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Die Broschüre „Werkheft - Gebete - Texte - Lieder“, das von der Deutschen Provinz der Missionare von Mariannhill herausgegeben wurde, enthält zahllose Materialien für die Gestaltung von Andachten, Gottesdiensten etc. rund um den Seligen Pater Engelmar Unzeitig CMM.
Provinzial Pater Christoph Eisentraut CMM schreibt in seinem Vorwort zu diesem Werkheft: "Liebe Leserinnen und Leser, mit Freude darf ich Ihnen dieses Werkheft zur Verfügung stellen. Es soll allen helfen, die Materialien suchen, um das Gedenken an den Seligen Mariannhiller Märtyrer Pater Engelmar Unzeitig lebendig zu halten. Besonders natürlich an seinem offiziellen Gedenktag am 2. März, aber auch bei verschiedenen anderen Gelegenheiten, wie z.B. bei Wallfahrten an Orte, die mit seinem Leben, Wirken und Leiden verbunden sind. Dieses Heft enthält neben den vom Vatikan offiziell approbierten Gebeten auch andere Texte als Studienausgabe, die bei der Vorbereitung von Gottesdiensten behilflich sein können. Ein besonderer Schatz sind die Lieder, die im Zusammenhang mit der Seligsprechung im September 2016 entstanden sind. Sie sind so gedruckt, dass sie leicht kopiert werden können. Gleichzeitig kann dieses Werkheft aber auch besonders bei kleineren Gruppen als Liederbuch für Pater Engelmar-Feiern ausgelegt werden. (...) Möge dieses Werkheft dazu beitragen, das Beispiel dieses Märtyrers der Nächstenliebe auch für unsere Zeit fruchtbar zu machen."

Sie können es kostenlos über unseren Webshop bestellen oder es sich dort als PDF-Datei herunterladen.

Im Archiv der Missionare von Mariannhill hat Pater Dr. Hubert Wendl CMM eine schöne Entdeckung gemacht. Er schreibt dazu: "Ich fand diesen kleinen Bericht über Pater Engelmar und die Beisetzung der Asche in Würzburg in einer Mappe mit Provinzratsitzungen. Pater Willehad Krause berichtet darin über die Beisetzung der Asche Pater Engelmars am Karfreitag 1945 auf dem Hauptfriedhof in Würzburg und der Einnahme der Stadt Würzburg durch die amerikanische Armee."

Pater Engelmar Unzeitig C.M.M.

Am 2. März 1945 starb in Dachau Pater Engelmar Unzeitig, nachdem er Jahre im KZ zugebracht hatte. Der hochw. Herr Richard Schneider, Pfarrer in Beuggen, Amt Säckingen, war mehrere Jahre sein Baracken- und Tischkamerad. Nach seiner Befreiung besuchte er uns im Piusseminar und erzählte von Dachau und Pater Engelmar. Er bezeichnete ihn als einen Heiligen, der es verdiene, dass der Beatifikationsprozess über ihn eingeleitet werde. Man habe aus dem Munde Pater Engelmars nie eine Klage vernommen. Nie wurde er ungeduldig, sondern forderte immer wieder seine Leidensgenossen auf, alle Quälereien im Geiste der Sühne und Buße zu erdulden. Er sagte von sich selber, dass er Gott sein Leben für Russland aufgeopfert habe. Mit großem Fleiß erlernte er die russische Sprache und brachte es darin auch zu großer Fertigkeit. In priesterlicher Liebe nahm er sich der russischen Gefangenen an und bekehrte eine Reihe von ihnen vom Bolschewismus und der Orthodoxie zum katholischen Glauben. Anfangs 1945 meldete er sich freiwillig ins Lager der Flecktyphuskranken, um dort Pflegedienste zu leisten und den Sterbenden als Priester beizustehen. Dort wurde er selber von der Krankheit ergriffen und starb am 2. März 1945. Herr Pfarrer Schneider konnte den Krematoriumswärter bewegen, die Leiche Pater Engelmars gesondert zu verbrennen. In einem Leinensäckchen sammelte er dann die Asche, band es sich um den Leib und brachte sie glücklich aus dem Lager hinaus. Pater Barnabas OSB brachte das Kistchen mit den Überresten von Pater Engelmar nach Würzburg, wo wir es am Gründonnerstag in Empfang nahmen. Wir bahrten es zunächst in der Krypta auf und setzten es am Karfreitag in unserer Gruft auf dem hiesigen Friedhof bei. Es war unmittelbar vor der Einnahme der Stadt durch die Amerikaner. In nächster Nähe schon tobte der Kampf. Städtische Autoritäten, Friedhofsamt usw. gab es nicht mehr. So mussten wir eigenmächtig handeln und die Gruft selber öffnen und schließen. Während der Beschießung der Stadt durch die am. Artillerie rief ich Pater Engelmar um seinen Schutz für das Seminar an. Abgesehen von zwei Treffern am Turm, die nicht durchschlugen, von zwei Treffern an der Kirche, die ebenfalls nur ganz geringen Schaden anrichteten und einem Treffer ins Seminar, der drei Zimmer zerstörte, kamen wir mit dem Schrecken davon. Das Miss.ärztl. Institut und das Standortlazarett, unsere Nachbarn, wurden viel schwerer beschädigt, und die Wirtschaft zum Letzten Hieb wurde in Brand geschossen und brannte vollständig nieder.

