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Der Kurort Bad Wörishofen verabschiedete ihren langjährigen Kurseelsorger, Pater Rüdiger Prziklang, in den Ruhestand - Bischofsvikar Dr. Bertram Meier zelebrierte den Festgottesdienst in der Kirche St. Justina

Abschied von Bad Wörishofen nahm nun offiziell Pater Rüdiger Prziklang. 14 Jahre war er in dem Kurort im Unterallgäu als Kurseelsorger tätig. Am 5. November wird er in das Missionshaus St. Josef in Reimlingen übersiedeln, um dort seinen wohlverdienten Ruhestand zu verbringen.

„Ich bin Pater Rüdiger sehr dankbar für seine kreative und wertvolle Arbeit in den 14 Jahren“, betont Domdekan Prälat Bertram Meier. Der Kurort Bad Wörishofen sei durch das Wirken von Pfarrer Sebastian Kneipp weit über die Bistumsgrenzen hinaus bekannt. Ähnliche Worte fanden auch der Bürgermeister, die Kurdirektorin oder etwa die stellvertretende Landrätin.

Pater Rüdiger Prziklang erblickte am 1. August 1938 in Neisse (Oberschlesien) das Licht der Welt und wuchs in Grafenwöhr und Amberg in der Oberpfalz auf. 1959 kam er zum Orden der Missionare von Mariannhill. In Würzburg studierte er Philosophie und Theologie, in Köln Sozialpädagogik. Am 29. Juni 1966 wurde Pater Rüdiger in Würzburg zum Priester geweiht. Seine ersten beruflichen Erfahrungen sammelte er als Kaplan in Augsburg und als Assistent des Novizenmeisters in Brig, Schweiz. 1968 wurde er nach Reimlingen gerufen, um als Religionslehrer und Erzieher am ordenseigenen Internat zu arbeiten. 
1976 wurde Pater Rüdiger Regionaljugendpfarrer der Diözese Augsburg und wandelte nach der Auflösung des ordenseigenen Internats in Reimlingen die Einrichtung in das Bildungshaus St. Albert für das Bistum Augsburg um, das er als Direktor und Referent leitete. 1989 wurde er zum Provinzial der Missionare von Mariannhill in Deutschland gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2001 inne, dann trat er die Stelle als Direktor des ordenseigenen Studienseminars Aloysianum in Lohr am Main an. Drei Jahre später ging er nach Bad Wörishofen, wo er bis jetzt als Kurseelsorger tätig war.

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