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s02Ein neues Buch von Pater Adalbert Balling CMM und Reinhard Abeln ist im fe-medienverlag erschienen. 

Dieses Buch enthält eine bunte Fülle von Segenswünschen und -gebeten, Segensgedanken und -worten, Segensliedern und -gedichten. So wie uns Gott Tag für Tag seinen Segen schenkt, so sind auch wir aufgerufen, unsere Mitmenschen zu segnen - durch Zärtlichkeit, durch Wohlwollen, durch gute Gedanken, durch gute Wünsche und Gebete. Und dabei werden wir die Erfahrung machen: Wer andere segnet, wird selbst gesegnet. Segnen ist eine gute Macht, hat eine große (Heil-)Kraft, schafft somit „Oasen im Sandmeer der Wüste“.

ISBN /EAN: 9783863573300
8,95 Euro, 264 Seiten, Paperback

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Unter dem Motto „Werde Liebesbote!“ bittet das Bonifatiuswerk um Unterstützung für Christen in Minderheitensituationen

Am kommenden Sonntag, 21. November, begehen die katholischen Christen in Deutschland den bundesweiten Diaspora-Sonntag. Dann sammeln die Gläubigen in allen Gottesdiensten für Katholiken, die in der Minderheit ihren Glauben leben. Mit diesen Kollekten finanziert das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. einen Großteil seiner Arbeit. Das Hilfswerk unterstützt mehr als 700 verschiedene Projekte in Nord- und Ostdeutschland sowie in Nordeuropa und im Baltikum.

„Das Leitwort der diesjährigen Aktion heißt ‚Werde Liebesbote‘. Die Hilfe für unsere Glaubensgeschwister, die in einer extremen Minderheit leben, ist ganz praktisch gelebte Nächstenliebe“, sagt Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerks. „Daher bitten wir alle herzlich um ihre Unterstützung – ob als Kollekte im Gottesdienst oder zum Beispiel per Online-Spende. Wir schaffen Orte, an denen Menschen Gemeinschaft, Geborgenheit und Zuwendung erfahren. Sie sind Leuchttürme des christlichen Glaubens, die in die ganze Gesellschaft ausstrahlen“, so Monsignore Austen weiter. „Darüber hinaus sind wir natürlich im tragenden Netz des Gebets verwoben.“

Eines der Beispielprojekte in diesem Jahr ist das „Martinshaus“ in Liepaja (Lettland), eine Anlaufstelle für alleinstehende Frauen in Not, die beispielsweise Gewalt erfahren haben. Die Mitarbeiter helfen mit Lebensmitteln, Möbeln oder Schulsachen für die Kinder, aber auch mit Beratungsangeboten oder psychologischer Hilfe.

Rund um den Diaspora-Sonntag lädt das Bonifatiuswerk zudem dazu ein, sich verstärkt mit der Situation katholischer Christen in Minderheitensituationen auseinanderzusetzen. Unter werde-liebesbote.de hält das Hilfswerk dazu Aktionsmaterial bereit, unter anderem ein Themenheft für Gemeinden, Gruppen oder Schulen. Gottesdienst-Impulse geben Tipps, wie der Diaspora-Sonntag in besonderer Weise gestaltet werden kann. Dazu gehören insbesondere kleine Brief-Lose, die eine Bibelstelle mit einer frohen Botschaft und dazu einen kleinen Impuls enthalten. Sie können kostenfrei unter shop.bonifatiuswerk.de bestellt werden und beispielsweise im Gottesdienst eingesetzt werden.

Am Sonntag, 7. November, hat das Bonifatiuswerk die diesjährige Diaspora-Aktion in Hildesheim eröffnet. Ortsbischof Heiner Wilmer feierte dazu ein Pontifikalamt im Hildesheimer Dom. Der anschließende Festakt fand coronabedingt erstmals nach zwei Jahren wieder unter den geltenden Schutzmaßnahmen als Präsenzveranstaltung statt.

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. finanziert sich aus Kollekten, Spenden und Nachlässen. Das Hilfswerk hat im Jahr 2020 insgesamt 771 Projekte mit über 13 Millionen Euro in Deutschland, Nordeuropa sowie in Estland und Lettland unterstützt, davon 691 allein in Deutschland. Die Hilfe gliedert sich in die vier Bereiche Bau- und Verkehrshilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie Glaubenshilfe.

