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Einen Tag vor dem Kongregationsfest der Missionare von Mariannhill am 2. Februar haben elf junge Männer in unserem Mutterkloster in Mariannhill, Südafrika, ihr Noviziat begonnen.

Pater Adalbert L. Balling CMM hat ein neues Buch geschrieben. Wie ich zum Bücherschreiben gekommen bin? Die Antwort auf die vom Autor gestellte Frage ist vielfältig: Zum einen durch anfängliche Zufälle, nicht zuletzt durch immer wieder neue Aufgaben, die ihm übertragen wurden; dann aber zunehmend und bewusst durch sein eigenes Motiv, die Sicht seiner Leserinnen und Leser auf die Welt mit seinen Schriften und Büchern auszuweiten und positiv zu beeinflussen. Begleiten Sie Pater Adalbert Ludwig Balling beim Lesen dieses spannenden Buches und sehen Sie bei der Schilderung seiner abenteuerlichen Erlebnisse und Erinnerungen die Welt und die Menschen vielleicht auch aus einer neuen Perspektive: Die Welt - vielfältig, farbig, bunt, interessant, spannend, immer wieder überraschend - und am Ende sogar liebenswert ... [Studiendirektor REINHART URBAN] 

Erschienen ist das Werk im Engelsdorfer Verlag. Es umfasst 216 Seiten und kann für 14.20 Euro über unseren Online-Shop bezogen werden.

 

Wort des Verfassers: Liebe Freunde nah und fern, es freut mich sehr, dass das Echo auf dieses zuletzt erschienene Buch so gut ist. Von mehreren Seiten wurde mir telefonisch mitgeteilt, man habe zwei Tage nur gelesen. Andere ließen mich wissen, sie hätten das Buch schon an mehrere Bekannte weiterempfohlen. Und zwei Ehepaare sagten mir am Telefon, sie hätten abends im Bett einander daraus abwechselnd vorgelesen: Über solche Feedbacks freut man sich besonders.

Im Epilog des Buches habe ich mich bei vielen meiner Freunde und Wohltäter bedankt: Ohne sie wäre vieles in meinem Leben nicht möglich gewesen. Ich habe auch erwähnt, dass ich trotz aller Schwierigkeiten und Probleme am Ende immer wieder feststellen durfte: Letztlich hat sich alles zum Guten hin gewendet, denn Gott schreibt bekanntlich auch auf krumme Zeilen gerade!

Was im Buch vielleicht zu wenig oder nicht deutlich genug erwähnt wurde, sei hier nachgeholt: Ich hatte in all den Jahren, als ich für die Mariannhiller Presse in Deutschland verantwortlich war, volle Freiheit von Seiten meiner Provinzoberen; niemand machte mir Vorschriften zu meinen journalistischen Arbeiten. Niemand hinderte mich bei geplanten Foto- und Info-Reisen. Und auch beim Bücherschreiben redete mir niemand rein. Man vertraute mir, dass ich es richtig machen würde. – Das war eine sehr vornehme und edle Geste. Danke an alle: An die Noch-Lebenden und auch an die bereits von uns Gegangenen!

Last not least – gilt mein besonderer Dank Pater Andreas Rohring CMM, meinem Nachfolger als Chefredakteur unserer Zeitschrift und Kalender. 34 Jahre lang redigierte ich unsere Zeitschrift; dann übernahm Pater Andreas. 40 Jahre lang redigierte ich unsere Kalender, und dann ging auch dieser Job an Pater Andreas. Wir hatten zuvor jahrelang nach einem Nachfolger gesucht. Danke, herzlichen Dank, Pater Andreas! – So, nur so, hatte ich künftig mehr, viel mehr Zeit zum Bücherschreiben…

[Adalbert Ludwig Balling CMM / Ostern 2021]

Ostafrika ist mit der schlimmsten Heuschreckenplage seit Jahren konfrontiert. Eine furchtbare Erfahrung, die auch die ersten Trappisten von Mariannhill in den Jahren 1895 und 1896 im südlichen Afrika machen mussten.

