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Frater Anthony Dim hat sich Gedanken zur bevorstehenden österlichen Bußzeit gemacht. Seine literarischen Gedanken wurden mit Bildern aus Lagos, Nigeria, umrahmt. 

Pater Jörg Thiemann CMM macht sich so seine Gedanken zum Faschingssonntag sowie den schrecklichen Ereignissen in Hanau:

Helau all Ihr Frommen 
Ich heiße Euch alle  herzlich willkommen 

Habt Ihr die Worte aus dem Evangelium gehört
habt auch Ihr euch dran gestört...
An diesen Worten müssen wir uns reiben...
sonst könnten wir alle gleich zuhause bleiben...

Wie kann Jesus nur  verlangen,
mit der Liebe zum Feind anzufangen...
wir hören Jesus auch sagen...
lass dich auch auf die andere Wange schlagen...

Bringt dich jemand zu Gericht...
besteh auf deine Rechte nicht...
schenke dein Hemd, deinen Mantel, ja alle Sachen...
wenn sie anderen mehr Freude machen…

Will dich einer zu einer Meile zwingen,
geh eine zweite und fang an zu singen
hat einer zu große Sorgen,
dann sei nicht zu schade, ihm zu borgen

Wir sollten es als Christen unterlassen...
Nur den Nächsten zu lieben, den Feind zu hassen
Wer nur den guten Freund kann leiden...
Ist nicht besser als die Heiden

Wer nur zum Bruder oder zur Schwester ist gut,
der in den Augen von Jesus nichts Besonderes tut...
wie der Vater im Himmel nach Vollkommenheit streben...
dann erst können wir der Welt ein Zeugnis geben...

Was uns ist heute aufgegeben,
ist nicht leicht zu leben...
vielen scheint das alles viel zu schwer
denn diese Worte stehen quer...

Schauen wir in unsere Welt voll Hass und Streit,
nur wenige sind zur Versöhnung echt bereit...
lass dir nichts gefallen, schlage zurück...
sonst raubt dir jemand noch dein Glück...

Auf der großen Bühne der Politik,
kommt  es zuweilen knüppeldick...
Oft interessiert nur noch das eigene Land...
Drum steht die Welt gerad am Rand...

Die Gewalt von Rechtsextrem
Ist inzwischen ein Problem…
Mutig woll´n wir uns erheben…
Denn Denken von rechts darf es nicht länger geben…

Wir alle haben es geseh´n,
was Schlimmes in Hanau ist gescheh´n.
Tausende entzündeten ein Kerzenlicht.
Und zeigten: so etwas, das wolln wir nicht.

Vom Klima will ich heute mal schweigen...
der Gedankenlosigkeit Folgen hier sich deutlich zeigen...
die Meere sind vom Müll verdreckt...
kein Wunder, wenn unsere Erde bald verreckt...

Ich sage es ohne zu lügen...
zuerst denkt jeder an das eigene  Vergnügen...
an die kommenden Generationen denken nicht alle...
drum sitzen wir ja auch in der Falle...

Als Jesus seine Worte hat gemacht...
hat er sich was dabei gedacht...
Er wollte errichten Gottes Reich,
nicht erst später, sondern gleich...

Wenn wir Christen wollen geben Zeichen,
sollten wir von diesen Worten nicht weichen...
Was Jesus heute sagt, das sei unser Ziel,
wie ein Christ zu leben, das verlangt schon viel...

Wie Oft eskaliert ein Streit,
weil keiner zur Versöhnung ist bereit...
Mit Zinsen wird  zurückgegeben...
So ist es halt oft im Leben

Vergeltung und die süße Rache
sind oft die erstrebte Sache...
Das Miteinander ist oft nicht leicht
Denn die Hand zum Frieden wird oft nicht gereicht. ..

Wenn ich nicht bekomme mein Recht,
dann geht es mir sehr schlecht...
in dieser Welt der nichts zählt,
wer den Weg der Sanftmut wählt...

Dennoch will ich dazu appellieren,
es immer wieder zu probieren,
den Frieden zu suchen und um nachzujagen,
heute und an allen Tagen...

Darum möchte ich euch heute bitten
versucht es doch mit kleinen Schritten...
nur so wird die neue Welt entstehen,
das werden wir eines Tages sehen...

