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Am Samstag, 7. Dezember 2019, feiert Pater Andreas Stadler CMM sein eisernes Priesterjubiläum.

Die beiden Hilfswerke Adveniat und MISEREOR rufen zur Unterzeichnung des Katakombenpakts für das Gemeinsame Haus auf 

Die Heimatschule von Dr. Johanna Decker in Amberg erinnert in einer Ausstellung an die ehemalige Schülerin.

Schwester Pallotti Findenig CPS leitete eine Andacht in der Stollenkapelle in Langen, Vorarlberg. Hier der Wortlaut ihrer Ansprache: 

Pater Adalbert Balling macht sich so seine Gedanken zu "Halloween"...

Gedanken von Pater Jörg Thiemann CMM zum Weltmissionssonntag 2019.

Die Kirchenmusik Mariannhill lädt am Sonntag, 3. November, um 15 Uhr zum siebzehnten Konzert aus der Reihe "Orgel für Kinder" ein.

Am Sonntag, 20. Oktober, trafen sich in St. Paul, Niederlande,

Bruder Franziskus Pühringer CMM feierte im Kreise seiner Mitbrüder, Verwandten und Freunde sein 60jähriges Professjubiläum. In seiner Ansprache würdigte der Regionalobere der Missionare von Mariannhill in Österreich, Pater Christoph Eisentraut CMM, die Verdienste des österreichischen Reisebruders.

"Er war noch ein junger Bursch, gerade 19 Jahre alt, als Bruder Franziskus vor 60 Jahren seine Erste Profess als Mariannhiller Ordensbruder ablegte. Aber auch da war er schon einige Jahre mit den Mariannhiller Missionaren unterwegs, erlernte er doch vor dem Noviziat im Missionshaus St. Josef in Bayern den Gärtnerberuf. Als ich 20 Jahre später zu den Mariannhillern stieß, war Bruder Franziskus für uns in Deutschland ein "Gesicht" der österreichischen Mariannhiller, weil ihn seine Tätigkeit im Presseapostolat immer wieder zu uns führte. Und er war beliebt bei uns: als immer freundlicher Mitbruder mit einem großen Herz.

Viele Tätigkeiten hat Bruder Franziskus ausgeübt in diesen 60 Jahren, aber drei stechen doch auf besondere Weise hervor, weil sie auch seine Berufung widerspiegeln.

Da ist zunächst der Gärtnerberuf, den er als Bursche von der Pike auf erlernte und bis heute ausübt. Liebe zur Handarbeit und Liebe zur Natur sind in ihm tief verankert. Ein Gärtner weiß: das Wachsen und Verändern braucht Zeit; es hilft nichts an den Pflanzen zu ziehen, auf dass sie schneller wachsen, sie gehen dabei höchstens ein. Die Vielfalt der Blumen: jede schön auf eine andere, einzigartige Weise! Ich denke, Bruder Franziskus, du hast dabei viel gelernt für deinen Umgang mit Menschen, die ja mindestens genauso unterschiedlich sind wie die Blumen. Du hast gelernt Menschen anzunehmen, in ihrer Einzigartigkeit und auch in ihren Eigenheiten. Wertvolles hat dich dein Gärtnerberuf da gelehrt!

Und deine Tätigkeit hat sich gewandelt. Wohl auch aufgrund deiner Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen wurdest du schon bald gebeten, Reisebruder zu werden. Eine so wichtige Aufgabe, die du auch heute noch – in verkleinertem Umfang – ausübst. Da wurdest du plötzlich in vielen Teilen Österreichs das "Gesicht" der Mariannhiller, der Kalenderbruder. Anfangs war es wohl oft noch wie eine Straßenmission, von Haustür zu Haustür, von Türklingel zu Türklingel. Nicht immer wirst du gut aufgenommen worden sein, aber viele haben auch schon auf dich gewartet. Schon mehrfach wurde ich in Linz von Gottesdienstteilnehmern angesprochen: Warum kommt denn der Bruder Franziskus nicht mehr vorbei mit seinen Zeitschriften und Kalendern – wir vermissen ihn! Es war auch Seelsorge, die du im Gespräch mit Zehntausenden ausgeübt hast. Du durftest ihnen gegenüber etwas von der Menschenfreundlichkeit Gottes ausstrahlen! So wie unser verstorbener Pater Berthold Mayr über die Fernsehbildschirme in die Wohnzimmer der Menschen kam, so kamst du als Reisebruder zu ihnen. Beide habt ihr dabei als Missionare großartiges gewirkt und die Herzen vieler erreicht.

Und dein dritter Beruf, oder vielleicht doch mehr ein liebes Hobby, ist die Gastfreundschaft. Du wurdest über viele Jahre hinweg fast so etwas wie der Wirt vom Ritterstüberl im Schloss Riedegg! Wir alle wissen, wie wichtig so etwas ist für das Bauen und Stärken von Gemeinschaft! Ein anglikanischer Geistlicher, den ich sehr schätze, sagte einmal: Es gibt viele Gründe, warum Menschen in die Kirche kommen, aber wenn sie dabeibleiben, kann man nahezu immer eine Beobachtung machen: sie haben dort Freunde gefunden!

