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"Ich bin dann mal weg" – diese fünf Worte prägen die letzten Tage von Schwester Reingard Altemeier (Missionsschwester vom Kostbaren Blut) hier im Münsterland. Weggehen – das bedeutet natürlich aufräumen und packen, es hat aber auch etwas mit Abschiednehmen zu tun.

Ganz offiziell fand der Abschied am Sonntag, 26. Januar 2020, im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in St. Marien/Maria Veen statt. Viele waren gekommen, um an dieser Feier teilzunehmen – Freunde aus Maria Veen, Angehörige aus der Gegend von Stukenbrock, Mitglieder der größeren Mariannhiller Familie, aber auch Pfarrmitglieder, groß und klein. Und sie konnten nur den Worten von Pater Hubert Wendl CMM zustimmen, der Schwester Reingard für ihren unermüdlichen Dienst am anderen und vor allem für ihre Art des Da- und Mitseins dankte.

Die Worte „Ich bin dann mal weg“ passen durchaus zu dieser Schwester, die als Mitglied einer Missionskongregation sicherlich zur Zeit ihres Eintritts gehofft hatte, zu neuen Ufern aufbrechen und so dem Motto des Gründers der Gemeinschaft, Abt Franz Pfanner, folgen zu dürfen: „Wenn keiner geht, dann gehe ich!“ Für Schwester Reingard kam aber nie der Augenblick, in die Ferne zu ziehen, dorthin wo ihre Mitschwestern auf dem afrikanischen, amerikanischen oder asiatischen Kontinent im Einsatz waren. Ihr war es beschieden, in den Häusern der sogenannten deutschen Provinz die Stellung zu halten und die Missionsarbeit vor Ort zu unterstützen. Ob in Neuenbeken, Ruppichteroth, Bous… sie ließ sich bereitwillig auf verschiedenste Aufgaben in den Häusern der Schwestern, aber auch in Institutionen und Pfarreien ein. Dazu gehörte auch die Leitung eines Altenheimes sowie wiederholt eine Zeit als Oberin. Mit gesundem und praktischem Menschenverstand und warmherziger Fürsorge hinterließ sie eine Spur der Herzlichkeit und Hingabe, die die Menschen so sehr an ihr schätzen. Sie ließ sie teilhaben an ihrem Leben, das immer von einer tiefen Liebe zu Gott geprägt war und ist.

2008 kam sie „ganz still“, so ihre eigenen Worte, nach Maria Veen, um die kleine Gemeinschaft der Schwestern im Kloster der Mariannhiller Patres und Brüder zu unterstützen. Ein Lehrer des Gymnasiums sagte: „Ich bin schon hier zur Schule gegangen. Dass Schwester Reingard nur 12 Jahre hier war… das glaube ich fast nicht. Für mich gehört sie zum Urgestein des Klosters.“ Schwester Reingard mag zwar still gekommen sein und auch viele ihrer Dienste im Haus still geleistet haben, und doch war sie jemand, den die Menschen kannten. „Ich bin dann mal weg“ war etwas, was sie jeden Tag, so denn das Wetter mitspielte, mit ihrem Fahrrad wahrmachte. Ob zum Friedhof, bei Besuchen der Pfarrmitglieder, die einen besonderen Geburtstag feierten oder bei Fahrten durch die Natur mit Zwischenstopps bei den Wildpferden – so kannte man sie! Diese Zeiten an der frischen Luft und vor allem in der Stille von Mutter Natur gaben ihr die Kraft, in den vielen Ecken des großen Klosters handfest und kreativ zu wirken und so die Gemütlichkeit im Haus maßgeblich mit zu prägen.

