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Reimlingen – Am Sonntag, 4. Oktober 2020, feiern Pater Francis Jank und Pater Andreas Sauter ihr 65jähriges Ordensjubiläum. Bruder Johannes Mayr und Pater Rüdiger Prziklang schauen auf 60 Jahre in der Kongregation der Missionare von Mariannhill zurück. Auch Bruder Thomas Fischer und Pater Mario Muschik begehen ihr 25jähriges Professjubiläum. Den Festgottesdienst um 10 Uhr feiert Provinzial Pater Christoph Eisentraut in der Kapelle des Missionshauses St. Josef in Reimlingen.

bruderthomasfischerBruder Thomas FischerBruder Thomas Fischer wurde 1962 in Oberwinden geboren. Nach dem Besuch der Grund-, Haupt- und Wirtschaftsschule absolvierte er eine zweijährige Ausbildung zum Bankkaufmann. 1994 trat er in Würzburg in das Postulat der Mariannhiller Missionare ein. Seine Ersten Gelübde machte er am 24. September 1995. Im Anschluss war er fünf Jahre als Missionar in Simbabwe im Einsatz, unter anderem als Sekretär von Erzbischof Pius Ncube, Erzdiözese Bulawayo. Auf dem Generalkapitel im Oktober 2002 wurde Bruder Thomas Fischer als erster Laienbruder zum Generalrat gewählt. 2012 kam er nach Maria Veen und übernahm dort die Leitung des Jugendhauses. Seit 2013 lebt Bruder Thomas im Piusseminar in Würzburg und nimmt dort verschiedene Aufgaben wahr.

francisPater Francis JankPater Francis Jank wurde als Alois Jank am 29. Mai 1933 in Komárov in der ehem. Tschechoslo-wakei geboren. Nach seiner Ersten Profess am 3. Oktober 1955 begann er das Philosophie- und Theologiestudium in Würzburg. 1960 wurde er zum Priester geweiht. Als Kaplan war er unter anderem in Gemünden am Main, in Arnsberg sowie in Lohr am Main tätig. 1961 wurde er nach Spanien ausgesandt. Stationen waren unter anderem Madrid, Palencia und Salamanca. 1968 kam er nach Südafrika. In den folgenden Jahren wurde Pater Francis immer wieder auf verschiedenen Missionsstationen eingesetzt. 2016 kehrte er nach Deutschland zurück, wo Pater Francis nun im Missionshaus St. Josef in Reimlingen seinen wohlverdienten Ruhestand verbringt. Im Oktober 2019 verlieh ihm das Land Oberösterreich die Verdienstmedaille des Landes für sein missionarisches Wirken.

mayr02Bruder Johannes MayrBruder Johannes Mayr wurde am 22. Dezember 1939 in Eppertshofen geboren. Nach dem Besuch der Volksschule ging er drei Jahre auf die landwirtschaftliche Berufsschule. 1957 kam er zu den Missionaren von Mariannhill nach Reimlingen. Am 28. September 1958 wurde Bruder Johannes eingekleidet. Zwei Jahre später, am 29. September 1960, legte er seine Erste Profess ab. Da hatte er schon die Gesellenprüfung als Bäcker bestanden. Am 29. September 1963 band er sich mit Ablegung der Ewigen Gelübde an die Gemeinschaft der Missionare von Mariannhill. Seitdem ist Bruder Johannes in Reimlingen und arbeitete in der Landwirtschaft sowie in der Druckerei mit. In den früheren Jahren war er auch in der ordenseigenen Backstube tätig.

patermariomuschikPater Mario MuschikPater Mario Muschik erblickte am 4. Januar 1974 in Erlenbach das Licht der Welt. 1995 legte er am 24. September seine Zeitlichen Gelübde ab. 2001 empfing er in der Würzburger Herz-Jesu-Kirche die Priesterweihe. Anschließend war er als Kaplan in Augsburg, Pfarrei St. Martin, tätig. Von 2002 bis 2003 wirkte er als Schulseelsorger im ordenseigenen Gymnasium in Maria Veen. Danach war Pater Mario bis 2006 in der Pfarrei Weilach, Bistum Augsburg, tätig. Im September des selben Jahres wurde er zum Pfarrer der Pfarrei St. Heinrich in Reken. Im September 2015 kehrte er nach Würzburg zurück und wurde am 2016 Pfarrvikar in der Pfarreiengemeinschaft Kreuz Christi (Eisingen, Kist, Reichenberg, Waldbrunn). Ein Jahr später wurde er zum Provinzial der Gemeinschaft der Missionare von Mariannhill gewählt. Am 9. Februar 2020 übergab er das Amt an Provinzial Pater Christoph Eisentraut.