Zum Ende der 26. Weltklimakonferenz (COP26) in Glasgow bewertet das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR die Ergebnisse verhalten: „Es gab politische Durchbrüche, die jedoch für die von der Klimakrise am meisten betroffenen Menschen im globalen Süden nicht ausreichend sind, um Zukunftsperspektiven zu erhalten. Die Vereinbarungen genügen nicht, um das Ziel zur Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5 Grad Celsius noch einzuhalten, und geben keine Aussicht auf ausreichende Unterstützung bei der Bewältigung der Folgen für ärmere Länder“, schlussfolgert Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von MISEREOR.

Die Staatengemeinschaft habe die Dringlichkeit und Notwendigkeit, die Erderhitzung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen betont. „Zu begrüßen ist, dass die Treiber der Klimakrise – Kohle und fossile Brennstoffe – erstmals konkret benannt werden und bi- und multilaterale Vereinbarungen weiter als das Abschlussdokument gehen. Mit dieser Allianz der Willigen muss Deutschland weiter vorangehen. Nach wie vor gilt dabei, die gemeinsame aber differenzierte Verantwortlichkeiten ernst zu nehmen“, so Spiegel.

Wie erfolgreich die globale Klimapolitik letztendlich sein wird, wird national, in Unternehmen und Kommunen entschieden und sich anhand der konkreten Umsetzung zeigen. „Mein Appell richtet sich nun an die zukünftige Bundesregierung, im Koalitionsvertrag mit wirkungsvollen Maßnahmen sicherzustellen, dass Deutschland einen fairen Beitrag zur Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze leisten wird, zum Beispiel durch einen Kohleausstieg 2030, das Erreichen der Klimaneutralität 2035 und einem Ausstieg der Förderung und Nutzung von Öl und Gas. Die nötigen Aufgaben sind groß, aber nicht unlösbar, das hat auch die COP26 gezeigt“, so Spiegel. Klimaschutz geht nicht, ohne zugleich für sozialen Zusammenhalt und Gerechtigkeit zu sorgen. Deshalb brauchten die Betroffenen in den Braunkohleregionen und die Beschäftigten in der Automobilindustrie eine Zukunftsperspektive im Sinne eines gerechten Übergangs.

„Unzureichende Klimaziele und Finanzmittel treiben die Krisenspirale für die Ärmsten der Armen leider auch nach dieser COP weiter an“, so Anika Schroeder, MISEREOR-Klimareferentin, die die Verhandlungen in Glasgow begleitete. „Zwar wollen die Staaten ihre Unterstützung für die Anpassung an veränderte Umweltbedingungen verdoppeln – benennen aber nicht, wie und bis wann diese Mittel bereitgestellt werden sollen. Auch für die zunehmenden Wetterkatastrophen und den Verlust von Land durch Meeresspiegelanstiegs werde die Verantwortung weiterhin nicht anerkannt: statt der erhofften zusätzlichen Finanzmittel für Katastrophenhilfe und Wiederaufbau wurden nur weiterer Dialog beschlossen“, beklagt Schroeder. „Für viele Betroffene ist das ein Schlag ins Gesicht.“

Klimaschutz auch Armutsbekämpfung

Mit Blick auf den von Papst Franziskus ausgerufenen Welttag der Armen am morgigen Sonntag weist Spiegel daraufhin, dass die Klimakrise die erzielten Erfolge der Vergangenheit beschädige. Millionen von Menschen drohten durch die Klimakrise zusätzlich in Armut zu geraten, was sie wiederum anfälliger für die Folgen der Klimakrise mache. „Wer Armut und Hunger bekämpfen will, braucht neben klassischen entwicklungspolitischen Maßnahmen zur politischen Teilhabe, Einkommens- oder Bildungsförderung auch Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor den Klimakrisenfolgen. Klimaschutz ist Armutsbekämpfung“, betont Pirmin Spiegel.