Irgendwie geht mit ihrem Weggang eine Ära zu Ende. „Ich bin dann mal weg“, das bedeutet letztlich, dass diese freundliche Schwester nicht mehr die Klostertür öffnen wird, um sich nach den Belangen derer zu erkundigen, die klingeln. Aber wie heißt es so schön: „Es gibt eine Zeit für alles unter der Sonne“. Für Schwester Reingard ist es Zeit, in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen, um nun – ohne die Bürde vieler Verantwortungen – ihr Leben zu genießen! Das soll ihr gegönnt sein! Am Montag, 3. Februar, macht sie es dann wahr – dann wird sie weg sein…

Mit unseren Mitbrüdern in Ostafrika freuen wir uns über die Diakonatsweihe von Frt. Jacktone Angamia Kupalo und die Priesterweihe von Bonphace Cleophace Omondi Otiang’a. Wir wünschen den beiden jungen Mitbrüdern alles Gute und Gottes reichen Segen für ihren Einsatz im Weinberg des Herrn.

Wir laden Sie herzlich zu unseren Tagen für Freunde und Förderer ein. Vierzehnheiligen, Schönfeld, Brandenburg und Werdenfels sind die Orte, die wir für unsere Förderer- und Freundestage ausgewählt haben.

Am 16. März 2020 in Vierzehnheiligen.

Am 18. März 2020 in Schönfeld.

Am 23. März 2020 in Brandenburg / Dietenheim.

Am 27. März 2020 in Werdenfels.

Die Tage beginnen jeweils um 9 Uhr. Referenten sind Pater Andreas Rohring CMM, Pater Mario Muschik CMM und Bruder Sebastian Fischer CMM.

Den Abschluss bildet jeweils ein gemeinsamer Gottesdienst um 15 Uhr.

Herzlich willkommen!

Ab 2020 wird das Internet um 42 Prozent günstiger als es derzeit ist. Das sagte der Geschäftsführer des lokalen Internetanbieters PNG DataCo, Une O'Ome, anlässlich einer Pressekonferenz Mitte November im Hilton Hotel in Port Moresby. Grund dafür ist die erfolgreiche Verlegung eines unterseeischen Kabels zwischen Sydney (Australien) und Port Moresby, über die die Daten schneller geschickt werden können. Zurzeit beträgt die Datengeschwindigkeit 35 Mbit pro Sekunde. Mit Inbetriebnahme des Coral Sea Cable Systems sollen dann 1.000 MB pro Sekunde durch das Kabel rauschen und über Funkmasten an die Kunden verteilt werden. Wie DataCo-Geschäftsführer O'Ome erklärte, bezahlen Endverbraucher bis dato 640 Kina pro Gigabyte. Ab 2020 soll der Preis auf 350 Kina/Gigabyte fallen, das entspricht einem Preisnachlass von 42 Prozent.

Auf ihrem Provinzkapitel wählten die Kapitulare der Deutschen Provinz der Missionare von Mariannhill Pater Christoph Eisentraut CMM zum neuen Provinzial. 

Würzburg - Vor 75 Jahren starb am 2. März 1945 der selige Pater Engelmar Unzeitig im Konzentrationslager Dachau. Aus diesem Anlass laden die Missionare von Mariannhill zu einem Gedenkgottesdienst am Sonntag, 1. März 2020, um 10 Uhr in die Würzburger Klosterkirche Mariannhill ein. Den Gedenkgottesdienst feiern Bischof em. Dr. Friedhelm Hofmann und Generalsuperior Pater Thulani Mbuyisa CMM.

Eine Vigilfeier am Samstag, 29. Februar, um 19 Uhr mit Generalvikar Pater Michael Maß CMM in der Klosterkirche Mariannhill stimmt auf die Gedenkfeier ein. Nach der Vigilfeier gibt es Gelegenheit speziell für Jugendliche und junge Erwachsene zu einer persönlichen Begegnung im Speisesaal des Klosters Mariannhill. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildet eine Vesper am Sonntag, 1. März, um 18 Uhr mit Generalsuperior Pater Thulani Mbuyisa CMM.

Der selige Pater Engelmar Unzeitig CMM war 30 Jahre alt, als er verhaftet wurde. Nach sechs Wochen Untersuchungshaft in Linz/Donau wurde Pater Engelmar Unzeitig ins KZ Dachau »überstellt«. Mit 34 Jahren starb er als Märtyrer der Nächstenliebe. Vier Jahre in der Hölle von Dachau. Vier Jahre auf dem Weg zur Heiligkeit. Wie ist es dazu gekommen? Warum wurde er von den Nazis verfolgt? Warum in so jungen Jahren? Gehörte er zu denen, die von Anfang an das Dritte Reich zu boykottieren versuchten? – Nein, er war alles andere als ein Rebell. Ganz im Gegenteil! Er zählte zu den Stillen im Lande. Von Haus aus war er eher schüchtern.