paterruedigerprziklangPater Rüdiger PrziklangPater Rüdiger Prziklang erblickte am 1. August 1938 in Neisse (Oberschlesien) das Licht der Welt und wuchs in Grafenwöhr und Amberg in der Oberpfalz auf. 1959 kam er zum Orden der Missionare von Mariannhill. Ein Jahr später legte er am 30. September 1960 seine Erste Profess ab. Nach seiner Priesterweihe wirkte er unter anderem in der Schweiz. 1976 wurde Pater Rüdiger Regionaljugendpfarrer der Diözese Augsburg und wandelte nach der Auflösung des ordenseigenen Internats in Reimlingen die Einrichtung in das Bildungshaus St. Albert um, das er als Direktor und Referent leitete. 1989 wurde er zum Provinzial der Missionare von Mariannhill in Deutschland gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2001 inne. Viele Jahre war er danach als Kurseelsorger in Bad Wörishofen tätig. Am 5. November 2018 kehrte er in das Missionshaus St. Josef nach Reimlingen zurück, wo er nun seinen wohlverdienten Ruhestand verbringt.

sauterPater Andreas SauterPater Andreas Sauter erblickte am 25. April 1927 in Halden, einem Ortsteil von Kirchhaslach, das Licht der Welt. Am 3. Oktober 1955 legte er die Erste Profess ab. Anschließend begann für Pater Andreas in Würzburg das Studium der Philosophie und Theologie. Die Weihe zum Priester erhielt er am 29. Juni 1960 in Würzburg. 1979 kam Pater Andreas Sauter dann als Pfarrer nach Reimlingen. Hier war er fast 32 Jahre in der Pfarrei, die Reimlingen, Grosselfingen, Balgheim, Schmähingen, Ederheim, Hürnheim und Christgarten umfasst, tätig. Am 31. August 2010 wurde er offiziell von der Gemeinde verabschiedet und erhielt im September 2010 die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Reimlingen. Seitdem lebt Pater Andreas Sauter im Missionshaus St. Josef in Reimlingen. Von hier aus hilft er immer wieder als Seelsorger im Dekanat Nördlingen aus und versieht regelmäßig den Krankenbesuchsdienst im Nördlinger Stiftungskrankenhaus. 

professAm Sonntag, 18. Oktober 2020, legen die Fratres Mauricio Jamine und Felizardo Luheia in der Kirche Parroquia de Nuestra Señora de Fátima in Salamanca ihre Ewige Profess ab. Die Eucharistiefeier findet um 19.30 Uhr Ortszeit statt. Wir wünschen den beiden jungen Männern weiterhin Gottes reichen Segen.  

Im diesjährigen Herbst widmet sich die diesjährige MIVA-FahrradAktion einem ambitionierten Sozialprojekt in der Demokratischen Republik Kongo in Afrika. Gehbehinderte Menschen, die an den schwerwiegenden Folgen der Kinderlähmung leiden, sollen durch Dreiräder Unterstützung in ihrem beschwerlichen Alltag bekommen. Insgesamt 65 Dreiräder sollten es werden.

Der katholische Bischof der kongolesischen Diözese Lolo, Jean-Bertin Nadonye Ndongo, bittet um Unterstützung für ein ambitioniertes Sozialprojekt. Mit Dreirädern ermöglicht er gelähmten und gehbehinderten Menschen ein Mindestmaß an Mobilität. Die österreichische MIVA möchte seine Initiative unterstützen und bittet um Spenden im Rahmen ihrer diesjährigen Fahrradaktion. Das katholische Hilfswerk finanziert weltweit Fahrzeuge für pastorale, medizinische und soziale Zwecke.

Kinderlähmung und ihre Folgen

Das Bistum Lolo mit der Hauptstadt Bumba liegt im Norden der Demokratischen Republik Kongo. Das Gebiet ist schwer zu erreichen, denn die Straßen sind schlecht und viele Brücken nicht mehr befahrbar. Für den lokalen Verkehr hat sich das Fahrrad als sehr nützlich erwiesen. In Lolo leben aber viele Menschen, die an den Folgen einer Infektion mit dem Polio-Virus leiden und nicht gehen können. Fahrräder kommen für sie nicht in Frage, wohl aber stabile, von Hand angetriebene Dreiräder.

