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Mehr als 500.000 Kinder haben keinen Zugang zu Bildung

Mit der Einführung von „mobilen Schulen“ will der neuguineische Bildungsminister Dr. Uke Kombra der Bildungsmisere begegnen. Man spräche immer nur von den rund 2,2 Millionen registrierten Kindern und Jugendlichen im Schulsystem, nicht aber von den rund 500.000 Kindern ohne Zugang zu formaler Bildung. Hier handele es sich überwiegend um Kinder und Jugendliche in entlegenen Regionen des Landes, die infrastrukturell kaum erschlossen seien. Diesen Kindern nütze es auch nichts, dass die Regierung vor einigen Jahren eine „Free education policy“ eingeführt hätte, also eine Befreiung von den Schulgebühren.

Kombra begrüßte deshalb das Engagement der einheimischen Kinderschutzorganisation Life PNG Care und die finanzielle Unterstützung durch die National Development Bank bei der Einrichtung von mobilen Klassenzimmern. Diese sollten dort eingerichtet werden, wo es keine Schulhäuser oder Kindergärten gebe.

Die beiden ersten mobilen Klassenzimmer wurden jetzt in der Umgebung von Port Moresby aufgebaut. Es handelt sich dabei um einen ausgedienten Bus sowie um ein großes Zelt. Lehrer bringen im Bus alle Unterrichtsmaterialien mit und unterrichten an fünf Tagen pro Woche einige Stunden im Zelt. Minister Kombra nahm an der feierlichen Einführung des mobilen Klassenzimmers in Baruni bei Port Moresby teil. (Quelle: The National)

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