Geboren wurde Pater Engelmar Unzeitig am 1. März 1911 in Greifendorf bei Zwittau/Mähren. Seine Eltern hatten einen kleinen Bauernhof. Hubert, Pater Engelmars Taufname, war der einzige Junge unter fünf Geschwistern. Nach dem Besuch der Volksschule arbeitete er eine Zeit lang bei einem tschechischen Bauern, auch, um die tschechische Sprache besser zu lernen. Das zur kaiserlich-königlichen Monarchie gehörende Mähren war nach dem Ersten Weltkrieg tschechisch geworden. Als Hubert immer deutlicher das Verlangen spürte, Priester zu werden, meldete er sich bei den Missionaren von Mariannhill in Reimlingen/Bayern. Dort machte er das Abitur, schloss sich nach dem Noviziat (Probezeit) der Gemeinschaft an, absolvierte in Würzburg die philosophischen und theologischen Studien und wurde schließlich am 6. August 1939 von Bischof Matthias Ehrenfried zum Priester geweiht. Nur wenige Tage nach seiner Primiz brach der Zweite Weltkrieg aus. Zunächst arbeitete er als Seelsorger in der Niederlassung der Mariannhiller in Riedegg/Österreich und betreute dort französische Kriegsgefangene, bis ihn im Herbst 1940 der Bischof von Linz bat, die Pfarrstelle in Glöckelberg/Böhmerwald zu übernehmen. Es waren harte Monate für den Neupriester. Nicht nur der Winter war streng, auch die Seelsorge forderte ihn heraus – auf der Kanzel, beim Religionsunterricht, im Gespräch mit den Menschen. Die Nationalsozialisten hatten das Sagen; Hitlers Agenten lauerten überall, auch in den Kirchen. So kam es, dass Pater Engelmar schon bald beschuldigt wurde: Er setze sich für verfolgte Juden ein. Er betrachte nicht den Führer, sondern Christus als seinen obersten Herrn. Er lehre die Jugend, Gehorsam gegenüber Gott sei wichtiger als gegenüber weltlicher Macht. So kam es wie befürchtet: Am 21. April 1941 wurde der Priester verhaftet. Man ließ ihm kaum Zeit, mit seiner Schwester Marie, die ihm den Haushalt führte, noch ein paar wichtige Dinge zu besprechen. Sechs Wochen lang hielt man ihn im Gefängnis von Linz fest. Dann hieß es: »Ab nach Dachau!« Dort traf Pater Engelmar Unzeitig am 3. Juni 1941 ein. Es sollte seine letzte Reise sein.

In Dachau stand das erste Konzentrationslager des Dritten Reiches. Es wurde 1933 errichtet, nur kurze Zeit nach der Machtübernahme Hitlers. Als Pater Engelmar hier eintraf, waren bereits Hunderte von Geistlichen dort inhaftiert. Nicht nur Deutsche, auch Franzosen, Niederländer, Ungarn, vor allem aber Polen. Sie waren in separaten Baracken untergebracht. Die deutschen Geistlichen auf Block 26, die polnischen auf 28 und 30. Pater Engelmar erhielt die Lagernummer 26 147. Diese Nummer war fortan sein Kennzeichen. Nur auf der Lagerkartei standen noch weitere Personalien: Sein Taufname, sein Geburtsdatum, sein Geburtsort und der Ort seiner Verhaftung – Glöckelberg, Kreis Krummau. Doch diese persönlichen Angaben zählten nicht mehr. Ab sofort lief er nur noch unter Nummer 26 147.

