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Die Heimatschule von Dr. Johanna Decker in Amberg erinnert in einer Ausstellung an die ehemalige Schülerin.

Dr. Johanna Decker wurde am 9. August 1977 Opfer von Terroristen im heutigen Simbabwe. Auf einem Faltblatt gab es zu der Ausstellung folgende Erklärung: Am 19. Juni 1918 geboren, besuchte sie von 1928 bis 1934 als Schülerin die Räume, in denen auch wir heute lehren und lernen. Um den wirklich Armen zu helfen, gründete die spätere Ärztin in Rhodesien ein Hospital, kämpfte für die Gesundheit ihrer Patienten, besiegte sogar die Pest, als diese dort ausbrach.
Dr. Decker, die ihre Briefe selbst mit „Hanna“ unterzeichnete, war sich der Gefahr bewusst, in der sie mitten im Bürgerkrieg lebte und arbeitete. Bei ihrem letzten Flug von Rom aus weinte sie, aber sie verlor ihre Aufgabe nicht aus dem Blick, schreckte nicht vor ihr zurück, nicht einmal, als der Terrorist, der sie töten sollte, am 9. August 1977 vor ihr stand.
Anlässlich ihres Geburtstags findet jedes Jahr ein schulweites Gebet statt.
Die Bilder wurden freundlicher Weise von der Deutschen Zentrale der Kongregation der Missionare von Mariannhill in Würzburg zur Verfügung gestellt; das Original des gezeigten Sonderdrucks vom Tod Dr. Johanna Deckers befindet sich in Schuleigentum.

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