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Mariannhiller Taufgabe
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„Was kostet ein Heidenkind?“ So wird oft gefragt, als ob Kinder gekauft werden könnten. Ein Kind ist schließlich keine Handelsware. Im 19. Jahrhundert war dies jedoch anders. Da verlangten Sklavenhändler auf der Insel Sansibar für ein Kind 1 Guinee = 21 englische Schilling. Daraus hat sich das Projekt „Taufgabe” mit seinem symbolischen Wert von 21 Euro, beziehungsweise früher 21 Mark, entwickelt. Die Erziehung von Kindern kostet auch heute in der Mission Geld, ja sogar viel Geld. Sie müssen ernährt und gekleidet werden. Es genügt nicht, sie nur zu taufen. Sie brauchen eine christliche Erziehung und eine gute Berufsausbildung. Dazu braucht es Kindergärten und Schulen, Lehr- und Ausbildungsstätten, Katechisten und Lehrer. Durch eine „Taufgabe“ oder ein „Patengeschenk“ für die Mission tragen Sie zur Erziehung und Ausbildung eines jungen Christen bei. Es geht dabei um eine Hilfe, die wir den Kirchen in der Mission zukommen lassen möchten. Vielfach wird mit der „Taufgabe” ein bestimmter Name erbeten. Es ist Ausdruck des Wunsches, eine geistliche Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen und mit ihm durch das Gebet verbunden zu bleiben.

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