Die folgenden vier Jahre waren die Hölle. Und doch waren sie für Pater Engelmar auch sehr wertvolle Jahre. Hier reifte er zum begnadeten Seelsorger. Hier wuchs er über sich hinaus. Wenn wir seine Briefe aus dem KZ lesen, dann spüren wir etwas von seinem tiefen Gottvertrauen. Von seinem nimmermüden Einsatz für die Mithäftlinge, von seiner schlichten Frömmigkeit, die so stark war, dass selbst Verleumdung, Spott, Hunger und Grausamkeiten ihn nicht davon abbringen konnten, sich bei Gott geborgen zu wissen. In einem seiner Briefe schreibt er: »Liebe verdoppelt die Kräfte. Sie macht erfinderisch, macht innerlich frei und froh!« Seine Liebe zu Gott und zum Nächsten war der tragende Grund seiner Bereitschaft, sogar im KZ sich derer anzunehmen, die sich schwerer taten als er, Gottes fürsorgliche Hand in allem zu sehen und trotz der Härte des Lagerlebens auch weiterhin an Gottes Güte zu glauben. Während dieser schrecklichen Zeit sparte er sich immer wieder von den eigenen, ohnehin knapp bemessenen Essensrationen Einiges ab und reichte es heimlich weiter an junge, hungrige russische Häftlinge. Gleichzeitig betreute er sie als Seelsorger, übersetzte für sie einen kleinen Katechismus ins Russische und mühte sich so, in ihren trostlosen Alltag ein wenig Licht zu bringen. Sein zeitweiliger Einsatz in den Dachauer Messerschmitt-Werken ermöglichte ihm solche Kontakte, ohne dass es nach außen auffiel. Auf diese Weise fand auch ein hoher russischer Offizier wieder zurück zum Glauben seiner Väter. Als in den Baracken der Russen Flecktyphus ausbrach und niemand mehr willens war, dort die Pflege zu übernehmen, meldete sich Pater Engelmar freiwillig - wohl wissend, dass dies auch für ihn wahrscheinlich der Tod sein würde. So kam es dann auch: Er wurde infiziert, und da keine oder nicht genügend Impfstoffe vorhanden waren, erlag er am 2. März 1945 dieser Seuche, an der übrigens auch sein Vater einst in russischer Gefangenschaft gestorben war.

Weil andere Priester-Häftlinge den Kapo des Krematoriums kannten, gelang es, die Leiche von Pater Engelmar einzeln verbrennen zu lassen und seine Asche aus dem Konzentrationslager zu schmuggeln. Über Umwege gelangte diese zu den Mariannhillern nach Würzburg. Dort wurde sie am Karfreitag 1945 auf dem Städtischen Friedhof beigesetzt. Im Herbst 1968 wurde die Urne in die dortige Herz-Jesu-Kirche übertragen. Die Feier zur Eröffnung des Seligsprechungsprozesses fand am 26. Juli 1991 in Würzburg unter dem Vorsitz von Bischof Dr. Paul-Werner Scheele statt. Seit 1998 befinden sich die Akten an der Kurie in Rom. Papst Benedikt XVI. verlieh Pater Engelmar 2009 den heroischen Tugendgrad und erklärte ihn als »verehrungswürdig«. Am 21. Januar 2016 wurde er von Papst Franziskus als Märtyrer anerkannt und am 24. September 2016 im Würzburger Dom seliggesprochen.

Gleich acht Organistinnen und Organisten spielten am vergangenen Sonntag, 19. Januar, ein Konzert unter dem Titel "organ youngsters" an der großen Steinmeyer-Orgel der Klosterkirche Mariannhill in Würzburg.

Sie kommen aus drei unterschiedlichen Konfessionen und spielen natürlich - auch konfessionsübergreifend - Gottesdienste. Die beiden jüngsten sind erst fünfzehn Jahre alt.

Sie alle gehören zum aktuellen Orgelnachwuchs von Anke Willwohl (Dekanatskantorin Heiligkreuz, Zellerau), Christian Heidecker (Kirchenmusikdirektor St. Stephan, Stadtmitte) und Rudolf Müller (Mariannhill, Matthias-Grünewald-Gymnasium).