Eine Welt, die achtet das Recht der Kleinen,
in der wir über Unrecht alle weinen,
eine Welt, friedvoll und gerecht...
na, das wäre doch nicht schlecht...

Das wäre eine Welt, wie Gott sie gedacht,
drum hat er sie auch aus Liebe gemacht...
So schön könnte alles sein im Leben,
würden wir alle nach Liebe streben...

Setzt dem Bösen das Gute entgegen...
Nur dann geht ihr auf guten Wegen...
Denn es ist wichtig für die wirklich Frommen,
dass sie werden wie der Vater im Himmel: nämlich vollkommen...

Am Montag, 17. Februar 2020, darf Pater Tony Gathen auf 80 Lebensjahre zurückblicken. Mehr als 20 Jahre hat Pater Tony Gathen CMM in Afrika gewirkt – in Südafrika, Sambia, Simbabwe. 1984 ging er für vier Jahre nach Amerika, kam dann aber nach Sambia zurück. Die letzte Versetzung war 2003 nach Simbabwe. In Südafrika hat Pater Tony als Seelsorger an zwei Missionsstationen angefangen, dann wurde er gebeten, in Mariannhill ein Exerzitien Haus aufzubauen. „Das war eine schöne Aufgabe“, erzählt er strahlend. Er bekam gute Rückmeldungen von Schwestern und Priestern, auch ein Bischof war mehrmals dabei. Jeden Tag gab es ein Gespräch mit ihm als Exerzitien-Meister. Drei Jahre lang war Pater Tony dafür zuständig, dann wurde ein Mitbruder aus Südafrika dafür ausgebildet. Tony sollte die Missionsstation St. Michael übernehmen, die einzige, die älter ist als Mariannhill, wurde dann aber nach Amerika versetzt. Später war er ein Jahr lang in Rom im Archiv des Generalats, bis er schließlich 2005 nach Riedegg in Österreich kam. Pater Tony hatte von Anfang an den Wunsch, in die Mission zu gehen und nutzte deshalb nach dem Abitur am Abendgymnasium das Angebot, Noviziat und Studium in Afrika zu absolvieren. Bis vor kurzem leitete er das Mariannhiller Hilfswerk für Österreich. Er trachtet danach, zu schauen, wo Hilfe am dringendsten nötig ist und hält Kontakt zu Mariannhillern in anderen Erdteilen. Seine Parkinson-Erkrankung schränkt ihn leider ein, und so sagt er, dass er am liebsten gesund wäre. Ansonsten möchte Pater Tony Gathen „schon noch einiges“ leisten.

Wir Missionare von Mariannhill gratulieren unserem Mitbruder Pater Tony recht herzlich zu seinem Geburtstag und wünschen ihm noch viele gesegnete Jahre. Möge Gott ihn auch weiterhin reichlich segnen.

Vor 39 Jahren wurde Bruder Konrad Diethei nach Südafrika ausgesandt, um dort als Missionar von Mariannhill zu arbeiten. Nun ist er am 15. Februar 2020 nach Deutschland zurückgekehrt. Hier wird er vor allem Aufgaben im Missionshaus St. Josef in Reimlingen übernehmen. Wir in der Deutschen Provinz heißen ihn willkommen und wünschen ihm alles Gute und Gottes Segen bei seinem weiteren Wirken in unserer Gemeinschaft. Bruder Konrad erblickte am 10. März 1956 in Nördlingen das Licht der Welt. Zwanzig Jahre später trat er in unsere Gemeinschaft der Missionare von Mariannhill ein. 

Am Dienstag, 11. Februar 2020, starb nach langer Krankheit im Alter von 46 Jahren Diakon Daniel Apas im Krankenhaus Angau Genera in Lae, Papua Neuguinea. Diakon Daniel wurde am 30. Juni 1973 auf der Insel Walis, Papua Neuguinea, geboren. Am 2. Februar 2000 legte er seine Erste Profess in der Gemeinschaft der Missionare von Mariannhill ab. Vier Jahre später wurde er zum Diakon geweiht. Möge er nun die Herrlichkeit Gottes unverhüllt schauen dürfen. R.I.P.

Pater Brian Nonde CMM schreibt über Diakon Apas folgendes: "Deacon Daniel Kwainymvu Apas was born on the 30th of May, 1973 in Kambilal villag in Walis Island, East Sepik Province. He was the third last born of the eleven children born of Mr. John Apas and Mrs. Maria Moinedan. He started his formal education in 1979 at Walis Community School and was the second best grade 6 student in 1985. 