Am Samstag, 6. Februar 2021, wird Frater Paul Omari Omweri zum Diakon und Diakon Jactone Kupalo zum Priester geweiht. Die Weihe findet um 10 Uhr in unserer Niederlassung "Christ the Prophet" in Karen, Nairobi statt. Die Ordination nimmt Bischof Virgilio Pante IMC aus dem Bistum Maralal im Norden Kenias vor.

Wir freuen uns mit den Weihkandidaten und unterstützen sie gerne mit unseren Gebeten. Möge ihr weiterer Weg reichlich gesegnet sein.

Gemeinsame Erklärung zum Inkrafttreten des Vertrags über das Verbot von Kernwaffen von Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ (Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax) und Bischof Dr. Peter Kohlgraf (Präsident der Deutschen Sektion Pax Christi)

Der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, und der Präsident der Deutschen Sektion Pax Christi, Bischof Dr. Peter Kohlgraf, äußern sich aus Anlass des Inkrafttretens des Atomwaffenverbotsvertrags. Die Erklärung im Wortlaut:

„Am 22. Januar 2021 tritt der Vertrag der UNO über das Verbot von Kernwaffen in Kraft. Als Bischöfe, die sich in unterschiedlichen Positionen in besonderer Weise dem Einsatz für Frieden in der Welt verpflichtet sehen, begrüßen wir diese Entwicklung ausdrücklich.

All jene Staaten, die den Vertrag nicht nur unterzeichnet, sondern auch ratifiziert haben, geben uns ein leuchtendes Beispiel dafür, dass wir uns niemals mit vermeintlich unverrückbaren Gegebenheiten abfinden sollten. Die sogenannte nukleare Abschreckung, die seit über 60 Jahren eine vermeintliche Sicherheit suggeriert, baut auf dem unvorstellbaren Vernichtungspotential von Nuklearwaffen auf. Wie wir schon oft betont haben, stellt zwar jede militärische Konflikteskalation in gewisser Weise eine Niederlage des menschlichen Miteinanders dar, doch kein Konfliktge-schehen kann in unseren Augen jemals den Einsatz von Kernwaffen legitimieren. Ausdrücklich unterstreichen wir daher die Botschaft von Papst Franziskus, dass nicht nur der Einsatz, sondern bereits der Besitz solcher Waffensysteme unethisch ist.

Wir rufen daher alle Staaten, die den Vertrag noch nicht unterzeichnet oder ratifiziert haben, insbesondere die Atommächte, dazu auf, dem Vertrag beizutreten und die Doktrin der nuklearen Abschreckung zu überdenken.

Der gerechte Friede erwächst nicht aus der Furcht vor der totalen Zerstörung, sondern aus den Samen des Dialogs und des Miteinanders.“

In Christus starb zu einem neuen Leben am Montag, 18. Januar 2021 im St. Mary´s Krankenhaus zu Mariannhill, Südafrika,
unser Mitbruder Frater Ntandoyenkosi Ngwenya CMM Mitglied der Provinz Mariannhill, Südafrika, gebürtig aus Bulawayo, Simbabwe.

Er erblickte am 20. Januar 1989 das Licht der Welt und legte am 2. Februar 2018 seine Erste Profess ab. 

R.I.P.

Mit 12 Millionen Euro unterstützt das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken im Jahr 2021 Projekte der katholischen Kirche in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora. Die Förderung von missionarischen und sozial-caritativen Projekten bildet einen Schwerpunkt der Arbeit des Hilfswerkes. Dieses engagiert sich bereits seit dem Jahr 1849 für katholische Christen in der Minderheit.

„Gerade in dieser von Corona geprägten Zeit erwarten die Menschen von unserer Kirche und den Hilfswerken, dass sie ihrer solidarischen und gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Obwohl nicht absehbar ist, wie sich das Jahr wirtschaftlich entwickeln wird, stehen wir unseren Projektpartnern zuverlässig im Rahmen unserer Möglichkeiten solidarisch zur Seite. Wir werden die notwendigen Hilfen geben, damit Pastoral und sozial-caritatives Engagement auch in diesen Zeiten der Verunsicherung gelingen können“, sagt der Generalsekretär des Hilfswerkes, Monsignore Georg Austen.