Im rund einstündigen Programm erklangen Kompositionen u. a. von J. S. Bach, F. Mendelssohn Bartholdy, E. Gigout, Ch. M. Widor, M. Reger und Zs. Gárdonyi.

Nach dem Konzert dankte das Publikum mit langem Applaus.

Bei der Eröffnung einer Konferenz zum aktuellen Stand des Kunst- und Kulturbetriebs in Papua Neuguinea berichtete Kultus- und Tourismusminister Emil Tammur voller Begeisterung von dem einzigartigen musikalischen Kulturgut, der Bambusflötenmusik. Eine Aufnahme dieser Musik befindet sich an Bord der Voyager 1 und ist damit das am weitesten von der Erde entfernte menschliche Objekt im Weltall, wie Tammur sagte: "It is the most distant manmade object in space". Die Bambusflötenmusik war im Jahr 1964 im Dorf Kandingel in der Sepik-Provinz von Robert MacLennan aufgezeichnet worden. Das Musikstück ist 1:20 Minuten lang. Die seitengeblasenen Bambusflöten gehören im Sepik zu den sakralen Instrumenten. Sie werden paarweise synkopisch von Männern gespielt. Jungen lernen während der Vorbereitungszeit zu ihrer Initiation das Geheimnis der Spielweise. Die "Geisterflöten" ohne Fingerloch sind an der Unterseite offen. Durch Überblasen und Schließen der Endöffnung mit der Handfläche kann die Tonhöhe variiert werden.

Zur Bestückung der Voyager 1 hatte ein Team von Wissenschaftlern unter Leitung von Dr. Carl Sagan von der Cornell University aus einer Vielzahl von Vorschlägen Bild- und Audio-Informationen ausgewählt, die im Falle eines Auffindens der Raumsonde durch andere Lebensformen im Weltall Aufschluss geben sollten über den Stand der menschlichen Entwicklung und seiner Kulturgüter auf dem Planeten Erde. Die Aufnahmen sind gespeichert auf einer Datenplatte aus Kupfer, die als Schutz vor Korrosion mit Gold überzogen ist, die sogenannte "Voyager Golden Record". Auf der Vorderseite befinden sich unter anderem eine Art Gebrauchsanleitung und eine Karte, die die Position der Sonne in Relation zu 14 Pulsaren anzeigt.

Die Original-Audio-Aufnahme von 1964 soll demnächst feierlich an die jetzigen Bewohner von Kandingel ausgehändigt werden, wie Minister Tammur weiter erklärte. Für ihn sei es ein erhebendes Gefühl, zu wissen, dass ein Stück der Heimat sich nun 22 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt im interstellaren Raum befände.

Papua Neuguinea täte gut daran, sich auf die ureigenen Traditionen und Kulturgüter zu konzentrieren, ermahnte der Minister die Konferenzteilnehmenden. Man brauche keine ausländischen Experten oder sogenannte Consultants, um zu wissen, was "das Typische" für die neuguineische Kultur sei. Schon seit über 40 Jahren sei typische Musik aus Neuguinea im Weltall unterwegs, so der Minister am Ende seiner Eröffnungsrede.

Info: Voyager 1 ist eine Raumsonde der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA zur Erforschung des äußeren Planetensystems und des interstellaren Raums im Rahmen des Voyager-Programms. Sie wurde am 5. September 1977 vom Launch Complex 41 auf Cape Canaveral mit einer Titan-IIIE-Centaur-Rakete gestartet. Die Sonde sendet noch heute regelmäßig Daten zur Erde.

Auf der "Golden Record"-Platte befinden sich neben Fotos auch Grüße in verschiedenen Sprachen sowie 27 Audio-Aufnahmen, darunter aus dem Pazifik Gamelan-Musik aus Java, zwei Songs der Aborigines aus Australien sowie Panflötenmusik aus den Salomonen. Auch Werke von Bach, Mozart und Beethoven sind mit an Bord. Auf der Seite der NASA kann man sich anschauen und anhören, welche Bild- und Tondokumente auf der Kupferplatte gespeichert sind. (https://voyager.jpl.nasa.gov/golden-record/whats-on-the-record/

Wir Missionare von Mariannhill sind bei unserem weltweiten Einsatz für die Menschen auf Mobilität angewiesen. Daher freuen wir uns mit den österreichischen Hilfswerk MIVA über die Spende von Toyota Austria.