Pater David erklärt in seiner Muttersprache - Spanisch - die Bedeutung der neuen Pfarrkirche in Bogotá, Kolumbien:

Adveniat fordert richtige Weichenstellungen im Superwahlmonat November

Essen, 28. Oktober 2021. "Klimawandel, Korruption und die Corona-Pandemie sorgen für eine soziale Verwüstung in Lateinamerika historischen Ausmaßes. Im Superwahlmonat November müssen die richtigen Weichen gestellt werden." Das fordert der Hauptgeschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat Pater Martin Maier. "Hunderttausende Menschen suchen im Müll nach Essensresten. Nach verheerenden Wirbelstürmen, zerstörten Ernten und der steigenden Armut infolge der Corona-Pandemie sind Flüchtlingstrecks mit tausenden Verzweifelten in Richtung Norden unterwegs. Lateinamerika erlebt in diesen Monaten einen dramatischen Armuts-Tsunami", sagt Pater Maier. Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat habe seinen Partnerinnen und Partnern allein für Lebensmittel und Hygiene-Artikel mehr als acht Millionen Euro in rund 500 Projekten zur Verfügung gestellt, um die drängendste Not zu lindern.

Aktuell befinden sich zehntausende Menschen aus der ganzen Region in Mexiko und im Grenzgebiet zwischen Kolumbien und Panama auf der Flucht. "Sie sind die Verlierer und Leidtragen einer katastrophalen Entwicklung. Sie tragen die Folgen von gleich drei schweren Krisen: Den katastrophalen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie, des Klimawandels und von krimineller Staatsführung", erläutert Adveniat-Hauptgeschäftsführer Maier. "Die neu gewählten Regierungen und politischen Kräfte müssen nach den anstehenden Wahlen in Nicaragua, Venezuela, Honduras, Chile und Argentinien die Not der Menschen in den Mittelpunkt stellen."

Den Auftakt macht am 7. November Nicaragua. Dort ließ das amtierende Präsidentenpaar Daniel Ortega und Rosario Murillo sämtliche aussichtsreichen Mitbewerber verhaften. Die Familie Ortega kontrolliert zudem Schlüsselpositionen in Medien und Wirtschaft. Die Voraussetzungen für freie und faire Wahlen sind nicht gegeben, kritisierte die Nicaraguanische Bischofskonferenz. In Honduras wird am 28. November ein Nachfolger von Präsident Juan Orlando Hernández gewählt, dem die US-Justiz vorwirft, in den Drogenhandel verstrickt zu sein. "Die Folge krimineller Staatsführung sind Flucht und Migration", sagt Pater Maier. Zudem wurde Mittelamerika von zwei verheerenden Wirbelstürmen heimgesucht, die Ernten in Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua zerstörten.

Argentinien leidet vor den Parlamentswahlen am 14. November unter den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Armenspeisungen der Kirche sind überfüllt, die Armutsrate ist auf über 40 Prozent gestiegen. "Zehntausende Menschen suchen nach Essensresten im Müll und übernachten auf der Straße. Adveniat unterstützt die Forderung der argentinischen Kirche, dass die Politik den Fokus auf die Not der Menschen lenken muss", sagt Pater Maier. Jüngst hatte der Vorsitzende der Argentinischen Bischofskonferenz, Bischof Óscar Ojea aus San Isidro eine gemeinsame gesellschaftliche Kraftanstrengung gefordert.

Am 21. November wählt Chile einen Nachfolger für Präsident Sebastián Piñera. Das Land erlebt tiefe gesellschaftliche Verwerfungen. "Wer auch immer in Chile gewinnt, muss sich für die gesellschaftliche Aussöhnung einsetzen. Dazu zählt insbesondere die Anerkennung der Grundrechte der indigenen Völker. Ein Schlüssel dazu ist eine nachhaltige Umweltpolitik", sagt Pater Maier. Adveniat stellt sich deshalb hinter die Forderung des chilenischen Kardinals Celestino Aós Braco, der einen Umbau hin zu einer ökologisch und sozial gerechteren Gesellschaft fordert: "Die Bedeutung der Ökologie ist heute unbestreitbar. Wir müssen auf die Sprache der Natur hören und entsprechend darauf reagieren."

