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Unsere Schuldirektorin Frau Sigrid Kliem schildert den aktuellen Stand kurz vor den Abi Prüfungen, die mit dem 23. April starten, an unserem Gymnasium in Maria Veen. Sie schreibt: "Uns allen geht es gut. Unser Infektionsschutzkonzept wird auch von unseren SchülerInnen strikt eingehalten, denn alle freuen sich sehr, zur Schule gehen zu können, wenn auch nach einer einwöchigen vollständigen Distanzunterricht-Phase nach den Osterferien, erst seit dem 19. April wieder im Wechselunterricht. An unserer Schule wechseln die Teillerngruppen A und B der Jahrgangsstufen 5 bis EF (= Jahrgangsstufe 10) täglich zwischen Präsenz- und Distanzunterricht, und zwar durchweg gemäß regulärem Stundenplan.

Dieses wird derzeit bei einer Inzidenz von um die 145 Neuinfektionen im Kreis Borken vom Ministerium für Schule und Bildung NRW als verantwortbar angesehen, da es ja eine flächendeckende Teststrategie inkl. Testpflicht gibt.  Das Schulministerium NRW hat entschieden, dass der Schulbesuch nur bei zweimaliger Testung pro Woche mit negativem Ergebnis oder bei zweimaliger Vorlage eines Nachweises über einen negativen Bürgertest erlaubt ist.

image002Testzentrum im Gymnasium Maria Veen ©2021 Schule Maria VeenWir werden daher auch derzeit regelmäßig mit einer Woche Vorsprung mit einer ausreichenden Zahl an Corona-Selbsttests (organisiert vom Schulministerium) versorgt. Die innerschulische Organisation für die pünktliche Bereitstellung der Testboxen für jede Lerngruppe ist jedoch sehr aufwändig und führt zu zusätzlicher Präsenszeit des erweiterten Schulleitungsteams vor Ort.

Im Wechselunterricht starten wir jeden Morgen von Montag bis Donnerstag mit der jeweiligen Teillerngruppe mit einem Corona-Selbsttest, was uns ca. 15 – 20 Minuten unserer 1. Unterrichtsstunde im 60-Minuten-Modus kostet. Die SchülerInnen aller Altersstufen führen ihre Schnelltests sehr gewissenhaft und schon richtig souverän durch. Sie und ihre Eltern wurden von uns selbstverständlich vorher ausführlich über die Durchführung informiert und bezüglich eines respektvollen und solidarischen Verhaltens bei einem positiven Ergebnis von MitschülerInnen sensibilisiert.

image001Bisher haben wir viel Glück gehabt, denn nur am ersten Tag nach den Osterferien zeigte sich (allerdings) bei einem Abiturienten ein positives Ergebnis, der leider durch den dann erforderlichen PCR-Test positiv bestätigt wurde. Diese Quarantänephase ist aber bereits fast vorbei. 

Es gibt – Gott sei Dank – keine Testverweigerer unter unseren AbiturientInnen! Bisher waren auch alle weiteren Selbsttests negativ, sodass ab morgen (23. April 2021) die Abiturprüfungen beginnen können. Mithilfe einer vom Oberstufenteam eigens erstellten Teststrategie für die Abiturientia versuchen wir größtmögliche Handlungsspielräume zu behalten. Wir vermeiden durchweg eine Testung direkt am Prüfungsmorgen, um den vermutlich eh schon hohen Adrenalinpegel kurz vor der Abiturprüfung nicht noch zu steigern. Da die Testergebnisse eine Gültigkeit von 48 Stunden haben sollen, nutzen wir bei dieser Strategie dieses Zeitfenster geschickt aus und könnten im Falle eines falsch-positiven Tests in Zusammenarbeit mit einem ortsansässigen Labor (Bio-Diagnostix) für die/den entsprechende/n AbiturientIn ein zügiges Ergebnis eines dann erforderlichen PCR-Tests erreichen. Unsere AbiturientInnen sind über diese Regelungen sehr erleichtert.

Jetzt bleibt noch, auch Gottes Segen für die diesjährigen Abiturprüfungen zu erbitten."

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