Ganz im Sinne der globalen Toyota-Botschaft „Mobilität für alle“ ist es für Toyota Austria auch in diesem Jahr ein großes Anliegen, die weltweit wirkenden Aktivitäten der MIVA zu unterstützen. Im Rahmen eines Besuchs im neuen Toyota-Office in den MyHive Twin Towers überreichte der Geschäftsführer von Toyota Austria, Heiko Twellmann, an Fr. Mag. Christine Parzer von der MIVA Austria einen Spendenscheck über € 15.000:

„Die MIVA leistet Großes und unterstützt diejenigen mit Mobilität, die sie am dringendsten brauchen. Wir sind stolz darauf, dass dabei ein großes Maß an Vertrauen in unsere Toyota-Fahrzeuge gesetzt wird und freuen uns, mit dieser Spende einen kleinen Teil zum großen Wirkungskreis der MIVA beizutragen.“

„Wir sind im Rahmen unserer Arbeit auf großzügige Spenden wie diese angewiesen, um unsere Projekte voranzubringen und realisieren zu können. Toyota Austria als mittlerweile langjährigen Unterstützer und starken Partner an unserer Seite zu wissen, ist enorm wichtig für uns und unsere Projekte.“, so Mag. Christine Parzer, Geschäftsführerin der MIVA Austria.

Die MIVA Austria hat es sich zur Aufgabe gemacht, für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit Fahrzeuge zu beschaffen: je nach Bedarf PKW oder Geländewagen, Motorräder, Fahrräder, Traktoren, landwirtschaftliche Geräte, fallweise auch Boote oder kleine Schiffe, Flugzeuge oder Lasttiere. Während Europa oft an zu viel Verkehr leidet und vor allem auf Autobahnen lange Stauzeiten in Kauf genommen werden, fehlt es vielen Menschen in den ärmsten Ländern an Mobilität.

Die Idee der MIVA lautet daher: Mobilität ist teilbar. Vom europäischen Überfluss kann man denen etwas geben, die es brauchen. So spannt sich von Stadl-Paura (OÖ) aus zu Partnern in aller Welt längst ein Netz der Solidarität und in vielen Fällen auch der Freundschaft.

Die Plakatausstellung #StolenMemory - Returning Memories Stolen from Nazi Victims in Polen" wird in Vendig, Italien, sowie in Speyer, Deutschland, zu sehen sein.  

In der Lagunenstadt Venedig finden Sie die Ausstellung vom 10. Januar bis 7. Februar am Standort San Sebastiano der Universität Ca'Foscari. 

Vom 5. Februar bis zum 24. März gibt es die Ausstellung im Staatlichen Pfalz-Kolleg und -Abendgymnasium zu betrachten.

Organisiert werden die Ausstellungen vom Arolsen Archives. Es ist ein internationales Zentrum über NS-Verfolgung mit dem weltweit umfassendsten Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus. Die Sammlung mit Hinweisen zu rund 17,5 Millionen Menschen gehört zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Sie beinhaltet Dokumente zu den verschiedenen Opfergruppen des NS-Regimes und ist eine wichtige Wissensquelle für die heutige Gesellschaft.

Mehr Informationen zu den "Arolsen Archives" finden Sie hier.

Pater Thomas Winzenhörlein hat bei seinem Vortrag am Donnerstag, 16. Januar, in der Grundschule von Reimlingen vom Einsatz der Missionare von Mariannhill zu Gunsten der Menschen in Ostafrika erzählt. So lenkte er etwa die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf die Grundschule in Athi, Kenia, hin, die in der Trägerschaft der Missionare von Mariannhill ist. Die Grundschule wurde errichtet, weil Eltern sich sorgen um die Zukunft ihrer Kinder machten. Nicht ohne Stolz berichtete Pater Thomas davon, dass die Absolventen der Abschlussklasse den nötigen Zensuren-Schnitt für den Gang zu einer weiterführenden Schule geschafft haben. 