Eine zentrale Fördersäule ist nach wie vor die Kinder- und Jugendhilfe, durch die u. a. Kindertageseinrichtungen, Religiöse Kinderwochen und jugendpastorale Projekte mit 1,63 Millionen Euro gefördert werden. Für die religiöse Bildungsarbeit im Jahr 2021 werden 1,96 Millionen Euro und für Projekte der Neuevangelisierung und zur Förderung von Personal- und Praktikantenstellen 845.000 Euro bereitgestellt.

Mit der Bauhilfe wird der Erhalt der kircheneigenen Infrastruktur, wie Schulen, Kindergärten, Pfarrheime oder auch Hospizdienste in den finanzschwächeren Bistümern mit 2,1 Millionen Euro unterstützt: darunter 24 Projekte in Deutschland, 24 Projekte in Nordeuropa und sieben Projekte in Estland und Lettland. Weitere 365.700 Euro sind für eilbedürftige Baumaßnahmen vorgesehen. Die Verkehrshilfe unterstützt die Anschaffung von BONI-Bussen mit 532.000 Euro, zudem werden zweckgebundene Fördergelder des Diaspora-Kommissariats in Höhe von 4,6 Millionen Euro nach Nordeuropa weitergeleitet.

„Das vergangene Jahr war für alle gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kirchlichen Bereiche – sehr herausfordernd. Insbesondere die starken Rückgänge bei den Kollekten spüren wir deutlich. Die Auswirkungen der Pandemie werden uns weiter begleiten. Für uns als Hilfswerk ist es wichtig, dass wir optimistisch und ohne Wehklagen nach vorne blicken und unserem Auftrag nachkommen, den Menschen Mut zu machen. Daher danke ich allen Spenderinnen und Spendern für das uns entgegengebrachte Vertrauen und die konkrete finanzielle Unterstützung“, sagt Präsident Heinz Paus.

Würzburg (POW) Die Missionare von Mariannhill in Würzburg laden ab Dienstag, 19. Januar, zu monatlichen Josefs-Predigten in die Klosterkirche Herz Jesu ein. 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Liebe Eltern,

wie Sie sicherlich den Medien schon entnommen haben, ist der Präsenzunterricht bis zum 31. Januar 2021 ausgesetztvgl. die Schulmail vom 07.01.2021.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW hat den Schulen die Möglichkeit gegeben, für die Vorbereitungen auf ein qualitativ hochwertiges Distanzlehren und -lernen zwei Organisationstage bis zum Beginn des Distanzunterrichts zu nutzen, die wir gerne wahrnehmen möchten.

  • Am Montag (11.01.21) werden wir als Kollegium im Rahmen einer ganztägigen Dienstbesprechung die pädagogische Konzeption sowie die technische Umsetzung des Distanzunterrichts miteinander abstimmen.
  • Am Dienstag (12.01.21) werden ausgewählte LehrerInnen mit den Schüler*innen, also mit Euch / mit Ihren Kindern zusammen online die technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten erproben.
    • Alle Schüler*innen erhalten gegen 8.00 Uhr eine Mail mit Informationen und Lernvideos für ein erstes Kennenlernen und Ausprobieren von Microsoft TEAMS.
    • Gegen 10.00 Uhr werden die Klassenleitungs- und Stufenleitungsteams in erste Audio- oder Videokonferenzen einsteigen und mögliche Fragen und Details mit ihren Lerngruppen klären.
  • Start für den Distanzunterricht nach bisherigem Stundenplan ist damit Mittwoch, der 13.01.2021 um 7.40 Uhr!

Weitere Informationen entnehmt / entnehmen Sie bitte dem Leitfaden → unter diesem Link erreichbar.

