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Sauberes Trinkwasser
Was war der größte medizinische Fortschritt vom 19. Jahrhundert bis heute? So lautete die Frage, die das renommierte British Medical Journal in seiner Print- und Online-Ausgabe stellte. Experten und Laien sollten darüber abstimmen, was sie für die größte Errungenschaft der Medizin seit 1840 hielten, dem Gründungsjahr der Medizinzeitschrift aus England. Jetzt ist die Entscheidung gefallen. Die meisten Stimmen bekam aber keine sensationelle Nobelpreisentdeckung, sondern: die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und die Entsorgung von Abwässern.
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| Nur 39 Prozent der Menschen in Papua Neuguinea haben Zugang zu sauberen Trinkwasser |
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Erschrecken mag es da, dass es immer noch viele Menschen gibt, die sich sauberes Trinkwasser nicht leisten können. Denn eine der sichtbarsten Grenze zwischen Oben und Unten auf der Welt verläuft zwischen den wenigen, die sich abgefülltes Mineralwasser aus Plastikflaschen leisten können, und dem großen Rest, der auf eine unzuverlässige öffentliche Versorgung, Standhähne in Höfen oder gar Flüsse, Seen und Erdlöcher angewiesen ist. Der durchschnittliche Europäer benutzt jeden Tag 200 Liter Wasser, der durchschnittliche Nordamerikaner 400 Liter, der Durchschnittsarme in einem Entwicklungsland 10 Liter, für die er oft einen höheren Preis bezahlt als der Bewohner eines Industrielandes. Leere Wasserflaschen gehören in armen Ländern zu den begehrtesten Bettelgütern für Straßenkinder. Sauberes und genießbares Wasser ist ein strategisches Gut geworden, vielerorts teurer als Benzin und schwerer zu bekommen als Waffen. Manche der Länder, in denen am wenigsten Menschen Zugang zu sauberem Wasser haben, gehören zu denen mit den größten Süßwasservorräten. Das regnerische, tropische Papua-Neuguinea liegt mit einer Zugangsrate von nur 39 Prozent der sechs Millionen Einwohner zu sauberem Wasser weltweit auf dem fünftletzten Platz, obwohl die jährlich erneuerbare Süßwassermenge dort über viermal so hoch ist wie in Deutschland mit seinen 82 Millionen Einwohnern. Auch Bruder Werner Hupperich schreibt in seinem letzten Brief, dass die Versorgung mit Trinkwasser für das Pastoral-Zentrum und die nahe Berufsschule in Lae, nicht mehr gesichert ist. Bisher habe man das Wasser von der nahen Krokodilsfarm erhalten, weil diese aber immer mehr Wasser für den Eigenverbrauch benötigt, ist diese Quelle versiegt. Die Stadt Lae verfügt zwar über genügend Wasserleitungen, aber nur im Stadtkern. Das Pastoralzentrum und auch die Berufsschule liegen zu weit außerhalb. Jetzt versucht Bruder Werner auf dem Gelände mit einem eigenen Brunnen Trinkwasser zu fördern. Dies ist aber sehr teuer und aufwendig.
Liebe Missionsfreunde, mit Ihrer Spende können Sie mithelfen, dass Bruder Werner das Pastoralzentrum und auch die nahe Berufsschule mit Trinkwasser versorgen kann. Geben Sie auf Ihrer Überweisung bei der Liga-Bank (BLZ 750 903 00) Kto.-Nr. 3 017 605 bitte als Stichwort “Wasserprojekt Bruder Werner” an, damit wir in der Lage sind, Ihre Spende in voller Höhe weiterzuleiten. Für weitere Fragen steht Ihnen die Missionsprokura in Würzburg gerne zur Verfügung. Auch werden Sie über den weiteren Verlauf der Projekte in der Zeitschrift “Mariannhill” sowie im Internet www.mariannhill.org auf dem Laufenden gehalten. Schon jetzt sagen Ihnen die Missionare von Mariannhill ein herzliches Vergelt’s Gott.Oder benutzen Sie das Spendenformular:
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