Daniel grew up with a never give up attitude. His elder brother Mr. Steven Apas was at Tangugo Pastoral Center in Wewak training as a Catechist and was about to Lae. Daniel heard about it and told him that I am coming with you. His elder brother Mr. Steven told him that he had no enough money for both of them to travel, that it was not just possible. Instead of heading Daniel found a canoe which was half cracked and paddled into the mangrove to collect the dry coconut and make copra for sale so that he could raise a K20 transport fare. On 5th of December, 1985 Daniel came to Lae with his elder brother Steven Apas. 

In 1986 to 1987, Daniel helped by his cousin sister Mrs. Thomas continued with his grade seven and eight school studies at St. Michael’s Study Centre in Kamkumung; the building is now Centre of Mercy Clinic. After his studies at St. Michael’s study centre, he went to St. Joseph Catholic Technical School in 8mile. 

From 1988 to 1989, Daniel through distance learning completed his grade nine and ten. Then he worked first with KK Kingston, and later with Niuguini Class and Allium Company but slowly discovered that was not his place. He left and opted to be helping as server at Mass in St. Sebastian Parish, East Taraka. During this time Daniel came in contact with St. John of God Brothers and the late Bishop Christian Blouin CMM who was then a parish priest in Taraka. Contact with the late Bishop Christian made him discover his calling. 

In 1992, Daniel moved into the Mariannhill community located in China town here in Lae Diocese in order for him to discern his vocation to religious life.From 1994 to 1996 he at St. Fidelis College to prepare himself to start his priestly training with the Missionaries of Mariannhill. In 1997, he began his philosophical studies at Holy Spirit Seminary in Bomana – Port Moresby.

In 1999 Daniel Apas entered the novitiate in Mariannhill Monastery South Africa. Hemade his first profession on February 2, 2000 and became the first Papua New Guinean member of the Congregation of the Missionaries of Mariannhill. After novitiate he went for theological studies at the Cedara Institute of Theology in Pietermaritzburg South 
Africa.

In 2002, the House of Formation for the Missionaries of Mariannhill in Port Moresby was opened and Daniel was transferred back to Papua New Guinea to study at Bomana College (the Catholic Theological Institute). He quickly became the Vice-President of theStudents Representative Council and an editor of the students’ publication for Mariannhill College. During this same year, on 22 October, the Archbishop of Port Moresby, Brian Barns conferred the ministry of acolyte o n Daniel Apas along with the seminarians and students from other religious institutes at Bomana.

In 2003, Daniel Apas moved to Lae for his pastoral year. He worked with Fr.Alphonse Voorn at Holy Spirit Parish and w a s involved in many other pastoralactivities in the Diocese.

On February 2, 2004, Daniel made his final profession, and became the permanent member of the Congregation of the Missionaries of Mariannhill.

On 9th October 2004, Daniel Apas was ordained deacon together with others by the auxiliary bishop of Port Moresby, Cherubim Dambui in the chapel at the Catholic Theological Institute in Bomana. Thus he became the first Mariannhill Papua New Guinean deacon.

In 2004 on 13th November, the newly ordained deacon Daniel graduated with a degree of Bachelors of Arts in Theology. As a deacon he first served at St. Mary's Cathedral in Top Town – Lae and then later served at St. Patrick's parish and St. Stevens. 

In 2008 on 23rd September, Deacon Daniel Apas was called to Rome for ongoing formation.After his experience in Rome, an administrative transfer of Deacon Daniel to the Zambian Province in African was issued in 2012 by the General Government of 
the Missionaries of Mariannhill but unfortunately the transfer did not materialize. 

In 2016 to 2017 Deacon Daniel was given an indult of exclaustration. While away on his spiritual discernment, Deacon Daniel Apas began facing health difficulties. His health continued to deteriorate and in November 2019, last year, Deacon Daniel was hospitalized first at Lae International Hospital and then later at Angau Memorial General Hospital as a terminally ill patient on medication. 

On 11th February 2020, at about 1:00PM Deacon Daniel breathed his last in the company of his nephew Joseph Apas at Angua Memorial General Hospital. 

We remember him as a first Papua New Guinean member of the Missionaries of Mariannhill. 
A deacon of the Holy Roman Catholic Church. 
A brother and a friend."