(gez.) Pater Willehad

Zur Einordnung des Berichts:

Dieser maschinengeschriebene Bericht befindet sich eingeheftet in der Ringmappe der Provinzratsitzungen auf den handschriftlichen aufgeführten Seiten 111 und 112. Der Bericht befindet sich zwischen den protokollierten Provinzratsitzung vom 23. November 1945 in Reimlingen und der Sitzung vom 19. Januar 1946 in Würzburg.

Unterzeichnet ist der Bericht von Pater Willehad Krause, der in dieser Zeit Rektor des Piusseminars in Würzburg und auch Provinzrat war.

Die anfangs handschriftlichen Protokolle der Provinzratsitzungen beginnen am 5. September 1936 in Würzburg auf S. 1 und enden mit der Sitzung am 27. August 1953 im Seminar St. Josef in Reimlingen. Die Nummerierung der Seitenzahlen wurde handschriftlich eingefügt und endet mit der Sitzung am 14. Oktober 1947 in Reimlingen mit S. 144. Die übrigen Sitzungen sind danach chronologisch ohne Seitenzahlen beigefügt.

Zur zeitlichen Einordnung des Berichts:

Die Asche von Pater Engelmar wurde von Herrn Leo Pfanzer Ende März 1945 den Mariannhillern übergeben. Die Stadt Würzburg lag nach dem großen Luftangriff vom 16. März 1945 in Trümmern, das Piusseminar lag allerdings außerhalb der zerstörten Zone und bot damals Studenten und der Theologischen Fakultät Unterkunft.

Der Gründonnerstag fiel im Jahr 1945 auf den 29. März und der Karfreitag auf den 30. März.

In der Chronik des Piusseminars heißt es über die Beisetzung von Pater Engelmar auf dem Friedhof: „Heute haben wir um 9h unseren Pater Engelmar Unzeitig in unserer Gruft beigesetzt. Ein Benediktinerpater brachte seine Asche in ein[em] Holzkästchen aus DACHAU mit. 5 Jahre hat er dort heiligmäßig gelebt und sei dort auch heiligmäßig am 2. März 45 gestorben.“[1]

Der Kampf am Kriegsende um die Stadt Würzburg dauerte vom Karsamstag, dem 31. März 1945 bis zum darauffolgenden Freitag, dem 6. April 1945 und endete mit der Einnahme der Stadt durch die 42. US-Infanteriedivision.

Pater Willehad beschreibt am Ende seines Berichts diesen Kampf um Würzburg. Da der Bunker des Gauleiters sich zwischen dem Piusseminar und dem „Letzten Hieb“ befand, geriet auch das Piusseminar in Beschuss. Nach einem Bericht heißt es für den Donnerstag, dem 5. April: „Es schießt noch tüchtig in der Stadt. Der Kampf tobt im Viertel unterhalb Mariannhill. Um 17 Uhr eine große Detonation, ein riesiger Rauchpilz, dann ein großer Brand: Der ‚Letzte Hieb‘ hat Volltreffer erhalten und steht in Flammen.“[2]

Pater Dr. Hubert Wendl CMM

[1]Chronik der Congregation der Mariannhiller Missionare Pius-Seminar Würzburg.

