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Pater Alfons Brunner CMM feiert am 7. April 2021 seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren ihm ganz herzlich dazu und wünschen ihm Gottes reichen Segen.

Pater Alfons Brunner wurde am 7. April 1936 in Oberviechtach im Landkreis Schwandorf geboren. Dort wuchs er auf und besuchte zunächst die Volksschule, bis er an das Bischöfliche Knabenseminar in Straubing wechselte. Ab 1952 bis 1954 besuchte er auf Vermittlung von Pater Alfred Merkl CMM unser Spätberufenenseminar in Reimlingen, und von 1954 bis zum Abitur 1957 war er Schüler am Mariannhiller Studienseminar Aloysianum in Lohr am Main und am dortigen staatlichen Gymnasium.

Im Oktober des Jahres 1957 begann er sein Noviziat in Mönchsdeggingen, wo er ein Jahr später seine Erste heilige Profess ablegte. Bald darauf begann er mit dem Studium der Philosophie und Theologie an der Bayrischen Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Während dieser Zeit lebte er im Mariannhiller Piusseminar. Im Jahr 1961 legte er seine Ewige Profess ab.

Nach Beendigung seiner Studien empfing Pater Alfons am 14. März 1964 die Priesterweihe. Er erhielt den Auftrag, als Missionar in Simbabwe zu arbeiten. Wegen gesundheitlicher Schwierigkeiten konnte er allerdings erst im Dezember 1967 dorthin ausreisen. In der Zeit zwischen Priesterweihe und Ausreise war Pater Alfons in der Fördererbetreuung im Umkreis von Würzburg und als Präfekt an unserem Internat in Maria Veen eingesetzt.

alfonsbrunnerPater Alfons Brunner CMM ©2021 pater andreas rohring cmmIm Januar 1968 kam er in Bulawayo an und arbeitete in den folgenden 52 Jahren in Simbabwe. Zunächst ein halbes Jahr in der Stadtpfarrei St. Pius in Bulawayo und dann auf den Stationen Brunapeg, Fatima und Magama. Daraufhin war er wieder einige Zeit als Seelsorger in der Stadt Bulawayo eingesetzt. Im Jahr 1980 erhielt er den Auftrag, die Station Ekuseleni wiederzueröffnen, die vorher aufgrund des Bürgerkrieges zwei Jahre lang geschlossen bleiben musste. Im Anschluss an diese schwierige Aufgabe war er für einige Zeit auf der Station Empandeni tätig, bevor er 1986 erneut die Leitung von Ekuseleni übernahm, die er dann bis 2000 innehatte.

Daraufhin kehrte er nach Bulawayo zurück und arbeitete für sechs Jahre in der Stadtpfarrei St. Andrews, davon ein Jahr als Kaplan und fünf Jahre als Pfarrer. In den folgenden zehn Jahren war er als Seelsorger für die Schwesterngemeinschaft und das Waisenhaus Sacred Heart Home in Bushtick zuständig. Ab 2012 übernahm er auch die Seelsorge im Altenheim Coronation Cottages in Bulawayo, was er bis ins Jahr 2020 beibehielt.

Im Herbst 2020 kam er auf Anraten der Ärzte zur medizinischen Behandlung nach Deutschland. Seit Dezember 2020 ist er Mitglied der deutschen Ordensprovinz und der Mariannhiller Hausgemeinschaft in Würzburg.

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