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Die Provinz Limburg in den Niederlanden ehrt Mariannhill

Das Kruzifix am Anfang der Einfahrtstrasse nach St. Paul wird als religiöses Erbe der Provinz Limburg eingetragen werden. Godfried Egelie schreibt in seinem Buch „Wegkruisen in Limburg“ (Walburg Zutphen, s. 28 und 29) über dieses Kreuz: 
„Dieses Kreuz wurde im Oktober 1933 im Blick auf die Arbeit der Missionare von Mari-annhill in fernen Missionsländern errichtet. Im Missionshaus St. Paul wohnen Brüder, die als Missionare ausgebildet werden. Über dieses Kreuz lesen wir in der „Nieuwe Venlosche Courant“ vom Samstag, 7. Oktober 1933, die folgende Geschichte: „Zu Klein Vink Arcen hat auf der Reichsstraße Venlo-Nijmegen die Feier eines neuen Feldkreuzes stattgefunden. Die Prozession der ehrwürdigen Patres und Brüder des Missionshause St. Paul zog mit dem Rektor und den Brüdern des Klosters Mater Dolorosa und den Schülern der Ausbildungsschule St. Joseph zum Kreuz. In ihrer Mitte war seine Exzellenz Emanuel Hanisch, apostolischer Vikar von Umtata, Südafrika, der die Weihe vornahm. Bei der Ankunft am Kreuz, das mit Blumen geschmückt war, wurden einige Lieder von den Seminaristen gesungen. Der Bischof setzte sich auf dem Sessel unter dem Kreuz und sprach über die Bedeutung des Kreuzes. Er lobte die Bewohner von Limburg für ihren tiefen Glauben und für den Verein, den sie gegründet hatten mit dem Ziel, überall Feldkreuze zu er-richten. Er dankte den Initiatoren und Mitarbeitern für diese großartige Arbeit. Der Ort, an dem dieses stattliche Kreuz errichtet wurde war von der göttlichen Vorsehung gewählt, da es in der Nähe des großen Missionshauses steht, in dem junge Kräfte ausgebildet werden, um neue Missionskreuze im riesigen Vikariat Umtata zu pflanzen. Unter dem Kreuz auf Golgatha standen drei Gruppen von Menschen. Diese Gruppen von Menschen bestehen bis heute weiterhin; diejenige, die das Kreuzes lieben, tragen und ihm folgen; diejenige, die sich zum Kreuz bekennen, aber deren weltlichen Sorgen sie immer weiter und weiter vom Kreuz entfernen; und diejenige, die das Kreuz hassen und verfolgen. Zurück zu Christus, gibt das Kreuz neuen Mut für das Leben und gibt Hilfe in dieser schwierigen Zeit. Danach nahm der Bischof das Ritual der Segnung vor. In der Zwischenzeit sangen die Brüder den Hymnus „Das Kreuz“, woraufhin die Studenten der Schule ihre Hymnen skandierten. Alle zogen in Prozession zurück.“  

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