Ab Dienstag (12.01.21) kann eine Notbetreuung für die SchülerInnen der Klassen 5 und 6 eingerichtet werden, „die beim Distanzunterricht im häuslichen Umfeld ohne Betreuung Probleme bekämen." Damit wird diesen Kindern „die Erledigung ihrer Aufgaben in der Schule unter Aufsicht" ermöglicht. Diese SchülerInnen „nehmen - auch wenn sie sich in der Schule befinden - am Distanzunterricht ihrer jeweiligen Lerngruppe teil." (vgl. Schulmail v. 07.01.21)

  • Dienstags und montags findet diese Notbetreuung von 7.40 bis 13.10 Uhr statt.
  • Mittwochs bis freitags von 7.40 bis 12.10 Uhr.

Wir bitten Sie sehr verantwortungsbewusst mit dieser Möglichkeit umzugehen, da wir alle voll beschäftigt im Distanzunterricht tätig sind. Bitte richten Sie ggfs. Ihren Antrag auf Notbetreuung bis Montag (11.01.2021) 12.00 Uhr an unser Sekretariat, damit wir die Betreuung planen können: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Bitte beachten Sie, dass kein Schulbusverkehr eingerichtet ist. Für die Hin- und Rückfahrt kann lediglich der öffentliche Nahverkehr genutzt werden. Unter folgendem Link finden Sie das Formular für einen Antrag für eine Notbetreuung unter diesem Link.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte telefonisch (02864-94930) oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an unser Sekretariat, die diese Anfragen möglichst zeitnah an die jeweiligen AnsprechpartnerInnen weiterleiten werden.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Gestaltung der nächsten drei Wochen einen qualitativ angemessenen Distanzunterricht gewährleisten können. Uns ist bewusst, dass diese Lernformen den Präsenzunterricht nicht vollständig ersetzen können.

Bitte unterstützen Sie uns und Ihre Kinder in diesem Vorhaben!

Mit besten Wünschen - und „Bleibt und bleiben Sie gesund!!"

Sigrid Kliem (Schulleiterin)

Gedanken von Pater Jörg Thiemann zum Fest "Taufe Jesu": „Würden Sie sich heute taufen lassen, wenn Ihre Eltern Ihnen die Entscheidung selbst überlassen hätten? Würden Sie sich, falls Sie als Erwachsener die Taufe empfangen haben, genauso handeln wie damals?“ Ich finde es sehr wichtig, von Zeit zu Zeit wieder neu JA zu sagen zu meinem Leben als Christ oder als Christin. 

Das Fest „Taufe des Herrn“ kann dazu ein Anlass sein. Es ist ein Fest voller Verheißungen, voller Zusagen an uns alle. Jesus stellt sich in seiner Taufe mit uns auf eine Stufe. Jesus teilt unser Leben von Beginn an. Die Taufszene stelle ich mir auf ganz verschiedene Weise vor. Johannes gießt Jesus Wasser über den Kopf, so wie wir es in unseren Breitengraden kennen. Jesus, der ohne Sünde ist, lässt sich reinwaschen von den Sünden. Er lässt sich neues Leben schenken. Eine andere Möglichkeit ist die: Jesus lässt sich von Johannes untertauchen. Der alte Mensch steigt hinunter, der neue Mensch kommt hoch. Jesus nimmt das auf sich – aus Liebe zu uns. 

Jesus erfährt bei seiner Taufe vieles, was ihm Mut macht: Der Himmel öffnet sich. Das Leben von Jesus ist ausgerichtet auf den Himmel, auf die Gemeinschaft mit Gott. Der Geist schwebt wie eine Taube auf Jesus. Jesus wirkt in der Kraft Gottes. Jesus wirkt ganz in der Einheit mit Gott. Darum hört Jesus eine Stimme, die spricht: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen.“ Gott steht hinter ihn. Gott nimmt ihn an. Diese Erfahrung am Jordan rüstet Jesus aus für sein Wirken. 

Die Menschen haben wohl am Leben von Jesus, an seinen Worten und Taten gespürt: Gott liebt Jesus. Jesus schenkt diese Liebe weiter an die Jünger, an die Menschen und an uns. Was Jesus lebte, war ein Ausdruck seiner Taufe. Jesus lebte seine Taufe. 

