in unserem Online-Shop kostenlos bestellen oder ihn sich auf Ihr Medium downloaden.

­