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Das Netzwerk Afrika Deutschland lädt einen jeden Christen sich anlässlich des Außerordentlichen Monats der Mission auch diese Woche am Freitag, 18. Oktober,  wieder ein, beim Angelus oder beim Stundengebet an der weltweiten Gebetskette zu beteiligen.

Dazu finden Sie im hier Texte und Gebete. Die Gebetskette soll in uns das Bewusstsein unserer solidarischen Verbundenheit mit der Weltkirch stärken und uns an unsere eigene missionarische Berufung erinnern.

Einführung

In Laufe der Geschichte der Kirche haben Frauen und Männer, wie Jesus selbst, ihr Leben für ihren Glauben an Gott hingegeben.

Der Herr hatte den ersten Jüngern gesagt, dass sie für ihren Glauben an ihn gehasst, missverstanden, verfolgt, vor Gericht gestellt und möglicherweise getötet werden würden.

Schon im Alten Testament wurden die Propheten, die Gottes Sprachrohr waren, missverstanden, verfolgt und einige von ihnen vergossen ihr Blut. Ihre Botschaft irritierte ihre Zuhörer. Aber sie bezeugten mutig die ihnen anvertraute Botschaft, auch wenn sie viel kostete!

Ebenso können in unserer Zeit die christliche Botschaft und eine am Evangelium ausgerichtete Lebensweise für unsere Zeitgenossen eine Herausforderung und eine implizite Kritik darstellen, denn sie fordert die Zuhörer auf, sich zu ändern, sich zu bekehren. Auch wir müssen mit Missverständnissen und Gespött, mit Verfolgung und manchmal sogar mit dem Tod rechnen, wenn wir die Frohe Botschaft radikal leben und mutig verkünden. Auch heute verlieren viele Christen ihr Leben um des Evangeliums willen, und ihre Zahl steigt von Jahr zu Jahr.

Lesung Jes 41, 8-10;13-14

Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, Nachkomme meines Freundes Abraham: Ich habe dich von den Enden der Erde ergriffen, aus ihrem äußersten Winkel habe ich dich gerufen. Ich habe zu dir gesagt: Du bist mein Knecht, ich habe dich erwählt und dich nicht verworfen. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich habe dich stark gemacht, ja ich habe dir geholfen und dich gehalten mit meiner siegreichen Rechten. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand ergreift und der zu dir sagt: Fürchte dich nicht, ich habe dir geholfen. Fürchte dich nicht, du armer Wurm Jakob, du kleines Israel!

Zum Nachdenken

  •   Bin ich bereit, aktiv auf Gottes Ruf in meinem Leben zu antworten und zu bezeugen, wie das Evangelium meinem Leben Sinn und Richtung gibt? Wie engagiert bin ich in meinem Zeugnis für das, was ich glaube?
  •   Leid und Verzicht sind ein wesentlicher Aspekt des Lebens eines Jüngers Jesu. Bin ich bereit, manchmal den Frieden zu stören und Kritik und Spott um des Evangeliums willen zu ertragen? Gebet
  • Barmherziger Vater, du ziehst uns immer wieder zu dir selbst durch das eucharistische Geheimnis. Gib uns einen tiefen Glauben an dieses Sakrament der Liebe, in dem Christus der Herr selbst enthalten ist, angeboten und empfangen wird. Gib uns die Kraft, in unserem Leben Deine Liebe zu allen Menschen zu bezeugen. Amen.
  • Ein Moment der Stille
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