Fehlende Impfungen

Poliomyelitis oder Kinderlähmung ist eine gefährliche Krankheit, die durch die Polio-Impfung fast überall auf der Welt ausgerottet werden konnte. Erst kürzlich hat Afrika offiziell das Polio-Virus für besiegt erklärt. Leider gilt das aber nicht für alle Regionen gleichermaßen. Dass in Lolo auch heute noch viele Menschen an ihren Folgen leiden, liegt daran, dass es zu wenige Impfungen gibt. Einerseits werden flächendeckende Impfaktionen durch große Distanzen und schlechte Verkehrswege stark verteuert. Andererseits aber weigern sich auch viele Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen. Das Gerücht, Kinder würden durch den Impfstoff steril und könnten später nicht Vater oder Mutter werden, hält sich hartnäckig.

Kampf gegen die Angst

Bischof Ndongo und sein Team stehen vor einer zweifachen Aufgabe. Sie holen Betroffene mit der Dreirad-Aktion aus der Isolation. Viele von ihnen können im Alltag nur auf dem Hosenboden rutschen oder sich auf allen Vieren fortbewegen, indem sie die kraftlosen Beine nachziehen. Die einfachen Fahrzeuge verleihen ihnen ganz neue Möglichkeiten. Gleichzeitig aber bemüht sich die Kirche, durch gezielte Aufklärung die Angst vor der Polio-Impfung einzudämmen und damit die Impfrate zu erhöhen. Derzeit läuft ein Projekt der Caritas Kongo in den fünf Gesundheitszonen des Bumba-Gebietes. Kindern bis zum Alter von 12 Jahren soll damit geholfen werden, sitzen und soweit möglich auch gehen zu lernen. 

Räder der Hoffnung: 65 MIVA-Dreiräder

Seit einigen Jahren setzt man in Lolo auf Dreiräder. Ein findiger Unternehmer, selbst Polio-Patient, baut in seiner Werkstatt aus jeweils drei Fahrrädern zwei Dreiräder. Mittlerweile ist die Nachfrage stark gestiegen; aus der Hauptstadt Kinshasa kommen nun auch industriell gefertigte Fahrzeuge. Bischof Ndongo hat um die Finanzierung von 65 Dreirädern zum Preis von etwa 25.000 Euro gebeten. Sie sollen gratis an Betroffene vergeben werden, egal ob sie Christen oder Muslime sind.

Mobilität ist teilbar

Mobilität ist teilbar und jeder noch so kleine Beitrag hilft!  MIVA-Spendenkonto: IBAN AT07 2032 0321 0060 0000 oder Online-Spendenmöglichkeit unter www.miva.at/online-spenden

Hilfe aus Österreich in die weite Welt

Die MIVA (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft) ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche und finanziert durch Spenden Transportmittel aller Art für den Einsatz in Mission und Entwicklungshilfe. Je nach Bedarf PKW oder Geländewagen, Motorräder, Fahrräder, Traktoren, landwirtschaftliche Geräte, fallweise auch Boote oder kleine Schiffe, Rollstühle und Lasttiere. Pro Jahr erreichen die MIVA-Zentrale in Stadl-Paura in Oberösterreich weit über eintausend Ansuchen aus aller Welt. Zwischen 300 und 400 Projekte können in mehr als 60 Ländern unterstützt werden. 

Mehr Infos

Weitere Infos zur MIVA sowie den vielen Projekten in aller Welt unter www.miva.at bzw. fb.com/MIVAAustria

Gedanken von unserem Mitbruder Frater Anthony Dim, über das, was die Corona Pandemie bedeutet und welche Folgen sie für den Menschen hat.

Provinzial Pater Christoph Eisentraut CMM begrüßte am Sonntag, 13. September, die zahlreichen Wallfahrer zum Gottesdienst in der ehemaligen Klosterkirche von Mönchsdeggingen. 

Seit Jahrhunderten kommen Menschen in die Wallfahrtskirche Mönchsdeggingen, um ihr Herz bei Maria, der Mutter Gottes und der Mutter aller Menschen, auszuschütten und von ihr Hilfe, Kraft und Beistand zu erflehen.

Auch in unseren Tagen soll dieser Ort der besonderen Nähe Mariens allen Menschen offen stehen und bewusst als Wallfahrtsstätte zu "Unserer Lieben Frau von Deggingen" gestaltet werden.

Als geistliche Stätte will dieser Ort Ruhepunkt und Kraftquell für die Menschen von heute sein, eine Stätte des Gebetes und der Feier Gottes.

Prettau, die nördlichste Gemeinde Südtirols und Italiens, veröffentlicht kommentierte Kriegs-Chronik eines späteren Missionars von Mariannhill.   

