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Wohl in der Nacht auf Silvester wurde in einen Raum des Missionshauses St. Josef in Reimlingen, der von der Landjugend genutzt wird, eingebrochen sein. Der oder die Täter schlugen ein Fenster ein und verschafften sich dadurch Zutritt. Es wurde eine Geldkassette mit einem geringen Bargeldbetrag entwendet. Der Sachschaden an der Fensterscheibe wird auf etwa 100 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt.

Seit dem 12. Januar 2020 funktionieren die Telefonleitungen und die Internetverbindungen in unsere Zentrale in Würzburg wieder. Für all die Umstände - auch wenn es nicht in unserer Hand lag - möchte wir uns bei allen entschuldigen und für Ihr Verständnis bedanken. Ihre Missionare von Mariannhill!

 

Wie fängt man ein Neues Jahr an? Mit welchen Vorsätzen? In wessen Namen? Auf welchen Schwur? Und überhaupt – was ist denn schon neu im Neuen Jahr? Edith Stein meinte einmal, wir sollten jeden Tag (nicht nur den ersten Tag des Jahres) "wie ein neues Leben beginnen". Grund zu solchem Neuanfang gebe es allemal und zuhauf. Es erfülle sie, Edith Stein, immer wieder mit Dankbarkeit, wenn sie an die wunderbaren und geheimnisvollen Fügungen Gottes in ihrem Leben denke.

Warum tun wir es denn nicht, jeden Tag neu zu beginnen? Warum zaudern und zögern wir, neu anzufangen? Warum nützen wir nicht die Chance, wenn schon nicht, wie Edith Stein vorgeschlagen hat, jeden Morgen, so doch wenigstens zum Beginn eines Neuen Jahres? Fehlt es uns an Vorbildern? An Menschen, die uns den Weg weisen? – Ich glaube, nah besehen, entpuppen sich unsere Fragen als Ausreden. Denn die Bibel ist übervoll mit Vorbildern, und die Texte der Evangelien strotzen geradezu von passenden Beispielen! – Da sind die Hirten! Sie "eilten nach Bethlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag" (Lk 2,16). Sie berichteten ihren Nachbarn und Kollegen, was sie gehört und gesehen hatten – und alle staunten über ihre Worte.

Spätestens jetzt stellt sich die Frage an uns: Wie wäre es, wenn wir uns aufmachten und uns "beeilten" auf dem Weg nach Bethlehem? Wie wäre es, wenn auch wir hingingen, um das Kind anzubeten? Wie wäre es, wenn wir mit anderen – mit Verwandten, Freunden, Bekannten – die Freude teilten, die uns widerfahren ist auf unseren eigenen Wegen? Die Hirten, durch die Bank einfache, ungebildete Menschen, zeigten höchste Herzensbildung, aber auch ein waches Interesse daran, die Erlebnisse, die sie auf den Fluren von Bethlehem hatten, mit anderen zu teilen. – Ferner könnten wir lernen, etwa von Maria, der Mutter des Neugeborenen, wie man mit dem Gotteswort umgeht? Oder mit Begebenheiten, deren tiefere Bedeutung uns zunächst noch nicht einleuchtet. Sie, Maria, "bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach". (Lk 2,19) – Maria, die Hörende. Maria, die Bewahrende. Maria, die Willige. Maria, die Nachdenkliche. Maria, die Mütterliche. Maria, die Ausharrende. Jetzt schon, nach dem Besuch der Hirten an der Krippe, aber auch in den kommenden Monaten und Jahren, besonders unter dem Kreuz auf Golgotha!

Was sonst noch möchte Maria uns zum Neuen Jahr sagen? – Vielleicht dies: Bleibt dem Herrn treu. Harrt aus. Bewahrt und bewegt seine Worte in euren Herzen. Bleibt 

in der Liebe Gottes und bittet den Allmächtigen immer wieder um seinen Segen und seinen Schutz für dieses Jahr! Oder wir orientieren uns an den Worten der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, deren bescheidenes Gebet auch unsere Neujahrs-Gedanken miteinschließt: Ich bitte nicht um Glück der Erden; nur um ein Leuchten dann und wann. Lass sichtbar deine Hände werden, ich deine Liebe ahnen kann.