Er tat dieses auf eine ganz zärtliche Weise. Die Taube ist auch ein Symbol für Frieden, für Reinheit, für Sanftheit. Jesus hat den Frieden gepredigt und auch gelebt. Auf das Böse, das ihm angetan wurde, hat er mit Liebe geantwortet. Am Kreuz hat er gebetet: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Einer Welt von Machtgebärden, einer Welt, in der Stärke zählt, zeigt Jesus einen neuen Weg auf, der Liebe, der Sanftmut. 

Durch die Taufe gehören wir Jesus an. Wir sind auch berufen, unsere Taufe und unseren Glauben zu leben, zu zeigen, dass wir zu Gott gehören und uns von Gott geliebt fühlen. 

Was Jesus zugesagt wurde, das wird auch uns zugesagt. Auch uns steht der Himmel offen. Auch wir sind auf den Himmel, auf das Leben bei Gott ausgerichtet. Unser Ziel ist es, einmal in der Nähe bei Gott zu leben. Dieses Ziel gibt uns Kraft, ist uns Ansporn, als Christen/ innen zu leben. Bei jeder Taufe wird deswegen auch die Osterkerze entzündet. Sie ist Zeichen, dass Jesus auferstanden ist und auch wir auferstehen werden. Darum wird die Taufkerze an der Osterkerze entzündet. 

Auch wir sind dazu ausgerüstet mit Gottes Geist. Gottes Geist zeigt uns einen zärtlichen Weg für unser Leben. Wenn wir versuchen Frieden zu stiften, die Hand zur Versöhnung reichen, dann leben wir unsere Taufe. Das kann auch ein gutes Wort, das Mut macht, sein. In dieser Zeit von Corona, wo wir Abstand halten sollen, können wir Nähe zeigen. Wir haben die Möglichkeit, am Telefon einander mehr zuzuhören. Nicht wenige haben eines neu entdeckt: Das Briefeschreiben oder das Schreiben von Karten mit der Hand. 

Vielleicht spüren Sie, dass der Glaube Halt gibt und es oft auch Freude schenkt, Glauben zu leben. Wo Sie das spüren trotz aller Skandale, trotz aller schweren Erfahrungen als Christen/ innen, da wird Ihre Taufe Wirklichkeit. 

Würden Sie sich nochmal taufen lassen? Ich hoffe es sehr! 

Am Abend des 1. Januars 2021 starb nach kurzer Krankheit Diakon Sphelele Phewa CMM im EThekwini Hospital in Durban, Südafrika. Diakon Phewa erblickte am 16. Februar 1989 in Mariannhill das Licht der Welt – Durban. Am 2. Februar 2017 legte er seine Erste Profess ab und wurde drei Jahre später am 17. Oktober 2020 zum Diakon geweiht. 

Botschaft von Papst Franziskus zum Welttag des Friedens am 1. Januar 2021

Bischof Wilmer: „Achtsamkeit ermöglicht echte Solidarität“

Am 1. Januar 2021 begeht die katholische Kirche den 54. Welttag des Friedens. Papst Franziskus hat ihn unter das Leitwort „Die Kultur der Achtsamkeit als Weg zum Frieden“ gestellt. In seiner Botschaft zum Welttag erinnert er an die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Sein Mitgefühl gelte allen, die in dieser Zeit einen geliebten oder nahestehenden Menschen verloren hätten. Die Krise habe erneut gezeigt, „wie wichtig es ist, füreinander und für die Schöpfung Sorge zu tragen, um eine Gesellschaft aufzubauen, die auf Beziehungen der Geschwisterlichkeit beruht“. Dabei betont Papst Franziskus die Notwendigkeit zur Achtsamkeit, die während der Pandemie in besonderer Weise praktisch erfahrbar geworden sei.

