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Im Rosenkranzmonat Oktober bedenken wir beim täglichen Gebet des Rosenkranzes die Heilsgeheimnisse Jesu Christi. Aus diesem Anlass haben wir nun die erhaltenen Predigten von Abt Franz Pfanner zur Mutter Gottes auf unseren Seiten veröffentlicht. Möge Sie uns alle in unserem Tun und Denken inspirieren. 

Hier finden Sie die Predigten von Abt Franz Pfanner: https://www.mariannhill.de/quellen/abt-franz-pfanner/predigten-%C3%BCber-die-mutter-gottes

Der Oktober wird gelegentlich als „Rosenkranzmonat“ bezeichnet, und in manchen Gemeinden wird bis heute in diesem Monat täglich in der Kirche der Rosenkranz gebetet. Dieser Brauch geht auf Papst Leo XIII. zurück, der die Kirche von 1878-1903 leitete. Dieser Papst veröffentlichte insgesamt 16 Enzykliken bzw. Apostolische Schreiben über das Rosenkranzgebet. Den Titel „Rosenkranzmonat“ hat er dem Oktober in seiner Enzyklika Octobri mense vom 22. September 1891 verliehen. In diesem Dokument ordnet Papst Leo an, dass in allen Pfarrkirchen im Oktober täglich der Rosenkranz zu beten sei.

Wie beim gemeinschaftlichen Stundengebet der Beter in der Regel nicht jedes einzelne Wort erfasst, sondern eher auf dem Klangteppich der Psalmen beim einen und anderen Gedanken verweilt, so ist auch der Rhythmus des Rosenkranzes ein Medium der Sammlung und Konzentration auf einen bestimmten Inhalt des Glaubens. Heute gibt es ein wachsendes Interesse an dem, was das Tagzeitengebet auszeichnet: die Regelmäßigkeit, der gemeinschaftliche Vollzug, eine Form, die dem persönlichen Beten Raum lässt und es unterstützt.

Der Rosenkranz wird in seiner geistlichen Weite und Tiefe neu entdeckt entsprechend einem Wort von Romano Guardini, der gesagt hat, „das Verweilen in der Lebenssphäre Mariens, deren Inhalt Christus war“, sei „im Tiefsten ein Christusgebet“.

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