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Am Samstag, 28. März 2020, starb Pater Johannes Chrysostomos Trummet CMM einen Tag vor seinem 86. Geburtstag nach einem langen und erfolgreichen Leben als Seelsorger im Missionshaus St. Josef, Reimlingen

Er erblickte als Siegfried Josef Trummet am 29. März 1934 in Hammerberg/Pfarrei Fuhrn-Kemnath (Diözese Regensburg) das Licht der Welt. Nach dem Abitur, das er 1957 am Gymnasium der Mariannhiller in Reimlingen ablegte, ging er im gleichen Jahr in Mönchsdeggingen ins Noviziat.

Nach der Erstprofess 1958 nahm Pater Chrysostomos das Theologie- und Philosophiestudium in Würzburg auf. Am 16. März 1963 wurde er durch Weihbischof Alfons Kempf in der Mariannhiller Herz-Jesu-Kirche zum Priester geweiht. Im Anschluss wirkte er als Präfekt im ordenseigenen Schülerheim in Arnsberg (Diözese Paderborn), verbrachte ein Pastoraljahr bei den Dominikanern in Augsburg und engagierte sich im Werbeapostolat und der außerordentlichen Seelsorge. Zehn Jahre lang wirkte er als Krankenhausseelsorger und Spiritual des Missionsärztlichen Instituts in Würzburg. Außerdem hielt Pater Chrysostomos viele Jahre Exerzitien und Einkehrtage in verschiedenen Exerzitienhäusern der Bistümer Deutschlands. Pater Chrysostomos war viele Jahre zudem Curia-Präses der Legio Mariae „Herzogin von Franken“ in Würzburg. Im September 2015 zog er nach Mussenhausen in das dortige Marienheim der Ordensschwestern vom Heiligen Kreuz, wo er als Schwesternseelsorger sowie Krankenhausseelsorger tätig war. Zum Jahreswechsel 2018 zog er gesundheitsbedingt ins Missionshaus St. Josef, Reimlingen, ein, wo er seinen wohlverdienten Ruhestand verbrachte.

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