Aber nicht nur Kenia sondern auch das benachbarte Tansania rückte Pater Thomas in den Fokus der Zuhörer. So begleiten die Missionare von Mariannhill eine Gruppe von Massai in Tansania, um sesshaft zu werden. Demnächst soll eine Berufsschule für 400 jugendliche Massai gebaut werden.

Auf Grund des Klimawandels ist vor allem die Versorgung mit Trinkwasser in Ostafrika eine große Herausforderung. Die Situation der Menschen, den sogenannten "Gogo People", soll sich verbessern, in dem man nun einen Brunnen in Alou, Tansania, bohrt. Denn die bisherige Wassergrube ist der Herd für viele Krankheiten. Um den Brunnenbau voranzutreiben, muss man ein Bohrloch von 170 Metern graben. Erste Schätzungen gehen von Kosten in Höhe von 30.000 Euro aus. 

Angesichts dieser Schilderungen haben die Zuhörer 503 Euro gespendet und so einen ersten Schritt geleistet, um den Menschen in Ostafrika eine Perspektive zu bieten. Die Missionare von Mariannhill bedanken sich bei allen Anwesenden und Förderern. Vergelt's Gott.

Am 12. Januar 2020 jährte sich zum ersten Mal der Todestag von Bischof Christian Blouin. Er starb im Alter von 77 Jahren am 12. Januar, um 9.45 Uhr in Lae, Papua Neuguinea. 

Bischof Christian Blouin wurde am 1. November 1941 in St. Sebastian in der Provinz Quebec in Kanada geboren. Als zweites Kind seiner Eltern, Ferdinand Blouin und Laura Bernier, wuchs er mit noch sieben Geschwistern in einer gläubigen Familie auf. Vom sechsten bis zum dreizehnten Lebensjahr besuchte er die Primarschule seines Heimatortes. Danach ging er für ein Jahr an das College in Levis, wechselte aber die Schule, um künftig am College Mont-St. Anne der Missionare von Mariannhill in Sherbrooke seine Studien fortzusetzen, die er 1962 mit bestandenem Abitur abschloss. In das Noviziat der Mariannhiller Missionare trat er anschließend ein. Am 22. August 1963 legte er die Erste Profess ab.

Die nun folgenden philosophischen Studien schloss er mit dem akademischen Grad eines B. A. (bacelaureus artium) ab und wurde nach dem Studium der Theologie am 3. Mai 1969 von Erzbischof Jean Marie Fortier in Sherbrooke zum Priester geweiht.

Nach der Priesterweihe versah er zunächst ein Jahr lang das Amt des Vize-Rektors am College Mt.-St. Anne und wurde dann für sechs Jahre zum Rektor des College und Superior der Gemeinschaft ernannt.

Von 1983 bis 1985 war Pater Christian Präfekt und Spiritual der Studenten am College St. Augustin in Cap Rouge. Von 1985 bis 1986 absolvierte er ein Pastoraljahr in der Diözese Lae; kehrte nach Kanada zurück und übernahm für zwei Jahre das Amt des Novizenmeisters in St. Augustine.

Während des Pastoraljahres in der Diözese Lae hat er Land und Leute lieben gelernt. Und so zog es ihn schließlich wieder dort hin. Als Missionar betreute er von 1989 bis 1994 die Pfarrei All Saints; nach St. Patricks versetzt, war Pater Christian zugleich auch Provinzial der Provinz der Mariannhiller Missionare von Lae.

Zwischen den Jahren 1999/2000 finden wir ihn an der Jesuit School of Theology in Cambridge in Massachusetts. 2001 kehrt er nach Lae zurück und übernimmt das Amt des Rektors am Mariannhiller College in Bomana. 2005 wechselt Pater Christian als Pfarrer in die Pfarrei St. Martin de Porres in Lae.

Am 5. Mai 2007 wurde er in Lae zum Bischof geweiht. Dieses Amt hatte er 11 Jahre inne. Am 15. Dezember 2018 übergab er die Diözese an seinen Nachfolger Bischof Rozario Menezes.

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