„Endlich!“ Robert Alexander Steger, der Bürgermeister der Gemeinde Prettau, strahlte, als er am ersten Samstag im September seine Gemeindebürger und eine auserlesene Schar von Ehrengästen zur Präsentation eines „ganz besonderen Dorfbuches“ begrüßen konnte. „Seit Mitte April lagert dieses Werk aus der Feder unseres geschätzten Autors und Chronisten Eduard Tasser im Keller des neuen Gemeindehauses und wartet darauf, unter die Leute zu dürfen. Das Coronavirus hat eine offizielle Vorstellung bisher verhindert. Umso größer die Freude heute!“, sagte der erste Bürgermeister der 550-Seelen-Gemeinde.

Ausgehend vom „kurzen Bericht über die Anteilnahme von Prettau am Weltkrieg 1914-1919“ eines ehemaligen Kooperators namens Konrad Atzwanger entstand 103 Jahre nach den dramatischen Ereignissen des Ersten Weltkrieges ein Geschichtsbuch, „mit vielen, vielen Menschenbildern und Menschengeschichten, auch mit vielen Emotionen, das dazu beitragen will, dass wir nicht dazu verurteilt sind, die Geschichte zu wiederholen.“ Das sagte (mit Rückgriff auf ein bekanntes Zitat des spanischen Schriftstellers George Santayana) Südtirols Kulturlandesrat Philipp Achammer in einer Grußbotschaft an die Festgäste in Prettau.

„Etwas vom Spannendsten war die Suche nach dem Autor der höchst bemerkenswerten Kriegschronik. Außer dem Namen wusste man in Prettau und weit darüber hinaus nichts mehr vom Verfasser. Konrad Atzwanger schien nach seinem mehrjährigen Seelsorgedienst in Prettau wie vom Erdboden verschluckt“, erzählte der Buchautor Eduard Tasser. „Keine Angaben zu Herkunft oder späteren Wirkungsstätten, keine Nennung in den kircheninternen Personalverzeichnissen, keine Erinnerung alter Priester, kein Priestergrab – nichts! Selbst ‚Dr. Google‘ vom ‚World Wide Web‘ wusste lange Zeit keinen Rat. Bis er schließlich doch etwas ausspuckte.“ Ein Bericht aus der Afrikamission anno 1963 erwähnt einen Pater Konrad Atzwanger als Mitglied der in Südtirol weitgehend unbekannten „Congregatio Missionarium de Mariannhill.“ Damit war eine Spur gelegt, die die Suchenden alsbald ans Ziel führte. Konrad Atzwanger, ein blutjunger Geistlicher aus Hall in Tirol, trat 1923 erwähntem Missionsorden bei und wurde unmittelbar danach ins heutige Simbabwe (damals Südrhodesien) entsandt, wo er bis zu seinem Tod im 94. Lebensjahr am 23. Jänner 1987 wirkte.

Die nun erschienene Publikation, immerhin 364 Seiten stark, liest sich auch als Hommage an einen jungen Geistlichen, der sich in schweren Zeiten an die Seite der kleinen Leute in einem unscheinbaren Dorf stellte. Konrad Atzwanger nimmt in seiner Chronik nicht die Kriegsherren in den Blick und nicht ihre blutigen Schlachten, er kennt keine Helden, nicht einmal tapfere Krieger, sondern nur kleine Leute, einfache Menschen, die keine Geschichte geschrieben, wohl aber durchlitten haben.

Pater Wilfred Salhun CMM wurde in Papua Neuguinea zum Priester geweiht. Sehen Sie hier die beeindruckende Weihe:

Pater Jörg Thiemann CMM wurde auf der Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie St. Heinrich in Groß Reken zum neuen Präses gewählt. Vorstandssprecher Heinz Hensel verabschiedete den langjährigen Präses Diakon Heinz Wolf. Wiedergewählt wurden als Kassierer Ludger Konniger und als Beisitzer Alfred Bellmann.

Pater Jörg beteiligt sich auch aktiv an den Inhalten auf unserer Website. So verdanken wir ihm vor allem die wertvollen Hilfen zur Messfeier

Der Journalist Eduard Tasser stieß bei Recherchen auf eine Schrift, die seit über 100 Jahren im Pfarrarchiv von Prettau im südlichen Tirol schlummert. Bei dem Autor handelt es sich um Pater Konrad Atzwanger, der damals als blutjunger Kooperator in Prettau im Einsatz war. Pater Atzwanger bezeichnete die Schrift als "Kriegs-Chronik". In Tirol finden sich nur wenige Zeitzeugnisse, die derart authentisch die Stimmung jener Jahre festhalten. Gerade weil sich im kleinen Bergdorf kriegstechnisch rein gar nichts ereignete, sind die Notizen darüber so bemerkenswert: Denn selbst dort, wo nichts geschah, geschah so unsagbar viel.