 

Gedanken zum Neuen Jahr 2020 von Pater Adalbert L. Balling CMM

Lehramtsstudentin Franziska Lasser begeisterte mit einem zweistündigen Vortrag ihre Zuhörer in der Kulturetage der Gemeinde Reimlingen. Sie berichtete anhand von Videos und Bildern über ihre Erfahrungen als Missionarin auf Zeit (MaZ) in Südafrika. Die ersten Monate verbrachte sie im Herz-Jesu-Heim der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Ixopo, Südafrika, und einige Monate wirkte sie an der Seite von Schwester Clair Wade CPS im Gästehaus TreFontane in Mariannhill, Südafrika. Die zahlreichen Zuhörer, die der Einladung des internationalen Freundeskreises in Reimlingen gefolgt waren, konnten sich ein gutes Bild von ihrem Einsatz machen. 

Als Dankeschön konnten 560,60 Euro für das Straßenkinderprojekt in Ixopo, Südafrika, überwiesen werden

Bruder Alois Humpf, Pater Adalbert Balling sowie Dr. Hans Schales und Dr. Andreas Lauer haben sich im Missionshaus St. Josef in Reimlingen getroffen. Bruder Alois (li), der zur Zeit aus gesundheitlichen Gründen sich im Missionshaus St. Josef aufhält, freut sich sichtlich über die Begegnung mit Mitbrüdern und Freunden, die er aus Simbabwe kennt. Pater Adalbert Balling erinnert an die Zeit in Simbabwe zu Anfang der 1960er Jahre. Dr. Hans Schales (2. v.r.) lebt auf der Missionsstation St. Luke und wird begleitet von seinem Schwiegersohn Dr. Andreas Lauer, der ebenfalls schon oft mit seiner Frau in Simbabwe war. Übrigens hat die Zeitschrift Mariannhill Auszüge aus der lesenswerten Biographie von Dr. Hans Schales abgedruckt. 

Heute, am 24. Dezember, starb vor 10 Jahren Bischof Henry van Lieshout CMM. Er war der erste Bischof der Diözese Lae in Papua Neuguinea. Als jemand der immer nah bei den Menschen war, hatte er wesentlichen Anteil daran, dass die Zahl der Katholiken im Bistum Lae stetig wuchs. Henry van Lieshout erblickte am 19. März 1932 in Venlo, Niederlande, das Licht der Welt. Seine Erste Profess legte er am 8. September 1954 ab. Fünf Jahre später wurde er zum Priester geweiht. Und am 5. März 1967 erhielt er die Bischofsweihe. Möge er die Herrlichkeit des Auferstandenen Herrn Jesus Christus nun unverhüllt schauen dürfen. R.I.P.

Grüße zu Weihnachten, zum neuen Jahr 2020 und eine Einladung zum Jahrestreffen der Ehemaligen

Am Sonntag, 22. Dezember, feiert Bruder Johannes Mayr im Missionshaus St. Josef seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren ihm herzlich und wünschen ihm auf diesem Wege Gottes reichen Segen. 

Bruder Johannes Mayr wurde am 22. Dezember 1939 in Eppertshofen geboren. Nach dem Besuch der Volksschule ging er drei Jahre auf die landwirtschaftliche Berufsschule. Am 30. Dezember 1957 kam er zu den Missionaren von Mariannhill nach Reimlingen.
Am 28. September 1958 wurde Bruder Johannes eingekleidet. Zwei Jahre später, am 29. September 1960, legte er seine Erste Profess ab. Da hatte er schon die Gesellenprüfung als Bäcker bestanden. Am 29. September 1963 band er sich mit Ablegung der Ewigen Gelübde an die Gemeinschaft der Missionare von Mariannhill. Seitdem ist Bruder Johannes in Reimlingen und arbeitete in der Landwirtschaft sowie in der Druckerei mit. In den früheren Jahren war er auch in der ordenseigenen Backstube tätig.

Der Internationale Freundeskreis Reimlingen lädt alle Interessierten ein zum Vortrag 

Pater Jose Ferney Aragon Briñez empfing in Bogota, Kolumbien, die Priesterweihe.

Heute vor einem Jahr wurde Rozario Menezes SMM zum Bischof der Diözese Lae in Papua Neuguinea geweiht. Anlässlich dieses Jubiläums wünschen wir ihm Gottes reichen Segen. Seit den 1960er Jahren arbeiten wir Missionare von Mariannhill im Bistum Lae und mit Pater Henry van Lieshout und Pater Chris Blouin stellten wir auch die ersten Bischöfe. 

Die Kirchenmusik Mariannhill lädt zum traditionellen Weihnachts-Wunschkonzert am Sonntag, 22. Dezember um 16.30 Uhr, in die  Klosterkirche Mariannhill in Würzburg ein.

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