[2]Würzburger Chronik des denkwürdigen Jahres 1945. Herausgegeben von Dr. Hans Oppelt im Auftrage des Stadtrates Würzburg, 1947, S. 93.

Bericht über Pater Engelmar im Provinzarchiv der Missionare von Mariannhill

Auf Grund des Unwetters wurde am Montag, 8. Februar, die Notbetreuung an unserem Gymnasium in Maria Veen ausgesetzt. Pater Hubert Wendl stellte uns diese Schneeimpressionen zur Verfügung. 

AKTUELLE INFORMATIONEN ZUR LAGE RUND UM UNSER GYMNASIUM finden Sie hier: https://www.schule1.de/

Am Samstag, 6. Februar 2021, wurden Frater Paul Omari Omweri zum Diakon und Diakon Jactone Kupalo zum Priester geweiht. Die Weihe fand in unserer Niederlassung "Christ the Prophet" in Karen, Nairobi statt. Die Ordination nahm Bischof Virgilio Pante IMC aus dem Bistum Maralal im Norden Kenias vor. Wir gratulieren unseren beiden Mitbrüdern und wünschen ihnen für Ihren weiteren Weg Gottes reichen Segen.

Gemeinsame Erklärung der Prälaten Karl Jüsten und Martin Dutzmann

Anlässlich des Impfgipfels der Bundesregierung am vergangenen Montag (1. Februar 2021) und der andauernden Debatte über die Verfügbarkeit von Impfstoffen in Deutschland und Europa besteht die Sorge, dass die meisten Bürgerinnen und Bürger der Länder des globalen Südens vermutlich noch bis 2023 ohne den ersehnten Schutz durch Impfstoffe auskommen müssen. Darauf machen heute (4. Februar 2021) gemeinsam Prälat Dr. Karl Jüsten, Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe – Katholisches Büro in Berlin, und Dr. Martin Dutzmann, Bevollmächtigter des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, aufmerksam. „Der weltweite Zugang zu Impfstoffen gegen das Coronavirus ist vor allem aus humanitären, aber auch aus epidemiologischen und wirtschaftlichen Gründen unerlässlich“, erläutert Prälat Jüsten. So könne durch eine gemeinsame Impfstrategie das Risiko weiterer Mutationen reduziert werden. „Nur wenn weltweit Fortschritte bei der Eindämmung der Pandemie gemacht werden, können die Einschränkungen im öffentlichen Leben mit all den dramatischen sozioökonomischen und gesundheitlichen Folgen langfristig gelockert werden“, ergänzt Prälat Dutzmann.

„Damit der Zugang zu Impfstoffen schnellstmöglich weltweit sichergestellt werden kann, müssen Produktionskapazitäten für eine Impfstoffherstellung auch in den Ländern des globalen Südens genutzt oder erschlossen werden“, sagt Prälat Dutzmann. Prälat Jüsten fügt hinzu: „Dies bedeutet natürlich, dass auch das erforderliche Know-how zur Verfügung gestellt werden muss.“

Die beiden Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche betonen, dass alle zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft werden sollten, um dieses wichtige Ziel zu erreichen. Neben der – auch finanziellen – Unterstützung der Bereitschaft der pharmazeutischen Herstellerfirmen, ihre geistigen Eigentumsrechte zu teilen oder zumindest erschwingliche Lizenzen zu vergeben, stünde auch die zeitweilige Aussetzung geistiger Eigentumsrechte auf Technologien zur Prävention, Eindämmung und Behandlung von Covid-19 (TRIPS-Waiver) oder die Erteilung von Zwangslizenzen zur Herstellung der zur Bekämpfung von Covid-19 erforderlichen Mittel zur Debatte. „Die Pandemie kann nur weltweit bekämpft und beendet werden“, so Prälat Dutzmann und Prälat Jüsten.

