Ein Festtag für Mariannhill

Ein Festtag für Mariannhill

Der Festtag der Darstellung des Herrn will unsere Sinne dafür schärfen, dass Gott da ist, auch wenn uns das nicht immer sofort vor Augen steht. Manchmal ist es ein kleines Licht, das zaghaft aufleuchtet und manchmal ist es eben auch ein Licht, das die Dunkelheit durchbricht und neues hervorbringt. Jesus Christus trägt dasLicht Gottes in die Welt. Alles, was in uns, was in der Welt im Dunklen liegt, worüber sich Schatten der Sorgen und Angst gelegt haben, wird von ihm erhellt. Es liegt an uns, dieses Licht, das uns Gott anvertraut hat, heute leuchten zu lassen, sein Licht in die Welt hineinzutragen.

Für uns Mariannhiller Missionare hat dieser heutige Festtag einen ganz besonderen Charakter, weil wir dasWort Gottes verkünden wollen durch Wort und Tat. Es ist für uns eine Gnade zu sehen, wie Menschen durch uns die Nähe und Zuneigung Gottes erfahren. Wir geben das Licht Christi weiter, damit es bei anderen Menschen weiter leuchten kann.

Im Kloster Mariannhill wird dieser Tag feierlich begangen. In diesem Jahr beendeten 23 junge Männer aus verschiedenen Ländern ihr Noviziat und legen ihre erste Profess ab. Es folgen nun Jahre der weiterenAusbildung, des Studiums und des Hineinwachsens in unsere Gemeinschaft. 14 weitere junge Männer werden nun die Nachfolger dieser großen Gruppe im Noviziat sind.

In den afrikanischen Ländern feiern deshalb viele Mitbrüder auch ihr Professjubiläum an diesem Tag. In Europa erneuern wir an diesem Festtag unsere Gelübde. Wir erinnern uns zurück an den Tag, an dem wir uns entschlossen haben, in dieser Gemeinschaft unseren Weg im Glauben zu gehen. Ein Tag, der uns geprägt hat.