| Ruanda: Hilfe zur Aufarbeitung |
29.07.2010 |
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| In Ruandas Hauptstadt ist ein Dokumentationszentrum über den 1994 Völkermord eröffnet worden. So können nun an einem Ort alle Dokumente über Geschehnisse und Verhandlungen, auch die der Dorfgerichte, eingesehen werden. Immer mehr Menschen zeigen Interesse an dem traurigen Kapitel der Geschichte ihres Landes. |
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| Südafrika: Imageverbesserung durch Fußball |
29.07.2010 |
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| Direkt nach der WM wurden neue Investitionen angekündigt. So will die Firma Siemens, die vor 150 Jahren die erste Telegrafenlinie in Südafrika baute, später gefolgt von einem Wasserkraftwerk und einer Gondelseilbahn auf Kapstadts Tafelberg, sich nun verstärkt mit dem Ausbau Erneuerbarer Energien befassen. Auch die andern afrikanischen Löwen: Marokko, Tunesien, Angola, Botswana, Ghana, Kenia, Mosambik und Tansania werden von der Entwicklung von Windkraft und Solarthermie profitieren. |
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| Sudan: Entführte Deutsche frei |
29.07.2010 |
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| Die vor fünf Wochen im südlichen Darfur entführten Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks sind wieder frei. Einzelheiten über Entführung und Freilassung wurden nicht bekannt gegeben. Die beiden Deutschen hatten an humanitären Projekten in der Krisenregion gearbeitet. |
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| Mosambik: Dreiecksgeschäft |
29.07.2010 |
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| Brasilien und die EU wollen Mosambik in die Entwicklung von Bioenergie mit einbeziehen. Produktion in Mosambik könnte den brasilianischen Ethanolkonzernen EU Importzolle sparen und Europa helfen, eher zu der 20% Quote von erneuerbarem Treibstoff zu gelangen. Umweltorganisationen nennen es unmoralisch und pervers, wenn auf fruchtbarem Boden Ölpalmen für Agrartreibstoffe angebaut werden, wenn in dem nämlichen Land Menschen hungern. |
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| Somalia: Unterdrückung geht weiter |
28.07.2010 |
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| In den von al-Shabab kontrollierten Gebieten wurden die Bewohner jetzt aufgefordert, ihre Fernsehgeräte und Satelliten Antennen einzuhändigen. Wer sich weigert, ist ein Spion. Es ist dies ein weiterer Versuch, Information zu ersticken und Furcht zu verbreiten. |
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| Uganda: Sicherheitsmaßnahmen in Kirchen |
28.07.2010 |
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| Nach den Bombenangriffen in Kampala, müssen sich jetzt auch in manchen Kirchen Gottesdienstbesucher ausweisen. Die Lage ist sehr unsicher. Für Christen in Uganda sind die Milizen aus Somalia eine Gefahr. |
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| Ghana: 15. SECAM Vollversammlung |
28.07.2010 |
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| Die Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar treffen sich diese Woche in Accra, um über die Umsetzung der Zweiten Afrikasynode zu berichten. Die Vollversammlung mit etwa 250 Kardinälen, Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und Laien ist das höchste Entscheidungsorgan der afrikanischen Bischofskonferenzen. Im Gespräch mit Radio Vatikan sagte der Erzbischof von Accra, dass die Wahrnehmung der Welt von Afrika sich ändern müsse. Afrika hätte mehr zu bieten als Rohstoffe. |
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| Kamerun: Chili gegen Elefanten? |
27.07.2010 |
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| Der Vorschlag der FAO, marodierende Elefanten mit Pfeffer Sprays von den Feldern zu jagen, kommt bei den Bauern nicht gut an. Die Tiere seien unberechenbar und hätten ein zu gutes Gedächtnis; sie könnten Rache üben. Im Durchschnitt erleidet jeder kamerunische Bauer durch Einfall von Elefanten jährlich eine Einbuße seiner Ernte von über 500 Dollar. |
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| Libyen: Neue Ölquellen |
27.07.2010 |
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| BP will in den nächsten Wochen eine Bohraktion im Golf von Sirte vor der Küste Libyens starten. Das Abkommen mit Libyen über die Öl und Gasentwicklung wurde schon 2007 unterzeichnet. Nach der Katastrophe im Golf von Mexiko werden kritische Stimmen laut. Auch wird die Freilassung des Lockerbie Bombers mit der Ölkonzession in Verbindung gebracht. |
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| Weniger Flüchtlinge |
27.07.2010 |
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| Während die Zahl der Vertreibungen weltweit steigt, gibt es in Afrika im letzten Jahrzehnt einen merklichen Rückgang in der Zahl der Binnenflüchtlinge, was den Eindruck erweckt, dass Afrika friedlicher geworden ist. Krisenzonen in Afrika sind noch der Sudan und Somalia. |
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