Hintergrund

Nach übereinstimmenden Berichten haben sich die Industrienationen für etwa 15 Prozent der Weltbevölkerung mehr als die Hälfte des zur Verfügung stehenden Impfstoffs gesichert. Ende Januar 2021 waren in diesen Ländern bereits 39 Millionen Menschen gegen Covid-19 geimpft bzw. hatten eine erste Dosis erhalten. Auf dem gesamten afrikanischen Kontinent waren es zu diesem Zeitpunkt 25 Menschen. Wissenschaftler weisen darauf hin, dass auch die Industrienationen immer wieder mit Rückläufen von Covid-19 und neuartigen Mutationen rechnen müssen, die möglicherweise nicht mehr auf die verfügbaren Impfstoffe ansprechen.

Frater Carlos Andres Torres Ledesma erneuerte seine zeitlichen Ordensgelübde in unserem Haus in Bogotá, Kolumbien.

Aus Anlass des Internationalen Tages der Geschwisterlichkeit aller Menschen, den die Vereinten Nationen am 4. Februar 2021 erstmals begehen, erklärt der Vorsitzende der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Bertram Meier (Augsburg): 

„Heute vor zwei Jahren wurde ein Meilenstein des interreligiösen Dialogs gesetzt: Papst Franziskus traf in Abu Dhabi mit dem muslimischen Großimam Ahmad al-Tayyib zusammen, um das Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen zu unterzeichnen. Ihr gemeinsamer Appell richtet sich an Christen, Muslime und alle Menschen guten Willens: Jeder und jede von uns ist aufgerufen, sich für eine Kultur des Friedens und der Toleranz einzusetzen, die Menschenrechte zu verteidigen und das Trennende zu überwinden. Der Papst und der Großimam wissen um Hass und Fanatismus, die im Namen der Religion entfacht werden. Und genau deshalb erinnern sie eindringlich daran, dass wir alle Kinder Gottes sind – gleich an Rechten und Würde, berufen zu einem Zusammenleben als Schwestern und Brüder.

Die Vereinten Nationen haben die christlich-muslimische Begegnung von Abu Dhabi zum Anlass genommen, den 4. Februar zum Internationalen Tag der Geschwisterlichkeit aller Menschen zu erklären. Von diesem Tag geht das klare Signal aus, dass die Religionen das Potenzial, aber eben auch die Pflicht haben, zu Frieden und Gerechtigkeit auf der Erde – unserem gemeinsamen Haus – beizutragen. So groß die Hürden auch sind, die es auf dem Weg zu einem ‚universalen Frieden‘ zu überwinden gilt: Wir gehen ihn – wie der Papst und der Großimam bekräftigt haben – im Vertrauen auf unseren Gott, ‚der die getrennten Herzen eint und den menschlichen Geist erhebt‘.

Gerade in Zeiten der Pandemie wird vielen von uns wieder stärker bewusst, dass wir Teil der einen Menschheitsfamilie sind. Doch gleichzeitig wächst auch die Versuchung egoistischer Reflexe. Da sind wir Christinnen und Christen ganz besonders gefordert, den Auftrag der Nächstenliebe in konkretes Handeln zu übersetzen. In seiner Enzyklika Fratelli tutti, deren Entstehung eng mit dem Abu-Dhabi-Dokument verknüpft ist, ruft uns Papst Franziskus ins Gedächtnis, dass die christliche Nächstenliebe nicht nur Privatsache ist, sondern immer auch eine gesellschaftliche Dimension hat: ‚Die Liebe zum anderen drängt uns aufgrund ihrer Natur, das Beste für sein Leben zu wollen. Nur wenn wir diese Art gegenseitiger Bezogenheit entwickeln, wird ein gesellschaftlicher Zusammenhalt möglich sein, der niemanden ausschließt, und eine Geschwisterlichkeit, die für alle offen ist.‘ (FT 94) Am Internationalen Tag der Geschwisterlichkeit lade ich alle herzlich dazu ein, die EnzyklikaFratelli tutti zu entdecken. Lassen Sie sich vom Geist der Geschwisterlichkeit inspirieren. Und sprechen Sie gemeinsam mit Christinnen und Christen auf der ganzen Welt das ‚Gebet zum Schöpfer‘, das Papst Franziskus ans Ende seiner Enzyklika gestellt hat.“