In Venezuela stehen am 21. November Regionalwahlen an. In der Vergangenheit waren die Wahlen wegen des Vorwurfs von Wahlmanipulation und Betrug immer wieder boykottiert worden. "Wer sich nicht beteiligt, hat schon verloren", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Venezolanischen Bischofskonferenz, Bischof Raúl Biord von La Guaira, jüngst bei seinem Adveniat-Besuch in Essen. Der in Mexiko begonnene Dialog zwischen Regierung und Opposition müsse fortgesetzt werden, um den Menschen wieder Hoffnung zu machen. Sechs Millionen Menschen haben das Land infolge staatlicher Repression und der Versorgungskrise verlassen. Die Agenda der Verhandlungen in Mexiko reichte bis zu den Präsidentschaftswahlen. "Auf diesem Wege sind Regionalwahlen jetzt eine Etappe, an der sich die Opposition unbedingt beteiligen muss", so die unmissverständliche Forderung von Bischof Biord.

Adveniat, das Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, steht für kirchliches Engagement an den Rändern der Gesellschaft und an der Seite der Armen. Dazu arbeitet Adveniat entschieden in Kirche und Gesellschaft in Deutschland. Getragen wird das Werk von hunderttausenden Spenderinnen und Spendern - vor allem auch in der alljährlichen Weihnachtskollekte am 24. und 25. Dezember. Adveniat finanziert sich zu 95 Prozent aus Spenden. Die Hilfe wirkt: Im vergangenen Jahr konnten mehr als 2.000 Projekte mit rund 35 Millionen Euro gefördert werden, die genau dort ansetzen, wo die Hilfe am meisten benötigt wird: an der Basis, direkt bei den Armen.

Spendenkonto:
Bischöfliche Aktion Adveniat, IBAN: DE03 3606 0295 0000 0173 45, BIC: GENODEM1BBE, Spendenzweck: Corona-Hilfe

Bonifatiuswerk unterstützt Orte guter Taten mit finanziellen Mitteln

Mit seiner Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ unterstützt das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken auch in diesem Jahr wieder Initiativen und Projekte, die dem Beispiel des heiligen Nikolaus folgen. Kirchliche Gruppen, Vereine, Verbände, Schulklassen, Einrichtungen oder Gemeinden aus ganz Deutschland sind eingeladen, ihren „Tat.Ort.Nikolaus“ zu starten. Dafür kann pro „Tat.Ort“ einmalig eine Förderung von bis zu 500 Euro beim Bonifatiuswerk beantragt werden. Die Aktion läuft vom 22. November bis 13. Dezember 2021. Förderanträge sind bis drei Wochen vor Projektstart zu stellen, heißt, bis spätestens zum 22. November. Zu beachten ist, dass der Fördertopf begrenzt ist. 

Im vergangenen Jahr sind 62 Gruppen in ganz Deutschland mit Unterstützung durch das Hilfswerk dem Vorbild des heiligen Nikolaus gefolgt: Ob Essensaktionen für Bedürftige oder digitale Nikolausbotschaften für Bewohner in Pflegeheimen, Menschen haben Solidarität sprechen lassen und Orte guter Taten geschaffen. „So wie der heilige Nikolaus Herz für seine Mitmenschen gezeigt hat, so laden wir auch heute dazu ein, sich ein Herz zu fassen und Gutes zu tun. Einzutreten für den Nächsten, zeigt Charakter und stärkt die Werte wie Nächstenliebe und Respekt in unserer Gesellschaft“, sagt der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen.

Die Projektgruppen erhalten jeweils ein Plakat von Udo Lindenberg, der seine Interpretation des heiligen Nikolaus hervorgebracht hat – mit Mitra und E-Gitarre. Es ist eine persönliche Hommage an eine bessere Welt. Außerdem werden unter den teilnehmenden Gruppen handsignierte Plakate vom Panikrocker verlost, der damit die Nikolausaktion des Bonifatiuswerkes unterstützt.

Die Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ gehört zur bundesweit bekannten Initiative „Weihnachtsmannfreie Zone“, die das Hilfswerk für den Glauben vor fast 20 Jahren ins Leben gerufen hat. Als langjährige Patin der Kampagne zählt die Sängerin Maite Kelly.

Weitere Informationen zu Projekten und Förderanträgen sind auf www.weihnachtsmannfreie-zone.de zu finden. 

Weltmissionssonntag© 2021 Pater Arnold Schmitt CMMMission Sunday, St. Mary’s 2021

Dear brothers and sisters in Christ Jesus!

