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Pater Armin Geißler und Pater Anton Huber feierten ihr 50jähriges Priesterjubiläum in der Kapelle des Missionshauses St. Josef in Reimlingen. Den Festgottesdienst zelebrierte Provinzial Pater Mario Muschik.

Pater Armin Geißler wurde am 30. Juli 1941 in Randersacker bei Würzburg geboren. Als Schüler des ordenseigenen Internates Aloysianum in Lohr besuchte er das Franz-Ludwig-von-Erthal Gymnasium. Nach dem Abitur ging er 1962 für ein Jahr als Novize nach Brig in die Schweiz. Am 30. September 1963 legte er seine erste zeitliche Profess ab. Hernach studierte er an der Julius-Maximilians Universität in Würzburg Theologie und Philosophie. 

Am 30. September 1966 band er sich mit der Ablegung der Ewigen Profess für immer an die Gemeinschaft der Missionare von Mariannhill. Zwei Jahre später, am 29. Juni 1968 wurde er vom Würzburger Weihbischof Alfons Kempf zum Diakon und am 29. Juni 1969 vom Mariannhillerbischof Henry Karlen in Würzburg zum Priester geweiht. Noch im selben Jahr wurde er nach Palencia, Spanien, versetzt. Dort arbeitete er 17 Jahre lang als Erzieher und Musiklehrer im ordenseigenen Gymnasium. 

1986 kehrte er nach Deutschland zurück und übernahm die Seelsorge in der Pfarrei St. Marien in Maria Veen, Münsterland. Im Dezember 2006 wurde er auf eigenen Wunsch und auf Wunsch des Provinzials nach Mussenhausen bei Markt Rettenbach versetzt, wo er als Schwestern- und Seniorenseelsorger im dortigen Marienheim tätig war. Im September 2015 zog er nach Reimlingen in das Missionshaus St. Josef, wo er nun seinen wohlverdienten Ruhestand verbringt. 

Pater Anton Huber wurde am 14. März 1939 in Honsolgen bei Buchloe geboren. Er erlernte zunächst das Bäckerhandwerk in Ettringen. Als Spätberufener ging er zu den Missionaren von Mariannhill nach Reimlingen. Am 29. Juni 1969 wurde er in der Mariannhiller Kirche zu Würzburg von Bischof Henry Karlen zum Priester geweiht. Noch im gleichen Jahr ging er nach Rhodesien/Simbabwe. Er wirkte in Regina Mundi, Empandeni und Bulawayo. 

Nach elf Jahren in der Stadtpfarrei Holy Cross übernahm er die Seelsorge in Magwegwe, einem Stadtteil von Bulawayo. Von 1995 bis 2000 war er in Sambia im Einsatz. Im Jahr 2000 wurde er Krankenhausseelsorger in Pfronten. Fünf Jahre später ging er nach Polen. Es folgten Einsätze als Seelsorger in Häusern in Deutschland, in Reimlingen und Würzburg, bis er 2009 gebeten wurde, die Seelsorgestelle bei den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Wernberg im österreichischen Kärnten zu übernehmen. Im Januar 2015 kam Pater Anton wieder zurück nach Deutschland ins Missionshaus St. Josef in Reimlingen, wo er immer noch in der Aushilfe tätig ist.

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