Compiled By Fr. Brian Nonde CMM

"Es gilt für die Zukunft die Kräfte zu bündeln." Dies sagte der neue Provinzial der Deutschen Provinz der Missionare von Mariannhill, Pater Christoph Eisentraut CMM, anlässlich seiner Amtseinführung am Sonntag, 9. Februar 2020, in der Klosterkirche Mariannhill in Würzburg. So wies Provinzial Pater Christoph darauf hin, dass man bemüht sei, die Österreichische Region und die Deutsche Provinz der Missionare von Mariannhill bis Ende 2021 zusammenzuführen. Dies verlange viel Zeit und auch Kraft aller beteiligten Personen. Und so sei er dankbar, dass er diese Aufgabe nicht alleine zu stemmen habe, sondern auf Mitbrüder vertrauen dürfe, die sich bereit erklärt hatten, ihm in der Provinzleitung als Räte zur Seite zu stehen. So wurde nach der Amtseinführung von Provinzial Pater Christoph auch Pater Mario Muschik als Stellvertreter sowie Pater Siegfried Milz und Pater Dr. Hubert Wendl als Räte in ihr Amt eingeführt. Pater Thomas Winzenhörlein, ein weiterer Provinzrat war leider verhindert. Auch der neue Provinz- und Missionsprokurator Herr Siegfried Schilling empfing aus den Händen von Provinzial Pater Christoph den Segen für seine verantwortungsvolle Aufgabe. Desweiteren wurde ein Segensgebet über Pater Siegfried Milz und Pater Dr. Hubert Wendl für ihre Dienste als Obere der Hausgemeinschaften in Würzburg und Maria Veen gesprochen. Mit der Amtseinführung eines Hausoberen in Reimlingen müsse man nach den Worten von Provinzial Pater Christoph noch warten, da die Wahl des Mitbruders noch vom apostolischen Stuhl bestätigt werden müsse. 

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Vor 50 Jahren kam Herr Will Verbek zum ersten Mal mit unserem Missionshaus St. Paul in den Niederlanden in Kontakt.

Wir Missionare von Mariannhill in der Deutschen Provinz haben eine neue Ordensdatenschutzbeauftragte. 

Am Morgen des ersten Februar 2020 trafen sich Schwestern und Brüder aus den Ordensgemeinschaften der Diözese Soacha / Bogotá, in unserem Haus. Wir nutzten die Stunden am Vormittag, um zu beten, gemeinsam zu diskutieren und zu studieren. Anwesend war auch der Bischof der Diözese.

Am Nachmittag des gleichen Tages erneuerten wir Missionare von Mariannhill in einer feierlichen Vesper unsere Gelübde.

Am zweiten Februar, Fest Darstellung des Herrn, waren wir alle mit unseren normalen pastoralen Aktivitäten beschäftigt. Aber während der letzten Sonntagsmesse, um sechs Uhr abends, erneuerte unser Frater Carlos Andres Torres Ledesma zum ersten Mal seine Gelübde. Die Kirche war übrigens bis auf den letzten Platz gefüllt.

Als kleine Gemeinschaft sehen wir uns von Gott mit neuen Berufungen gesegnet. Dafür danken wir ihm und unserer Fürsprecherin Maria sowie Abt Franz Pfanner und dem seligen Pater Engelmar.

In unserem Mutterkloster Mariannhill in Südafrika gab es einen aufregenden Tag. Junge Männer wurden ins Noviziat aufgenommen und andere haben ihre zeitlichen Gelübde erneuert. Wieder andere haben sich mit der Ablegung der Ewigen Profess an unsere Gemeinschaft gebunden. Auch wurden wieder einige neue Mitglieder bei den Assoziierten der Missionare von Mariannhill in Südafrika feierlich aufgenommen.

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Die Fratres Anthony Nonso Dim und John Kennedy Yiga Ddamulira haben am 2. Februar 2020 ihre Zeitlichen Gelübde erneuert. Sie besuchen derzeit einen Deutschkurs in Würzburg und werden anschließend an der Julius Maximilians Universität ihr Theologiestudium beginnen. Wir wünschen den beiden jungen Mitbrüdern für ihren weiteren Weg in unserer Gemeinschaft Gottes reichen Segen. 

Am 2. Februar feiern wir Missionare von Mariannhill unser Kongregationsfest.

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