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Pater Thomas Heisele und Pater Bruno Kempf feiern am 30. September 2019 ihr 60jähriges Professjubiläum.

heiselePater Thomas Heisele erblickte am 14. März 1937 in Ulm das Licht der Welt. 1943 kam er in die Volksschule und sieben Jahre später als Schüler in das Missions-Seminar St. Josef in Reimlingen. 1956 wechselte er an das Gymnasium nach Lohr am Main im Spessart und erlangte dort zwei Jahre später die Hochschulreife.

1958 trat er in das Klerikernoviziat der Missionare von Mariannhill in Mönchsdeggingen ein. Im September 1959 legte Pater Thomas seine Erste zeitliche Profess ab und begann das Studium der Philosophie in Würzburg. Im Januar 1960 setzte er seine philosophischen und theologischen Studien in Pretoria, Südafrika, fort. Zwei Jahre später band er sich mit der Ablegung der Ewigen Profess für immer an die Kongregation der Missionare von Mariannhill. Im Winter 1965 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde am 9. Januar 1966 in Würzburg durch Weihbischof Alfons Kempf zum Priester geweiht. Von der Ordensleitung wurde er nach Neuss gesandt, um Ordensnachwuchs zu werben.

Im Juni 1967 kehrte er nach Südafrika zurück und trat in der Pfarrei St. Anne’s in Umzinto seine Stelle als Kaplan an. In den folgenden Jahren war er unter anderem auf den südafrikanischen Pfarreien Jericho, Kevelaer und in Umsinsini im Einsatz. 1981 wurde er Bischof Paul Themba Mngoma zum Generalvikar der Diözese Mariannhill in Südafrika ernannt. Dieses Amt hatte er bis 2000 inne. 1982 übernahm Pater Thomas die Pfarrei in Umzinto. 2007 trat er die Stelle des Schwesternseelsorgers in Melville, Südafrika, am Indischen Ozean an.

Ende 2009 kam Pater Thomas in das Missionshaus St. Josef nach Reimlingen. Hier verbringt er nun seinen wohlverdienten Ruhestand. Von Zeit zu Zeit hilft der Jubilar in den umliegenden Pfarrgemeinden aus.

kempfPater Bruno Kempf wurde am 22. Januar 1939, als einer von sechs Buben der Familie Kempf, in Holzkirchhausen, Landkreis Würzburg, geboren. 1949 trat er in das Aloysianum in Lohr ein und machte 1958 sein Abitur. Nach einem einjährigen Noviziat bei den Mariannhiller Missionaren in Mönchsdeggingen legte er am 30. September 1959 seine Erste Profess ab. Anschließend studierte er Theologie und Philosophie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Am 3. Juli 1965 wurde er in Würzburg zum Priester geweiht.  

Gleich nach der Priesterweihe wurde nach Palencia (Kastilien) in Spanien versetzt, um dort im neugegründeten Seminar zu arbeiten. Er widmete sich intensiv der Jugenderziehung und konnte somit Hobby, Beruf und Berufung als frommer Priester, begeisterter Sportler, aktiver Fußballer, Trainer und Schiedsrichter verknüpfen.

1987 ging Pater Bruno zum Missions-Einsatz nach Südafrika, wo er auf der Missionsstation Kevelaer arbeitete. 1989 kehrte Pater Bruno nach Spanien zurück und betreute bis 1993 als Vorsteher der Abtei in Leon im Noviziat Abiturienten aus verschiedenen Ländern, die sich auf den Priesterberuf vorbereiteten.

1993 wechselte Pater Bruno in die spanische Hauptstadt Madrid, um sich um die „Deutsche Gemeinde“ mit rund 10.000 Mitgliedern zu kümmern. 2015 wurde er nach Wernberg in Kärnten versetzt, um als Schwesternseelsorger im Kloster der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut tätig zu sein. Dieser Aufgabe kommt er immer noch nach.

 

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