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Am Allerseelentag 2020 segnete der Regionalobere Pater Christoph Eisentraut CMM auf dem Mariannhiller Friedhof auf Schloss Riedegg bei Linz eine zentrale Gedenkstätte für alle österreichischen Mariannhiller, die an anderen Orten in Europa oder in der Mission in Afrika begraben sind. Auch nicht-österreichische Mariannhiller, die lange in Österreich wirkten, sind unter den etwa 30 Mitbrüdern, deren Namen auf einer Stele angebracht wurden. Auf dem Friedhof in Riedegg selbst sind ebenfalls bisher knapp 30 Mariannhiller im Laufe der Jahrzehnte beigesetzt worden. Zu den Mitbrüdern, deren heute gedacht wurde, gehören der Gründer des Mariannhiller Missionswerkes, der Vorarlberger Abt Franz Pfanner, der erste Selige der Mariannhiller, Pater Engelmar Unzeitig CMM, der als Mitglied der österreichischen Provinz am 2.3.1945 in Dachau den Märtyrertod erlitt. Zwei weitere österreichische Mariannhiller fanden in Afrika einen gewaltsamen Tod: Bruder Matthias Sutterlüty CMM (Embakwe Mission, Simbabwe) und Pater Ernst Plöchl CMM (Mariazell Mission, Südafrika). Plaketten wurden auch angebracht für zwei langjährige Provinziale der Mariannhiller in Österreich, Pater Berthold Mayr CMM und Pater Albert Oppitz CMM, die beide in Wels begraben sind. Auch viele herausragende Missionare haben einen Erinnerungsort gefunden, so z.B. der Südtiroler Pater Konrad Atzwanger CMM, der jahrzehntelang in Simbabwe wirkte und der aus der Steiermark stammende Bruder Florian Langmann CMM, der ebenfalls für eine sehr lange Zeit die Klosterschreinerei in Mariannhill / Südafrika leitete.

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