Dabei nimmt der Chronist nicht die Kriegsherren in den Blick und nicht ihre blutigen Schlachten, er kennt keine Helden, nicht einmal tapfere Krieger, sondern nur kleine Leute, einfache Menschen, die keine Geschichte geschrieben, wohl aber durchlitten haben.

Aus diesen Aufzeichnungen machte die Gemeinde Prettau unter der Leitung von Eduard Tasser nun ein Buch: Ergänzt mit Zeitungsberichten und beinah schon verblassten Erinnerungen, mit ausgewählten Lebensbildern von Kriegsteilnehmern, mit historischen Bildern und Verweisen auf die größeren Zusammenhänge entstand ein "Dorfbuch", das ein weltgeschichtliches Drama in berührenden Episoden aus einem entlegenen Bergdorf anschaulich nacherzählt, geschichtliche Fakten vom Kopf ins Herz holt.

Es besteht nun die Möglichkeit, Näheres zu diesem Buch zu erfahren, so lädt Eduard Tasser zu Autorenlesungen ein:

Sand i.T., Bibliothek - Mittwoch, 9. September, um 20 Uhr
Bruneck, Stadtbibliothek - Donnerstag, 10. September, um 19.30 Uhr
St. Johann, Bibliothek - Samstag, 12. September, um 15 Uhr
St. Peter, Vereinssaal - Mittwoch, 23. September, um 20 Uhr

Hier finden Sie Bilder von der Beisetzung von Pater Bernhard Thiel CMM auf dem Friedhof in Mariannhill, Südafrika

Im Rahmen der Wanderausstellung "#stolenmemory" spricht auch Pater Dr. Hubert Wendl CMM über den seligen Pater Engelmar Unzeitig CMM. 

Die Termine der Ausstellung sind: 

  • 27.08.20 - 09.09.20

#StolenMemory Ausstellung
in Kahla (Thüringen)

Am Gries, 07768 Kahla

  • 10.09.20 - 23.09.20

#StolenMemory Ausstellung
in Frankenberg (Sachsen)

Markt, 09669 Frankenberg

  • 24.09.20 - 08.10.20

#StolenMemory Ausstellung
in Eutin (Schleswig-Holstein)

Berliner Platz, 23701 Eutin

  • 08.10.20 - 22.10.20

#StolenMemory Ausstellung
in Friedrichsruh/Aumühle (Schleswig-Holstein)

Otto-von-Bismarck-Stiftung, Am Bahnhof 2 (auf dem Stiftungsgelände), 21521 Friedrichsruh

  • 22.10.20 - 05.11.20

#StolenMemory Ausstellung
in Spenge (Nordrhein-Westfalen)

32139 Spenge, Immanuel-Kant-Straße

  • 05.11.20 - 19.11.20 

#StolenMemory Ausstellung
in Reken (Nordrhein-Westfalen)

48734 Reken

  • 19.11.20 - 03.12.20

#StolenMemory Ausstellung
in Geeste (Niedersachsen)

Am Rathaus 3, 49744 Geeste

Wir Missionare von Mariannhill trauern um Pater Bernhard Thiel CMM, der heute Nachmittag bei einem tragischen Verkehrsunfall in Südafrika sein Leben verlor. Sobald nähere Umstände bekannt sind, finden Sie hier weitere Informationen. 

Die Beerdigung von Pater Bernhard Thiel findet am Samstag, 29. August, in Mariannhill statt. Bischof Stanley Dziuba aus der Diözese Umzimkulu, in der Pater Bernhard zuletzt arbeitete (Pfarrei St Josef, Port Edward), wird der Trauerfeier im Monastery vorstehen. 

Provinzial Pater Beki Shabalala teilte zum Unfallhergang folgendes mit: Demnach ist Pater Bernhard, der alleine im Auto war, auf einen stehenden Laster aufgefahren, dessen Fahrer aber nicht im LKW war. Die Vermutung ist, dass Pater Bernhard entweder einen Herzinfarkt erlitt oder am Steuer einschlief. Er war zur Unfallzeit am Dienstag, 14 Uhr, auf dem Heimweg von einem Arztbesuch. Bilder des zerstörten Autos deuten auf eine ungebremste Aufprallgeschwindigkeit hin.

Begleiten wir + Pater Bernhard und seine Angehörigen, besonders seine beiden Schwestern, morgen mit unserem Gebet! Möge er nun das neue Leben in der Anschauung Gottes erleben dürfen!

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