On the last page of your liturgy paper, you find a graphic saying, “Remember our Missionaries”. The graphic is followed by the names of deceased brothers, sisters, and priests who worked in our diocese:

Fr. Leo Arkfeld SVD, Fr. John Aerts, Fr. Gerard Hafmans, Sr. Paul van den Heykant, Br. Leo Trommelen, Fr. Hubert Hofmans, Fr. Henk Jannsen, Bishop Henry van Lieshout, Sr. Margret Nabben, and Fr. Geoffrey Lee, Br. Werner Hupperich and Bishop Christian Blouin.

These men and women are the founders of our diocese, together with Fr. Anthony Mulderink, Fr. Sido, Fr. Frans and Sr. Godelief, who are alive and retired. They founded parishes, schools, and associations; they laid the foundations not only of buildings, but also of the faith in the hearts of people, in families, and within our communities.

Dear brothers and sisters!

Mission Sunday has several aspects. One is to remember our missionaries but also to learn from their zeal, selflessness, sacrifices, and mission spirit.

The first lesson we should learn today from our first missionaries is: 1. Missionaries are servants of the Gospel; they don’t proclaim themselves, but God.

Let me teach you about this with a story told by Fr. Paul Donoghue,

a Marist Father, once a missionary at Vanuatu. He told me:

‘In 1993 I helped two communities to build a new church. Both times I asked before the blessing of the new church the catechists of the two communities to tell the story how the first missionary brought the gospel of Jesus Christ to Vanuatu.

Both times the catechists told in detail how in 1887 the first missionary arrived on a sailing ship, the “St. Therese”, with two masts, a crew of ten, able to carry six tons of cobra. At both ceremonies the catechists knew after more than 100 years many details about the ship, but had forgotten the name of the first missionary.’

Even so it is sad that the people of Vanuatu forgot the name of their first missionary, but remembered the ship on which he arrived, it illustrates an important point: It is the Gospel of Christ that has the highest importance for missionaries as well as for all Christians.

No matter if priest, church leader, missionary, bishop, Sunday School teacher or lay Christian, we are God’s tool, the bearer of God’s mercy and salvation. It is never about us, it is always about Christ and his gospel – a lesson some of the new mega churches have still to learn.

2. No effort is too much to bring each soul to Christ

The first four missionaries of Mariannhill arrived in 1960 in PNG. After a time of introduction in the Highlands they took over the only three Catholic parishes in Morobe: St. Mary’s in Lae, Holy Family in Bulolo, St. Francis in Wau.

For one year always two priests went for six weeks on patrol all over Morobe, looking for villages were there were no Christians, as they did not want to convert Lutherans to Catholicism.

One could ask: Why the effort? Why did they bother to find the one village overlooked by other Christian missions, a few hundred souls?

The answer: Because every single human soul is irreplaceable precious for God. The Lord has created each soul in unimaginable love, and the loss of even a single one makes the angels cry because God will not create it again and it is lost forever.

We are thought to be missionaries among the people around us.

We have to adopt this idea as our own: No effort is too much to bring even a single soul to Christ.

Think about the people living and working around you. Is there a work-mate, a cousin, a wantok, a friend who has not yet found Christ and doesn’t belong to a Church, not just by name but in real?

Is there not a soul which needs just your missionary effort – polite but determined – to find Jesus Christ; because “the first duty of every soul is not to find its freedom but it’s Master.”

3. Catholic mission work serves soul, heart, and body!

The late Bishop Henry was a great storyteller. Some of his stories were about his time in the Highlands, around 1961.

After Sunday mass people played soccer, the missionary was the referee. However, the soccer pitch was not level and the team playing downhill would win what caused fights between the teams and their supporters.

So the missionary had a brilliant idea. The soccer game never ended: after 90 minutes it was just put on hold until next Sunday. That’s why the score was perhaps 64 to 62, but as a result not fights anymore.

During tribal fight, the missionary was the first-aid nurse and doctor. Back then the clans had no guns, women and children were tabu. Injuries were mostly caused by arrows and Bishop Henry described how he would removed them from the buttocks of a warrior who had turned in flight.

My point is: Any mission work has to serve soul, heart, and body (even buttocks)! We have countless Christian churches in PNG!

Many of them think it’s enough to serve the souls of the people.

They preach and teach the Bible, they pray and worship, praise and rally, but don’t work in the fields of education, health, and welfare.

Our first missionaries are here really an inspiration and a model.