Gebet zum Schöpfer (aus der Enzyklika Fratelli tutti)

Herr und Vater der Menschheit,
du hast alle Menschen mit gleicher Würde erschaffen.
Gieße den Geist der Geschwisterlichkeit in unsere Herzen ein.
Wecke in uns den Wunsch nach einer neuen Art der Begegnung,
nach Dialog, Gerechtigkeit und Frieden.
Sporne uns an, allerorts bessere Gesellschaften aufzubauen
und eine menschenwürdigere Welt
ohne Hunger und Armut, ohne Gewalt und Krieg.

Gib, dass unser Herz sich
allen Völkern und Nationen der Erde öffne,
damit wir das Gute und Schöne erkennen,
das du in sie eingesät hast,
damit wir engere Beziehungen knüpfen
vereint in der Hoffnung und in gemeinsamen Zielen. Amen.

Hintergrund

Bei seiner Apostolischen Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate ist Papst Franziskus am 4. Februar 2019 mit dem Scheich der ägyptischen al-Azhar, Großimam Ahmad al-Tayyib, zusammengetroffen, der vielen als höchste Autorität des sunnitischen Islam gilt. Bei ihrer Begegnung verständigten sich der Papst und der Großimam auf das Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt, das auch unter dem Namen Abu-Dhabi-Dokumentbekannt geworden ist. Zur Umsetzung der in dem Dokument genannten Ziele wurde das „Hohe Komitee für menschliche Geschwisterlichkeit“ ins Leben gerufen, dem – neben dem Präsidenten des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Ayuso Guixot – weitere namhafte christliche, jüdische und muslimische Vertreter angehören. Am 3. Oktober 2020 hat Papst Franziskus in Assisi seine Enzyklika Fratelli tutti – Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft unterzeichnet, die er selbst als Weiterentwicklung der Themen des Abu-Dhabi-Dokuments charakterisiert. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat am 21. Dezember 2020 beschlossen, dass der 4. Februar künftig jedes Jahr als Internationaler Tag der Geschwisterlichkeit aller Menschen begangen werden soll. Papst Franziskus nimmt am 4. Februar 2021 gemeinsam mit UN-Generalsekretär António Guterres und Großimam Ahmad al-Tayyib an einem virtuellen Festakt teil, den die Vereinigten Arabischen Emirate ausrichten.

Hinweise:

Die Enzyklika Fratelli tutti sowie weitere Materialien sind unter www.dbk.de auf der Themenseite Enzyklika Fratelli tutti verfügbar. Das Abu-Dhabi-Dokument ist auf der Internetseite des Vatikans zu finden. 

Der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog informiert unter www.pcinterreligious.org/human-fraternity-day über den Internationaler Tag der Geschwisterlichkeit aller Menschen, die Vereinten Nationen unter www.un.org/en/observances/human-fraternity.

Am Fest Darstellung des Herrn, am 2. Februar 2021, erneuerten die Mitbrüder im Kloster Mariannhill in Würzburg ihre Gelübde. Unter ihnen waren auch die Fratres Anthony Nonso Dim und John Kennedy Yiga Ddamulira, die vor dem stellvertretenden Provinzial, Pater Mario Muschik CMM, ihre Zeitlichen Professen erneuerten. Wir danken den Mitbrüdern für ihren Einsatz in unserer Kongregation und wünschen ihnen für ihren weiteren Weg Gottes reichen Segen!

Einen Tag vor dem Kongregationsfest der Missionare von Mariannhill am 2. Februar haben elf junge Männer in unserem Mutterkloster in Mariannhill, Südafrika, ihr Noviziat begonnen.