Lieber Bruder Franziskus, du hast dir selber die Lesungen für heute ausgesucht. Das Evangelium berichtet von einer verstörenden Begegnung Jesu mit seiner Mutter und seinen Brüdern (Cousins). Jesus sagt da, dass seine wahren Verwandten die sind, die den Willen Gottes erfüllen! Er will sagen: Meine Familie ist viel größer als die Blutsverwandtschaft! Das war auch dir, Franziskus, in deiner Tätigkeit als Reisebruder so wichtig: deine Familie war nicht nur deine Blutsverwandtschaft oder deine Ordensgemeinschaft, sondern alle, die mit uns Mariannhillern und unserer Arbeit im Reich Gottes in Verbindung stehen wollen. Geleitet hat dich der Ausspruch des Gründers von Mariannhill, Abt Franz Pfanner: Unser Missionsgebiet ist ein Stück vom Reich Gottes und das hat keine Grenzen. Mir hast du gesagt: "Meine Pfarre war Österreich!" Heute kommt noch ein anderer, wichtiger Aspekt dazu: Missionsgemeinschaften sind interkulturelle Gemeinschaften, zunehmend sogar in den einzelnen Hausgemeinschaften. Wir können dadurch zu leben versuchen, was die ganze Welt lernen muss, wenn sie überleben will! Wir sind eine Menschheitsfamilie!

Die Lesung hast du aus dem Philipperbrief genommen, der dir viel bedeutet, weil in ihm immer wieder die Freude erwähnt wird. Das ist dir wichtig! Da geht es nicht um ein oberflächliches heiter sein, eine Belustigung, sondern um eine tief im Herzen verwurzelte Freude, die auch in schweren Zeiten, in Krisen nicht verlorengeht. Paulus war im Gefängnis als er diesen Brief schrieb. Er wusste nicht, wie es ausgeht. Wird er wieder frei kommen, wird er hingerichtet, was wird passieren? Aber da ihm Christus alles bedeutet, weil Christus seine Freude ist, bleibt er gelassen: "Für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn. Es zieht mich nach beiden Seiten. Ich sehne mich danach aufzubrechen und bei Christus zu sein, aber euretwegen ist es notwendiger, dass ich am Leben bleibe." Nicht einmal die Möglichkeit des Todes kann seine Freude mindern, denn diese kommt aus seiner Gemeinschaft mit Christus und diese wird nach dem Tod noch intensiver werden!

Und in der Lesung von heute drückt er auf ganz intensive Weise seine Sehnsucht nach immer tieferer Gemeinschaft mit Christus aus: ich habe alles aufgegeben um Christus zu gewinnen, sagt er. Alles andere bedeutet mir viel weniger als diese Gemeinschaft mit Christus. Er sagt: "Ich bin von Christus ergriffen worden." Und so will er alles Vergangene vergessen und sich nach dem ausstrecken, was vor ihm liegt: der Siegespreis der himmlischen Berufung.

Lieber Franziskus, diese Lesung, die du selber gewählt hast, zeigt dir deine Aufgabe für die weitere dir noch geschenkte Lebenszeit. Du bist ein Mensch, dem Gemeinschaft mit anderen sehr wichtig ist. Und du hast das durch Jahrzehnte hindurch gelebt. Und als dein Ordensoberer danke ich dir von ganzem Herzen, im Namen unserer Gemeinschaft, für 60 Jahre fantastischen Einsatz mit großer Menschenfreundlichkeit. Die Aufgabe der letzten Lebensphase ist es nun für Dich, immer mehr diese Sehnsucht nach voller Gemeinschaft mit Christus zu vertiefen. Denn das ist das ewige Leben, und das beginnt nicht erst nach unserem Tod, sondern wo immer wir auch jetzt schon Gemeinschaft mit Christus haben. Denn wenn Christus für mich das Leben ist, dann ist auch das Altern und einmal das Sterben für mich Gewinn!

Wir danken Gott für Deine Berufung, lieber Bruder Franziskus. Wir danken Dir, dass Du auf die Stimme des Herrn in Deinem Herzen gehört hast und ihm Dein Leben geschenkt hast und wir freuen uns über all das Gute und die Freude, die Du so vielen in diesen 60 Jahren schenken durftest. Und nun willst du deine Hingabe an Christus erneuern, vor uns, deinen Verwandten, deinen Freunden, deinen Mitbrüdern! Vor uns, die wir alle zusammen deine Familie sind."

Am Samstag, 26. Oktober 2019, lädt der Freundeskreis Maria Veen der Missionare von Mariannhill zum 45. Treffen im Kloster in Maria Veen ein:

Die Kirchenmusik Mariannhill lädt zum Finalkonzert der diesjährigen Internationalen Orgelreihe am Sonntag, 20. Oktober, in die Klosterkirche Mariannhill ein.

Das Netzwerk Afrika Deutschland lädt einen jeden Christen sich anlässlich des Außerordentlichen Monats der Mission auch diese Woche am Freitag, 18. Oktober,  wieder ein, beim Angelus oder beim Stundengebet an der weltweiten Gebetskette zu beteiligen.

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