They invested from the beginning in schools and workshops, aid posts, and technical centers. There courses and workshops were about bible and sacraments, but also about sowing and hygiene for newborn babies.

Their example teaches each of us: care for the soul of your neighbor – and for his physical wellbeing, his education, training and health.

4. The Gospel and its values have to root in the culture of the people!

One of my favorite stories is about Fr. Anton being a parish priest on Siassi Islands. First of all, he speaks the local language perfectly. Secondly he was able to adapt to the culture of the people without compromising on the gospel values.

One day the leaders of the community came to Fr. Anton and explained, that they were not ready for Christmas. The bilas, the singsings, all the traditional preparation were late, so would it be possible to postpone the Christmas celebration? Fr. Anton agreed and so they cele-brated Christmas that year not on the 25th December but some days later.

If you ever visit “Christ-the-King Parish” in 11-mile, don’t miss the Christmas painting there. It shows Mary, Joseph, the Jesus baby, shep-herds and angels – but all and everything as if Christmas happened 2000 years ago in a Sepik village.

Mary is working at a bilum, Joseph eats boai, the shepherds bring a pig, the angel blows a cone-shell, and the brus hangs from the roof.

We call this “inculturation”, the gospel of Jesus Christ in the culture of the people. When this happens then the Christian faith has roots in the life and culture of the people.

But even so we can adapt and transfer our faith into the culture and life of the people, we can never compromise on our Christian/Catholic principles, the values of the gospel.

That’s why we missionaries – priests, nuns, catechists, and you lay people – have to defend the weak without voice, stand up for life, rights, equal chances, and for God, and stand up against corruption, destroying of life in all its forms, e.g. against the death penalty.

Dear brothers and sisters in Christ Jesus!

There are many more stories and many more aspects of the mission task of all of us. But let me end that way: Some years ago I found in the rubbish a book of the Mormons, a worldwide Church, partly Christian.

I kept the book because of these sentences: “You are surrounded by people. You pass them on the street, visit them in their homes, and travel among them. All of them are children of God, your brothers and sisters. God loves them just as he loves you. Many of these people are searching for purpose in life…” “Every member…a missionary!”

But you don’t need the Mormons to tell you that. Our own missionaries

show us the way, and Jesus commissioned each of us today in the gospel

to be his missionary: “Make disciples of all nations; baptize them…and teach them…And look, I am with you always; yes to the end of time.” Amen.

Bischof em. Daniel Caro Borda, der vor acht Jahren die Missionare von Mariannhill nach Kolumbien einlud, hat nun am Sonntag der Weltmission die Pfarrkirche der Missionare von Mariannhill in Bogotá eingeweiht. 

 

 

Am Sonntag, 24. Oktober, um 10.30 Uhr findet ein Pontifikalgottesdienst anlässlich der Weihe der renovierten St. Josef Kapelle in Altdorf, Schweiz, statt. Auf Youtube wurde der festliche Gottesdienst übertragen.

Pater Laurent Ipoba CMM wurde auf der Missionsstation Mariazell in Südafrika von Bischof Dr. Sithembele Anton Sipuka zum Priester geweiht. Wir wünnschen Pater Laurent Gottes reichen Segen für seine Arbeit und seinen Dienst an und für die Menschen.

 

 

 

Pater Kevin Mapfumo CMM, bisher Novizenmeister in Mariannhill, wird mit Wirkung vom 1. Dezember 2021 Regionaloberer in Simbabwe. Die Generalleitung hat zudem den Status von Simbabwe / Bulawayo von dem einer Provinz in eine Region umgewandelt. Wir gratulieren Pater Kevin ganz herzlich und wünschen ihm für seinen Dienst Gottes reichen Segen. 

Aus Kenia erreichte uns ein Dankschreiben, dass die Spendengelder, die an unserem Gymnasium in Maria Veen gesammelt wurden, gut angekommen sind. Im Juni 2021 wurden bei einem Wandertag viele Sponsorengelder und Spenden gesammelt. Mittlerweile wurden davon schon viele Dinge angeschafft, die in der Corona-Krise dringend benötigt werden, z. B. ein ganzer Berg an Masken, Seifen und Desinfektionsmittel. Davon zeugen auch die Fotos, die uns aus Kenia erreichen.

 

 

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