Pater Adalbert L. Balling CMM hat ein neues Buch geschrieben. Wie ich zum Bücherschreiben gekommen bin? Die Antwort auf die vom Autor gestellte Frage ist vielfältig: Zum einen durch anfängliche Zufälle, nicht zuletzt durch immer wieder neue Aufgaben, die ihm übertragen wurden; dann aber zunehmend und bewusst durch sein eigenes Motiv, die Sicht seiner Leserinnen und Leser auf die Welt mit seinen Schriften und Büchern auszuweiten und positiv zu beeinflussen. Begleiten Sie Pater Adalbert Ludwig Balling beim Lesen dieses spannenden Buches und sehen Sie bei der Schilderung seiner abenteuerlichen Erlebnisse und Erinnerungen die Welt und die Menschen vielleicht auch aus einer neuen Perspektive: Die Welt - vielfältig, farbig, bunt, interessant, spannend, immer wieder überraschend - und am Ende sogar liebenswert ... [Studiendirektor REINHART URBAN] 

Erschienen ist das Werk im Engelsdorfer Verlag. Es umfasst 216 Seiten und kann für 14.20 Euro über unseren Online-Shop bezogen werden.

 

Wort des Verfassers: Liebe Freunde nah und fern, es freut mich sehr, dass das Echo auf dieses zuletzt erschienene Buch so gut ist. Von mehreren Seiten wurde mir telefonisch mitgeteilt, man habe zwei Tage nur gelesen. Andere ließen mich wissen, sie hätten das Buch schon an mehrere Bekannte weiterempfohlen. Und zwei Ehepaare sagten mir am Telefon, sie hätten abends im Bett einander daraus abwechselnd vorgelesen: Über solche Feedbacks freut man sich besonders.

Im Epilog des Buches habe ich mich bei vielen meiner Freunde und Wohltäter bedankt: Ohne sie wäre vieles in meinem Leben nicht möglich gewesen. Ich habe auch erwähnt, dass ich trotz aller Schwierigkeiten und Probleme am Ende immer wieder feststellen durfte: Letztlich hat sich alles zum Guten hin gewendet, denn Gott schreibt bekanntlich auch auf krumme Zeilen gerade!

Was im Buch vielleicht zu wenig oder nicht deutlich genug erwähnt wurde, sei hier nachgeholt: Ich hatte in all den Jahren, als ich für die Mariannhiller Presse in Deutschland verantwortlich war, volle Freiheit von Seiten meiner Provinzoberen; niemand machte mir Vorschriften zu meinen journalistischen Arbeiten. Niemand hinderte mich bei geplanten Foto- und Info-Reisen. Und auch beim Bücherschreiben redete mir niemand rein. Man vertraute mir, dass ich es richtig machen würde. – Das war eine sehr vornehme und edle Geste. Danke an alle: An die Noch-Lebenden und auch an die bereits von uns Gegangenen!

Last not least – gilt mein besonderer Dank Pater Andreas Rohring CMM, meinem Nachfolger als Chefredakteur unserer Zeitschrift und Kalender. 34 Jahre lang redigierte ich unsere Zeitschrift; dann übernahm Pater Andreas. 40 Jahre lang redigierte ich unsere Kalender, und dann ging auch dieser Job an Pater Andreas. Wir hatten zuvor jahrelang nach einem Nachfolger gesucht. Danke, herzlichen Dank, Pater Andreas! – So, nur so, hatte ich künftig mehr, viel mehr Zeit zum Bücherschreiben…

[Adalbert Ludwig Balling CMM / Ostern 2021]

Ostafrika ist mit der schlimmsten Heuschreckenplage seit Jahren konfrontiert. Eine furchtbare Erfahrung, die auch die ersten Trappisten von Mariannhill in den Jahren 1895 und 1896 im südlichen Afrika machen mussten.

Am Samstag, 6. Februar 2021, wird Frater Paul Omari Omweri zum Diakon und Diakon Jactone Kupalo zum Priester geweiht. Die Weihe findet um 10 Uhr in unserer Niederlassung "Christ the Prophet" in Karen, Nairobi statt. Die Ordination nimmt Bischof Virgilio Pante IMC aus dem Bistum Maralal im Norden Kenias vor.

Wir freuen uns mit den Weihkandidaten und unterstützen sie gerne mit unseren Gebeten. Möge ihr weiterer Weg reichlich gesegnet sein.

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