Achtsamkeit und Barmherzigkeit seien auch Kennzeichen der Nachfolge Jesu: „Die Werke der geistlichen und leiblichen Barmherzigkeit bilden den Kern des karitativen Dienstes der frühen Kirche.“ Dieser Dienst sei im Laufe der Jahrhunderte „zum pulsierenden Herz der Soziallehre der Kirche“ geworden. Die Achtsamkeit lasse sich heute als das entscheidende Fundament verstehen, das „die Förderung der Würde jeder menschlichen Person, die Solidarität mit den Armen und Schutzlosen, die Sorge um das Gemeinwohl und die Bewahrung der Schöpfung“ trägt, so Papst Franziskus.

In seiner Botschaft ruft er die beiden Dimensionen des Menschen als soziales und einzigartiges Individuum in Erinnerung und entfaltet die Erfordernisse, die mit der „Förderung der Würde und Rechte der Person“ einhergehen. Franziskus wendet sich gegen falschen Individualismus und die Ausbeutung des Menschen und betont die Bedeutung des Dienstes für das Gemeinwohl, der allen Menschen aufgetragen sei. Deshalb müssten „unsere Pläne und Bemühungen stets die Auswirkungen auf die gesamte Menschheitsfamilie berücksichtigen und die Folgen für den gegenwärtigen Augenblick und für die künftigen Generationen abwägen“. Diese Haltung, die „auf den Schrei der Bedürftigen und auf den Schrei der Schöpfung“ zugleich höre, finde in solidarischem Handeln und tätiger Nächstenliebe ihren Ausdruck.

Aus einer so verstandenen Achtsamkeit entwickelt Papst Franziskus den „Kompass für einen gemeinsamen Kurs“ der Menschheitsfamilie. Er ruft die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft dazu auf, diesen „Kompass der oben genannten Prinzipien zur Hand zu nehmen“, um den Globalisierungsprozess so zu gestalten, dass der Wert und die Würde eines jeden Menschen und der Schöpfung geachtet werden. Gegen die neu erwachenden Nationalismen setzt der Papst die Geltung des Völkerrechts und die universale Geltung der Menschenrechte. Einmal mehr erneuert er angesichts militärischer Krisen und Kriege seinen Appell, „mit dem Geld, das für Waffen und andere Militärausgaben verwendet wird, einen ‚Weltfonds‘ einzurichten, um dem Hunger ein für allemal ein Ende zu setzen und die Entwicklung der ärmsten Länder zu fördern“.

Bischof Dr. Heiner Wilmer (Hildesheim), Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax, unterstreicht die Bedeutung der Solidarität, wie sie von Papst Franziskus in dessen Botschaft erläutert werde. „Wie schon in seiner vielbeachteten Enzyklika Fratelli tutti fordert der Papst dazu auf, den Nöten unserer Zeit nicht auszuweichen, sondern den Leidenden nahezukommen. Diese Achtsamkeit ermöglicht echte Solidarität. Sie kann die Form der Mildtätigkeit annehmen, hat aber auch eine politische Dimension. Denn den Armen, Kranken und Hungernden kann letztlich nur durchgreifend geholfen werden, wenn Strukturen geschaffen werden, die die Lebenschancen der Bedürftigen nachhaltig verbessern“, so Bischof Wilmer. Der Papst mache deutlich, dass diese Solidarität auch Ausdruck der Sorge um den wahren Frieden in der Welt sei. Er verstehe die Botschaft von Papst Franziskus zum Weltfriedenstag als eine Wegweisung in zentralen Weltfragen: „Es ist gut, dass der Papst nicht müde wird, für den Multilateralismus, das Völkerrecht und die Menschenrechte einzutreten. Und mehr noch: Franziskus sorgt dafür, dass diese Perspektiven in keiner Weise abstrakt daherkommen. Denn sie wurzeln in einer Kultur der Achtsamkeit und der Mitmenschlichkeit, in die sich jeder Mensch hineinleben kann und soll. Wie Papst Franziskus zurecht schreibt, kommt dabei der Bildung, in Familie und Schule, eine unverzichtbare Bedeutung zu.“ (dbk)

Hinweis:

Die Botschaft von Papst Franziskus zum 54. Welttag des Friedens ist auf www.dbk.de unter Papstbotschaften verfügbar.

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