Diözese Lae braucht unsere UnterstützungPater Arnold Schmitt hat uns im Hinblick auf die Spendenaktion 2010 im letzten Rundbrief Mariannhill mit der Situation und den allgemeinen Problemen in Papua Neuguinea vertraut gemacht. – Für die Spendenaktion sind nun aus einer ganzen Palette von Anliegen drei Projekte ausgewählt worden. Die Aufteilung der Spenden auf diese Projekte wird den Leuten vor Ort überlassen, die mit der Situation vertraut sind. Die Bischöfe Henry van Lieshout (seit 1966, gestorben 24. Dezember 2009) und Christian Blouin (seit 2007) haben gemeinsam mit den Priestern und Laien geplant und Schwerpunkte gesetzt: Glaube, Sakramente und Liturgie; Gesundheit und HIV/Aids; Jugend und Bildung; Ehe und Familie. Im Rahmen der Gesamtplanung sind folgende Projekte zurzeit vorrangig: Auch wenn die
|
|
| Junge Menschen in Papua Neuguinea |
 |
|
|
|
katholische Kirche landesweit mit ca. 30 Prozent die größte Kirche ist, sind die Katholiken in der Provinzhauptstadt Lae und der ganzen Provinz Morobe eine Minderheit. Pfingst-, Baptist- und Freikirchen und die Adventisten missionieren gezielt unter den Katholiken. – Die Diözese Lae ist arm. Größere Veranstaltungen, sofern sie keine Gottesdienste sind, müssen unter freiem Himmel abgehalten werden. Manches Treffen fällt daher buchstäblich ins Wasser. Niederschlagsmenge jährlich: fünf Meter im Jahr (in der Schweiz ca. einskommafünf Meter). Es sollte darum eine Halle gebaut werden können. Vom Montag bis Freitag wird die Halle den 1100 Schülern und Schülerinnen der St. Mary’s Primarschule zur Verfügung stehen; an den Wochenenden den verschiedenen religiösen/geistlichen Gruppierungen der Diözese. Weil die Halle – in der Mitte der Stadt gelegen – auch gut vermietet werden kann, können die Unterhaltskosten bedeutend reduziert werden. Das staatliche Krankenhaus in Lae hat durch Termiten fast die Hälfte seiner Kapazität verloren. Die meisten ambulanten Kliniken in den Stadtteilen sind aber immer wieder geschlossen (aus Mangel an Wasser oder Medikamenten). – Die diözesaneigene Klinik (Centre of Mercy – Zentrum der Barmherzigkeit) ist besonders überlaufen, da sie sauber und gepflegt ist, gute Medikamente zur Verfügung hat und die Krankenschwestern ihren Dienst mit Liebe und Glaubenseifer ausüben. In Absprache mit der bestehenden Klinik möchten die Missionare künftig eine Fahrende Klinik zur Verfügung haben. Ein Fahrzeug soll mit Krankenschwestern regelmäßig in jene Siedlungen fahren, die ohne medizinische Versorgung sind. Die Fahrende Klinik kann auch für Informationen und die Vorbeugung von Krankheiten eingesetzt werden. Ein möglichst solider Fonds soll den Betrieb für die Zukunft garantieren (Löhne, Medikamente usw.). Im Jahre 2006 eröffnete Bischof Henry diese Klinik und die Aids-Beratungsstelle auch im Hinblick auf das Elendsviertel Kamkumung, in dem mit ca. 25 000 Menschen größten Slum der Stadt Lae. Die Menschen in diesem großen Elendsviertel hatten keine Einrichtung für die Betreuung der Kranken, obwohl im feucht-heißen tropischen Klima Malaria, Tuberkulose, Atemwegserkrankungen und neuestens auch Cholera sehr häufig sind. Die Klinik mit fünf Krankenschwestern ist mit 150 bis 280 Patienten täglich völlig überlaufen. Die Klinik ist am Stromnetz angeschlossen. Aber die Stromversorgung ist unzuverlässig. Es kam schon vor, dass die Klinik drei Wochen ohne Strom war. Der Generator wird besonders in solchen Notfällen lebensrettende Dienste leisten. Ein höchst dringendes Bedürfnis. Die lokale Kirche von Lae ist jung und lebendig. Sie wächst. Eines Tages wird sie auf eigenen Füßen stehen müssen. Vorerst aber braucht sie noch unsere Unterstützung. Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre selbstlosen Spenden für diese Projekte. Die Gläubigen in Lae und wir Mariannhiller in der Schweiz sagen vergelts Gott! für Ihre Unterstützung. Besonders in unserer Gebets- und Messnovene vor dem Fest des hl. Josef tragen wir Ihre eigenen Anliegen in dankbarer Verbundenheit vor Gott. Mit freundlichen Grüßen und besten Segenswünschen, in Dankbarkeit und im Gebet verbunden, Ihre Mariannhiller Missionare Pater Benno Hotz CMM, Regionalsuperior
Stichwort: Diözese Lae Hier geht es zum Spendenformular
|